Sarrazin in Freiburg: Diskussion mit Ourghi über den Islam

Peter Bulke/   Sarrazin beurteilt den Islam hauptsächlich aus ökonomischer Sicht. Es geht um die Auswirkungen, die der Islam in Europa hat. Dazu hat Sarrazin Statistiken aus verschiedenen Ländern ausgewertet. Natürlich hat er auch Koranübersetzungen gelesen und sich darüber hinaus über die islamische Religion informiert. Zunächst wies er darauf hin, dass bei den Muslimen der Hass auf „Ungläubige“ stark verbreitet sei. Damit sei das Gefühl verbunden, etwas Besseres zu sein. In den muslimischen Heimatländern werden deshalb nichtmuslimische Minderheiten meistens benachteiligt. Verbreitet sei auch eine Feindlichkeit gegenüber selbständigem Denken. Folglich seien Bildungsleistungen der muslimischen Minderheiten in Europa durchweg unterdurchschnittlich. Ein relativ großer Anteil verfüge über keine berufliche Ausbildung. Auch wenn man den Blick  in die muslimischen Heimatländer richte, sei der Beitrag aus diesen Ländern für Wissenschaft und Technik gering. Für Frauen gelte Bildung sowieso als unwichtig. Sie sollten möglichst früh heiraten. Daraus ergebe sich eine hohe Geburtenrate, die zusätzlich durch die im Durchschnitt engere religiöse Bindung begünstigt werde. Die Integration in europäische Gesellschaften sei schwierig.  Gegenbeispiel für gut integrierte, fleißige Einwanderer seien Vietnamesen in Berlin. Natürlich gelten solche Beurteilungen immer nur für den Durchschnitt, nicht für jede Person.  Als Konsequenz fordert Sarrazin, dass die Zuwanderung aus muslimischen Ländern gestoppt werden sollte, außer von echten Asylsuchenden. Wichtig sei es auch, dass möglichst viele Muslime die Situation ihrer Gruppe selbst erkennen.

Prof. Ourghi von der Freiburger Pädagogischen Hochschule, Vertreter des liberalen Islam, meinte, um den Islam zu verstehen, reiche es nicht, den Koran zu lesen. Es gebe unterschiedliche islamische Gemeinschaften. Sarrazins Koran-Interpretation sei salafistisch. Die genannten statistischen Ergebnisse  (Bildungsleistung, Geburtenzahl) gelten nicht unbedingt für die Zukunft. Die Behauptung eines Intelligenzgefälles hin zu den Muslimen sei rassistisch. Sarrazins Äußerungen behinderten die Integration in unsere Gesellschaft.

Man muss davon ausgehen, dass das Problem des Islam in Deutschland zunehmen wird. Dazu haben deutsche Bundesregierungen entscheidend beigetragen: 1) Es wurde die Einwanderung zugelassen. 2) Vor 20 Jahren wurde die Einbürgerung für Ausländer zu einem Rechtsanspruch – nach einer gewissen Zeit des rechtmäßigen Aufenthalts in Deutschland, der dann später zweimal verkürzt wurde.  (Hierzu passt das obige Foto: BILD vom 15. 10. 1998.)    — Man sollte darauf verzichten, möglichst alle bei uns lebenden Fremden zu „Deutschen“ machen zu wollen. Wer sich wirklich eingliedern will, wird sich selbst darum bemühen.

Jährlich über 100.000 Tötungen Ungeborener

Peter Bulke/   Wie in etwa 30 anderen Städten Deutschlands wurde am 26. 01. auch in Freiburg gegen den Strafrechtsparagraphen 219a demonstriert. Neben den „Kritischen Medizinerinnen und Medizinern“ waren u. a. auch „Pro Familia“ und das Genderreferat der Universität beteiligt. Der umstrittene Paragraph verbietet das öffentliche Anbieten, Ankündigen und Anpreisen von Schwangerschaftsabbrüchen. Diese Regelung ist natürlich logisch und vernünftig; denn das Bundesverfassungsgericht hat 1993 festgestellt, dass der Gesetzgeber Abtreibungen nicht als „rechtmäßig“ gelten lassen darf, auch wenn der Staat das Recht habe, sie innerhalb der ersten 12 Wochen als straffrei gelten zu lassen. Die jetzige Regelung gilt seit 1995. Die Demonstrationsteilnehmer forderten also, dass für  unrechtmäßige Handlungen geworben werden darf. Das lässt den Schluss zu, dass es ihnen darum geht, dass das Abtreibungsrecht total liberalisiert wird, ganz im Sinne antichristlicher und linker Kräfte.

Wie die Badische Zeitung berichtete, wies eine „kritische Medizinerin“ verharmlosend darauf hin, dass es früher mehr als die jährlich etwa 100.000 Abtreibungen gegeben habe. Nicht erwähnt wurde dabei, dass auch die Zahl der Geburten zurückgegangen ist. Entscheidend ist das Verhältnis der Zahl der Tötungen Ungeborener zur Zahl der Geburten. Und zu bedenken ist: die jährlich ca. 100.000 Abtreibungen in Deutschland bilden nicht die Gesamtzahl, sondern lediglich die Zahl der gemeldeten Fälle. In einem Zeitschriften-Interview im Jahre 2015 berichtete Frau Kempf, Juristin, dreifache Mutter und Vorsitzende des Regionalverbandes Freiburg der Aktion  „Lebensrecht für Alle“ e.V. , dass bei den vorgeschriebenen Beratungen (vor einem Schwangerschaftsabbruch) zu wenig auf das Lebensrecht des Kindes hingewiesen werde. Es gelte dort vielfach ein „Recht auf Abtreibung nach Belieben“.  Sie erwähnte dabei auch „Pro Familia“, die auch in Freiburg tätig ist.  Den Demonstranten ist zu raten, eine USA-Studie zur Kenntnis zu nehmen. Danach sagten zwei Drittel der etwa 1.000 betroffenen und befragten Frauen, dass sie bei der Abtreibung gespürt hätten, dass ihre Entscheidung ein Fehler gewesen sei (Idea-Spektrum 3/2018).

Das Thema Abtreibungsrecht wurde auch in früheren Zeiten diskutiert, natürlich unter völlig anderen Bedingungen. Obiges Foto zeigt ein Plakat aus den 20-er Jahren mit einer Zeichnung der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945). Sie befasste sich hauptsächlich mit Menschen in schwierigen sozialen Verhältnissen.

Diskussion über die Russland-Politik

Peter Bulke/   Seit 2017 besteht in Freiburg das Zwetajewa-Zentrum, eingerichtet von der Universität und der Stadtverwaltung. Es dient vorwiegend den deutsch-russischen Kulturbeziehungen.  Die Leiterin, Prof. Dr. Elisabeth Cheaure`, konnte im Januar den deutschen Botschafter aus Moskau, Rüdiger von Fritsch, zu einem öffentlichen Vortrag begrüßen. Natürlich vertrat er die Politik der Bundesregierung.  Deutschland versuche, eine harte Konfrontation gegenüber Russland zu vermeiden. Aber zu einer engen Zusammenarbeit sei es nicht gekommen. Denn  deutscherseits  würden keine großen bilateralen Abmachungen gewünscht, sondern ein gemeinsames Auftreten der EU-Staaten bzw. des Westens. Die Sicherheit Europas solle durch „Verschränkung“ der Beziehungen gewährleistet werden. Eine Maßnahme Russlands gegen einen anderen europäischen Staat ( z.B. gegen die Ukraine oder auch ein Cyberangriff) sollte Gegenmaßnahmen aller westlichen Staaten zur Folge haben.

In der anschließenden Diskussion gab es Kritik an der deutschen Außenpolitik. Herr Mangold aus Münstertal, der über enge Verbindungen nach Russland (bis in höchste Stellen) verfügt, klagte über die 2014 verhängten Sanktionen, die zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen für Deutschland und Russland geführt haben. Deutschland ist bekanntlich unter allen westlichen Staaten der wichtigste Handelspartner Russlands. Trotzdem war die Bundesregierung 2014 übereifrig dabei, sich den US-amerikanischen Forderungen zu unterwerfen. Selbst einige bereits genehmigte Exporte wurden damals noch schnell gestoppt!  Herr von Fritsch wies darauf hin, dass sich die Wirtschaftsbeziehungen in den letzten Jahren wieder verbessert haben. Aber die Sanktionen seien sinnvoll. Sie hätten vermutlich weitere Aggressionen Russlands verhindert. Als Hauptproblem gilt die Besetzung der Krim. Beurteilungen dazu reichen von „Raub“ bis „Wiedervereinigung“. Letzteres ist natürlich korrekt. Die Zuordnung zur Ukraine durch Chruschtschow 1954 erfolgte aus irgendwelchen praktischen Gründen und war damals eine Belanglosigkeit. Erst mit der Unabhängigkeit der Ukraine wurde sie zum Problem. Angesprochen wurden auch die Folgen der Sanktionen für Städtepartnerschaften mit Ortschaften der Krim.  Berichtet wurde, dass deutsche Bürgermeister (drei aus Baden) nicht die dortigen  Partnergemeinden besuchen dürften. Selbst deutsche Soldatenfriedhöfe auf der Krim dürften nicht durch die deutsche Kriegsgräberfürsorge gepflegt werden.

(Das obige Foto zeigt die vor einigen Jahren wieder aufgebaute Erlöserkathedrale in Moskau, die Stalin hatte abreißen lassen.)

 

In Freiburg werden nun Mitarbeiter der Abfallwirtschaft angegriffen – es reicht!

Martin Kühnert/   Nun werden sogar Menschen angegriffen, die sich um das kümmern, worum sich andere eher ungern kümmern: den Schmutz und den Dreck Freiburgs. In vielen Gegenden werden die Leute, die sehr oft orange Arbeitskleidung tragen, nur zu zweit zu den Orten geschickt, in denen sie gebraucht werden. Sehr oft wurden sie im Morgengrauen von Leuten übelst beschimpft und sogar tätlich angegriffen, nicht sehr minder von geflüchteten Asylbewerbern. Einmal passierte es, dass ein Mann den Herrn von der Straßenreinigung nach der Uhrzeit gefragt hat. Der Stadtreiniger wurde daraufhin mit Faustschlägen attackiert. Selbst auf dem Freiburger Recyclinghof ist man nicht mehr sicher. Als der stellvertretende Leiter einem Kunden sagt, dass er seinen Müll bitte in einen anderen Container werfen soll,  kassiert er ein blaues Auge. Die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft erleben schon heute das neue, andere Deutschland, welches auch durch die Zuwanderung beeinflusst wird. Sie müssen sich – genauso wie Sanitäter, Feuerwehrleute, Ärzte, Pfleger und Polizisten – körperlichen Angriffen durch diejenigen aussetzen, die ohne jeden Respekt und ohne jeden Grund einer eigenwilligen Sozialisierung mit Fäusten Rechnung tragen. Wohin steuert unser Land eigentlich?

Es ist ein komplettes Unding, dass Menschen, die die Stadt vom Dreck befreien, angegriffen werden. Hier muss die Polizei sehr hinter den Tätern nachgehen, um diese dingfest zu machen.

Nachhaltigkeit

Peter Bulke/   „Optimisten braucht das Land“, so betitelte BZ-Chefredakteur Thomas Fricker zum Jahreswechsel seinen Leitartikel. Er erwähnte die widersprüchlich erscheinenden Einschätzungen der Bundesbürger. Die Mehrheit sei in bezug auf die persönliche Situation zuversichtlich. Aber zugleich ist Pessimismus stark verbreitet. Man kann dieser Erkenntnis der Meinungsforscher aber durchaus eine gute Seite abgewinnen. Sie zeigt, dass viele Menschen nicht nur an ihr persönliches Wohl denken, sondern auch daran, was auf unser Land und darüber hinaus zuzukommen droht. Es gibt starke Veränderungen in unserer Gesellschaft, vor allem infolge der Zuwanderungen. Auch berichteten einige Medien, in Deutschland habe sich 2018 das Gefühl stark verbreitet, dass zwar viel über den drohenden Klimawandel geredet wird, dass daraus aber nicht genügend Konsequenzen gezogen werden. Unser Ministerpräsident Kretschmann hat deshalb gerade dieses Thema in den Mittelpunkt seiner Silvester-Fernseh-Ansprache gestellt.

Mit dem Klimawandel eng verbunden ist die Ausbeutung der Erde. Wir leben nicht nachhaltig. Eine wichtige Stimme aus unserer Gegend hierzu ist der Co-Präsident des Club of Rome, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker aus Emmendingen. Er ist einer der Autoren des Buches „Wir sind dran“ (siehe obiges Foto). Beim Tag der Energie im Ganther-Biergarten stellte er im vergangenen Herbst fest, dass wir große Diagnostiker, aber sehr schlechte Therapeuten für den Patienten Erde haben. Nachhaltigkeit bedeutet: Die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen sollen so befriedigt werden, dass die Möglichkeiten künftiger Generationen nicht eingeschränkt werden. Aus dem natürlichen Bestand wird nur soviel verbraucht, wie die Erde erneuern kann (Holz, Grundwasser usw.) bzw. es wird nicht mehr CO2 ausgestoßen, als Ozeane und die Vegetation aufnehmen können. Dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit dienen Effizienzsteigerungen. Diese sollten mit Preissteigerungen als Anreiz/Druck zu noch mehr Effizienz einhergehen (z.B. Steuer auf CO2-Ausstoß).

Volker Kempf, AfD-Kreisrat im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, weist auf die zwei Hauptprobleme hin, die dem Weg zu Nachhaltigkeit im Wege stehen: das Wirtschafts- und das Bevölkerungswachstum. Auf Wirtschaftswachstum zu verzichten, kann insbesondere von den z. T. riesigen Schwellenländern nicht verlangt werden. Ansetzen sollte man deshalb beim Bevölkerungswachstum. (Zu nennen sind hier vor allem Afrika und Südasien.) Es ist schon bemerkenswert, wie wenig man sich auf internationaler Ebene mit diesem sicher schwierigen Problem beschäftigt. Volker Kempf: „Die den größten Bogen um genau dieses Kardinalproblem machen, sind paradoxerweise die, die sich Die Grünen nennen.“ ( Sie begrüßen jede Zuwanderungswelle in unser dichtbesiedeltes Land.)

Film in Freiburg: Waldheims Walzer

Peter Bulke/ Der obige Ausspruch lautet bekanntlich vollständig: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“. So hieß kürzlich ein Artikel im Kulturteil der Badischen Zeitung. Der Spruch stammt von Berthold Brecht (1898 – 1956), der ab 1948 in Ostberlin aktiv war. In dem BZ-Artikel ging es um den Film „Waldheims Walzer“, der Österreichs Oscar-Kandidat für 2019 sein soll. Er lief in Freiburg im Friedrichsbau. Die Filmemacherin gehörte vor 30 Jahren zu den linken Aktivisten, die die Wahl Waldheims zum Bundespräsidenten verhindern wollten. Die angebliche Aktualität des Films wird damit begründet, dass die Erfolge von AfD und FPÖ die Erinnerung an den Nationalsozialismus weckten. Auch MdB Matthias Birkwald (Linke) konnte es in einem BZ-Interview (15. 12.) nicht lassen, beim Thema AfD den obigen Spruch zu zitieren. Es ist zu hoffen, dass diese unsachliche Art der politischen Auseinandersetzung zunehmend von immer mehr Menschen nicht mehr ernst genommen wird.

In dem Film geht es darum, dass der ehemalige ÖVP-Politiker Waldheim, der zuvor 10 Jahre UNO-Generalsekretär gewesen war, 1986 für das Amt des Bundspräsidenten kandidierte. Daraufhin kam es gegen ihn zu einer internationalen Propagandatätigkeit, weil bekannt geworden war, dass er früher der Reiter-SA angehört hatte und als Soldat am Balkan-Feldzug beteiligt war. Der Krieg dort wurde z. T. sehr unbarmherzig geführt, nicht zuletzt aufgrund der Tätigkeit der grausamen Tito-Partisanen. Und in Griechenland gab es eine große Juden-Deportation. Wie der Film zeigt, entfachte besonders der Jüdische Weltkongress eine Anti-Waldheim-Propaganda, die dazu noch dadurch verstärkt wurde, dass Waldheim den Eindruck erweckte, dass er möglichst Vieles über seine Tätigkeit während des Krieges verheimlichen wollte. Eine Beteiligung an Kriegsverbrechen konnte ihm aber nicht nachgewiesen werden. Die österreichische Mehrheit blieb vernünftig und ließ sich nur wenig von außen beeinflussen. Waldheim erzielte im 1. Wahlgang 49,6 und im 2. Wahlgang 53,9 % der Stimmen und blieb bis 1992 Bundespräsident. Der US-Kongress setzte Waldheim 1987 auf eine „Watch-Liste“. Er durfte nicht in die USA einreisen und machte während seiner Amtszeit keinen Staatsbesuch in westliche Staaten und wurde von dort auch nicht eingeladen.

Nach dem Urteil zum Lärm auf dem Augustinerplatz

Peter Bulke/   Bekanntlich hat vor einigen Tagen das Verwaltungsgericht die Stadt Freiburg zu geeigneten polizeilichen Maßnahmen aufgefordert, um die Nachtruhe durchzusetzen. „Es steht zu hoffen, dass auch die alberne Säule der Toleranz entfernt wird“ (siehe Foto), äußerte laut B. Z.  die Stadtratsfraktion „Freiburg Lebenswert/FürFreiburg“ (FL/FR).  Die Säule erweist sich seit dem Jahr der Aufstellung als wirkungslos. Die Idee, so etwas zu errichten, konnte nur einem einfältigen Menschenbild entspringen, bei dem nicht ausreichend berücksichtigt wird, dass es in unserer Gesellschaft nicht wenige Menschen gibt, die als sehr egoistisch, gleichgültig und asozial einzustufen sind.

Deren Zahl scheint zuzunehmen. In diesem Zusammenhang ist auf die Vorkommnisse beim diesjährigen Wintersemesterbeginn auf dem Platz der Alten Synagoge hinzuweisen, die den Freiburger B. Z.-Kommentator Fabian Vögtle zu der Äußerung veranlassten: „Diese Hemmungslosigkeit und Sauerei lässt an deren (der Studenten) nötigen Reife zweifeln.“   –   Wie man feststellen kann, werden Party-Auswüchse von politisch linken Stadträten – zumindest indirekt –  unterstützt. Zu erwähnen ist dabei Monika Stein, in derem Programm  zur diesjährigen OB-Wahl das Nachtleben einen ihrer Schwerpunkte bildete. Es diene der „kulturellen Bereicherung“. 

Frau Stein steht erwartungsgemäß auf Platz 1 der  Grünen Alternative Freiburg (GAF) für die Kommunalwahl 2019.  Der Zweitplazierte, Felix Beuter, sprach sich laut B. Z. vom 7. 12.  gegen „die Vertreibung unliebsamer Gruppen aus der Innenstadt“ und „eine immer weitere martialische Ausrüstung der Polizei“ aus.  — Lesen Sie die zurückliegenden Texte zu diesem Thema: vom 12. 10.  „Lärm am Augustinerplatz ist nun vor Gericht gelandet“ von Martin Kühnert und vom 20. 5. „Asoziale Nachtschwärmer“. 

Badische Zeitung zum UN-Migrationspakt

Peter Bulke/   Im BZ-Kommentar des Chefredakteurs Thomas Fricker hieß es kürzlich: „Teile der Union argumentieren ähnlich wie die AfD – das ist bedenklich.“ Das gelte für die Sorge, dass mit dem Pakt die Migration gefördert und als etwas Normales, sogar Erstrebenswertes  beschrieben wird.  – Was soll daran bedenklich sein?  Wer den langen Text „Globaler Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ gelesen hat, muss eigentlich Verständnis dafür aufbringen,  dass der Pakt auf Ablehnung stößt.  Es geht ja in dem Text nicht nur um die Einhaltung allgemein anerkannter Menschrechte, wie den Verzicht auf Menschenhandel, Kinderarbeit usw. Auffällig ist vor allem, dass nichts darüber zu lesen ist,  welche Probleme Migrationen für die Aufnahmeländer bereiten können. Der Text des Paktes bekräftigt zwar das souveräne Recht der Staaten, ihre nationale Migrationspolitik selbst zu bestimmen, aber Fachleute sprechen vom sog. Soft Law, welches derzeit nicht zwingend ist, sich aber sehr leicht zu einem Völkergewohnheitsrecht entwickeln kann. Aufnahmestaaten werden sich zunehmend einem moralischen Druck ausgesetzt sehen, entsprechend den Zielen des Paktes zu handeln, auch wenn das ihren Interessen entgegensteht.

Fricker spricht von Lügen und Halbwahrheiten, die über den Pakt verbreitet werden, und dann heißt es: „Offenkundig beginnt die Erzählung von der vermeintlich nahen `Umvolkung´ durch Masseneinwanderung zu wirken.“ – Problematisch an diesem Satz sind die Worte „Erzählung“ (an Märchen erinnernd) und „vermeintlich“. Hinzu kommt, dass der Begriff „Umvolkung“ in Anführungszeichen gesetzt wird, so als wenn sie nur eingebildet sei. Dabei ist der Begriff Umvolkung sehr leicht verständlich und bedeutet nichts anderes, als dass ein Volk in seinem Gebiet allmählich durch Angehörige fremder Völker ersetzt wird. Für Deutschland hat die Umvolkung – unabhängig vom Migrationspakt – längst begonnen. Das ist für jeden feststellbar.  Und dass  sie „nahe“ ist, zeigen Verhältnisse in Stadtteilen etlicher europäischer Großstädte. Der Pakt kann dazu führen, diese Entwicklung zu beschleunigen, weil er wünschenswerte  Abwehrmaßnahmen gegen Migrationen behindern kann. In diesem Zusammenhang sei auf die extreme Bevölkerungszunahme in Afrika hingewiesen, die einen zunehmenden Einwanderungsdruck erwarten lässt.

Diskussion um Freiburger Burschenschaften

Peter Bulke/   Freiburger „Antifaschisten“ finden  immer wieder Beschäftigung. Am 17. 11. protestierten sie gegen eine Festveranstaltung dreier Freiburger Burschenschaften. Wie die Badische Zeitung zuvor berichtet hatte, hatte die Stadtratsfraktion Unabhängige Liste von OB Horn gefordert, das Historische Kaufhaus nicht für die Feier zu vermieten. Das kam aber schon aus rechtlichen Gründen nicht infrage. Das Verhalten der Linkskräfte zeigt zweierlei:  fehlendes demokratisches Bewusstsein und eine asoziale Haltung; denn am 17. 11. musste auf Kosten der Allgemeinheit vor dem Historischen Kaufhaus  eine große Anzahl von Polizisten die Ordnung am Gebäude aufrechterhalten.

Das obige Foto zeigt das Historische Kaufhaus  ein bis zwei Stunden vor der Veranstaltung. Zu sehen sind die Fahnen der drei beteiligten Studentenverbindungen – von links: Frankonia, Teutonia und Saxo-Silesia. Die Festveranstaltung hatte einen außergewöhnlichen Grund. Sie erinnerte daran, dass vor 200 Jahren die „Freiburger Burschenschaft“ gegründet wurde. Sie war der Vorläufer der drei heutigen  Burschenschaften in Freiburg,  die ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sind.  Ihre Wahlsprüche sind: „Ehre – Freiheit – Vaterland“ bzw. bei Saxo-Silesia „virtus – veritatis – vindex“ (etwa: Aufrichtigkeit ist der Schutz der Wahrheit).  Das historische Verdienst der Urburschenschaft ist ihr Kampf für die Freiheit und Einheit Deutschlands, gegen die Willkür der damaligen Fürsten. Nicht nur Burschenschaften, sondern auch die anderen Studentenverbindungen dienen der Persönlichkeitsbildung: demokratische Umgangsformen auf den Konventen, Übernahme von Verantwortung (in jedem Semester normalerweise Neuwahl der Funktionsträger) und Gemeinschaftsbewußtsein.  Wer sich mehr dafür interessiert, dem sei das folgende vor ca. zwei Jahren erschienene Buch empfohlen: Martin Dossmann: „Freiburgs Schönheit lacht uns wieder“ – Die Studentenverbindungen in Freiburg im Breisgau, WJK-Verlag, Hilden; ISBN 3-944o52-99-1.  Ihm sind auch die oben erwähnten Wahlsprüche entnommen.

Steuergeld in die Kassen von sogenannten Hilfsorganisationen

Martin Kühnert/   In den vergangenen Jahren wurden Geflüchtete richtiggehend gepampert und versorgt, von vorne bis hinten. Dabei sind auch sogenannte Hilfsorganisationen, die das Geld aus Steuermitteln bekommen. Dass diese ganze Flüchtlingskrise überhaupt aus Steuermitteln finanziert wird, ist ein großer Skandal.

In Mailand (Italien) gibt es einen sehr eifrigen Bürgermeister, der Personalien von Demonstranten, die für die Asylbewerber demonstriert haben, feststellen ließ. Anschließend lud er sie ins Rathaus ein. Dort sollten diese Welcomeklatscher dann bekunden, die von ihnen gewünschten Einwanderer in den eigenen vier Wänden auf eigene  Kosten zu beherbergen!

Dieser Bürgermeister hat richtig gehandelt. Dass Martin Horn (Bürgermeister von Freiburg) auch so handeln würde, kann man kaum glauben bzw. hoffen. Horn wurde massiv von der SPD unterstützt und hat seine linken Ansichten. Auch er ist dafür, dass Freiburg noch mehr Asylbewerber bekommt. Er unterstützt auch massiv diese Hilfsorganisationen.