Ein Kämpfer für Freiheit und Demokratie

Peter Bulke//   Am 31. 07. hatten sich zahlreiche Bürger am kleinen Mausoleum zu einer Gedenkveranstaltung zum 170. Todestag von Maximilian Dortu eingefunden. Das Grabmahl befindet sich am Kinderspielplatz an der Ecke Erwin-/Dreikönigstraße in Wiehre. Bis 1923 war hier ein Friedhof. Errichtet wurde das Grabmahl 1860 auf Veranlassung der Mutter des M. Dortu, die dann dort ein Jahr später auch selbst beigesetzt wurde. Die Stadt Freiburg hatte sich zuvor den Eltern gegenüber verpflichtet, das Grabmahl „auf ewige Zeiten“ zu erhalten. 2016 ist es renoviert worden. Geboren wurde M. Dortu 1826 in Potsdam. Er entstammte einer Hugenottenfamilie. Sein Vater – ebenfalls Jurist wie er – hatte an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teilgenommen und war Mitglied der Jenaer Urburschenschaft. Sohn Maximilian machte 1845 in Preußen seinen Wehrdienst und wurde Unteroffizier. Er studierte in Heidelberg und wurde dort Mitglied einer Burschenschaft, von der er sich dann aber zusammen mit einer radikal-republikanischen Gruppe trennte. Im Jahre 1848 gab es in Deutschland bekanntlich revolutionäre Erhebungen – so auch in Baden. M. Dortu kämpfte zunächst in Nordbaden und 1849 auch in Freiburg. Im Juli 1849 marschierten preußische Truppen in Freiburg ein, gegen die die Aufständischen keine Chance hatten. Drei Revolutionäre, darunter Maximilian Dortu, wurden in Freiburg zum Tode durch Erschießen verurteilt.

Der Freiburger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Eith sprach über Demokratie und zivilen Ungehorsam: Zu einer echten Demokratie gehören nicht nur die drei Gewalten, sondern diese müssen sich auch gegenseitig in ihrer Machtausübung begrenzen. Das gilt keineswegs nur für die höchste politische Ebene. So können z.B. Bürger die Ablehnung eines Bauantrags durch die Baurechtsbehörde anfechten und gerichtlich überprüfen lassen. Beim zivilen Ungehorsam fehlt weitgehend die Rückendeckung durch eine der drei Gewalten. Als Beispiel für einen legitimen zivilen Ungehorsam in den letzten Jahrzehnten nannte Prof. Eith den erfolgreichen Widerstand gegen das geplante AKW in Wyhl vor ca. 30 Jahren. Dieser Beurteilung stimmen sicherlich die weitaus meisten Bürger unserer Region zu.

Prof. Eith wies aber auch kurz auf angebliche Probleme für die Demokratie durch die „Populisten“ hin. Das überrascht nicht; denn vor wenigen Monaten hatte er in einem Vortrag das Bekenntnis zum Ethnopluralismus mit „Rassismus“ in Verbindung gebracht. Hierzu ist anzumerken, dass der politische Kampf gegen die derzeitige Migrationspolitik besser als Beitrag zur offenen Diskussion begrüßt werden sollte, statt ihn in die Nähe des Rassismus zu stellen. Ein großes Problem unserer Demokratie wurde in dem Vortrag nicht angesprochen: der einengende Meinungskorridor, wo voreilig zwischen moralisch gut und böse unterschieden wird. Dazu berichtete kürzlich die Demoskopie Allensbach, dass über 60 % der Befragten meinten, man müsse „sehr aufpassen, zu welchem Thema man sich wie äußert.“ 71 % sagten, dass man sich zur Flüchtlingsproblematik nur vorsichtig äußern könne. 41 % waren der Ansicht, dass die politische Korrektheit übertrieben werde.

Ermittlungen nach einem Tötungsdelikt aufgenommen – 24-Jähriger ermordet.

Von Benjamin / Die Sonderkommission „Haid“ geht mittlerweile mehr als 150 Spuren nach, um die Hintergründe eines mutmaßlichen Tötungsdelikts in der Nacht vom 17. auf 18. Juni 2019 aufzuklären. Die Ermittlungsbeamten recherchieren u. a. im Umfeld der Betäubungsmittelkriminalität.

Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben bestätigt, dass das 24-jährige Opfer an einer Schussverletzung verstorben ist. Am 6.8.2019 kam es zur Festnahme eines 39-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Ihm werden nach derzeitigem Ermittlungsstand Verstöße gegen das Waffengesetz, Geldwäsche und eine Beteiligung am Tötungsdelikt im Gewerbegebiet Haid vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Freiburg beantragte einen Haftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen. Am 7.8.2019 ordnete der Haftrichter beim Amtsgericht Freiburg die Untersuchungshaft an.

Ob es sich bei dem Täter um einen deutschen Staatsbürger mit Migrationshintergrund handelt, ist bisher nicht bekannt.

Zum Menschen-Schubsen an Gleisen, hier Frankfurt

Von: Albrecht Künstle

– Medien und Politik: „Sicherheitsgefühl stärken“, nicht die Sicherheit selbst!
– Krankhaft beseelt vom Bestreben, den Begriff Ausländer zu vermeiden

Aus Großstädten sind U- und S-Bahn Schubser schon länger bekannt. Kaum eine Woche nach einem tödlichen Vorfall in Voerde am Niederrhein nun in Frankfurt. Drei Menschen werden von jemandem vor einen einfahrenden ICE gestoßen, ein Kind stirbt. Und die Me-dien reagieren wieder wie falsch programmierte Text-Roboter.

Die erste Nachricht im Radio: Es war ein Mann – als ob eine Frau die Kraft für so einen Gewalt-akt hätte. Nach einer halben Stunde dann die Meldung, es war ein Vierzigjähriger. Gut, dachte ich, sie haben ihn bereits festgenommen, sonst wüssten sie sein Alter nicht. Doch eine halbe Stunde später hieß es dann, er habe eine schwarze Hose getragen. Dann haben sie ihn doch noch nicht, sonst wäre doch die Hosenfarbe nicht mehr wichtig. Eine weitere halbe Stunde spä-ter dann die Erleichterung, sie haben den Schubser doch.

Den ganzen restlichen Tag vermisste ich in den Medien dann den Hinweis, warum das Alter des Mannes wichtiger ist als dessen Nationalität. Da war mir klar, es muss ein Ausländer sein, denn bei einem deutschen Täter wird dessen Staatsangehörigkeit sofort nach Bekanntwerden millio-nenfach breitgetreten. Und so war es dann auch, der Täter – in den Medien immer nur „Tat-verdächtiger“ – ist Ausländer, und zwar ein doppelter. Ein Schweizer, der aus Eritrea stammt.

Warum immer dieser Eiertanz um die Herkunft von Tätern? Ist es denn so schlimm, wenn bei neuen Kriminalitätsfällen in der Regel bestätigt wird, was jedes Jahr in der Kriminalitätsstatistik des BKA ausgewiesen wird, dass Einheimische bei bestimmten Straftaten nämlich nicht ganz so auffällig sind wie Migrationshintergündler? Und warum ist es ein Vergnügen für Medienma-cher, wenn endlich wieder einmal ein Deutscher der Bösewicht ist?

Wie aber kamen die Meinungsmacher nun wieder aus dieser Frankfurter Nummer heraus? Das ging so: Schnell war klar, dass der Schwarzhosige kein Allahu akbar gerufen hatte. Warum ei-gentlich nicht, immerhin ist doch Eritrea zu 50 Prozent muslimisch? Und was ist mit der ande-ren Hälfte? Aha, da haben wir’s: Eritrea ist zu 48 Prozent christlich. Gehört der Täter also etwa zu denen? Und tatsächlich, der Täter ist Christ, sogar ein orthodoxer. Na also.

Und so nimmt die furchtbare Tat für die Meinungsmacher die gewünschte Wende. Die Muslime sind entlastet. Hätte mich auch gewundert, denn Muhammad hat im Koran Gewalt anderer Art festgeschrieben. Seine Lieblingswaffe war das Schwert. Weil aber Schwerter heutzutage sehr auffällig und dazu hinderlich sind, werden diese Langwaffen durch Messer ersetzt.

Zurück zum Fall: Warum haben die Schweizer diesen Mann nur in ihrem Land zur Fahndung ausgeschrieben und nicht auch die Nachbarländer gewarnt? Aber selbst wenn sie es getan hät-ten: Die Grenze nach Deutschland ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Und das Grenzregime Deutschlands stinkt wie ein alter Münsterkäse. Täglich kommen mit dem Zug und auf anderen Wegen viele illegal nach Deutschland.

Und die Schweiz ist auch nicht mehr was sie einmal war. Der Täter kam 2006 unerlaubt in das Land und erhielt zum Dank eine Niederlassungsbewilligung, ein unbeschränktes Aufenthalts-recht. Dieses Recht verpflichtet ihn aber nicht, im Kanton Zürich zu bleiben, und so schaute er sich nun in Deutschland um.

Seien wir noch froh, dass nicht alle Migranten zum Problem werden – außer dass sie uns eine Stange Geld kosten. Und für den einen oder anderen das Leben oder die Gesundheit.

Polizei geht gegen Drogenhandel auf dem Stühlinger Kirchplatz vor

Von Benjamin / Das Freiburg ein großes Problem mit Drogen und auch mit Drogendealern ausländischer Herkunft haben, ist nichts Neues, das man dagegen auch etwas tun sollte, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Es gibt in Freiburg sogenannte „HotSpots“ was Drogenumschlagsplätze angeht, einer davon ist der Stühlinger Kirchplatz. Seit vielen Jahren wird dort mit Drogen gehandelt und auch eingenommen, seit den 80er Jahren. Seit 2015 (Ausbruch Flüchtlingkrise) ist dieser Platz mit dem Drogendealen eine erhöhte Präsenz erreicht.

Die Freiburger Polizei will nun dagegen etwas tun, das ist auf jeden Fall ein guter Schritt. Am Dienstagmorgen fuhren gegen 9:00Uhr Polizeiwagen mit 15 Polizisten auf den Stühlinger Kirchplatz, mit dabei waren Drogenspürhunde. Insgesamt drei Bunker werden gefunden – Verstecke von kleineren Mengen an Drogen.

Parallel dazu machen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamtes an die Arbeit. Sie schneiden die Hecken massiv zurück. Das Ziel: Der gesamte Bereich um den Hartplatz an der Tischtennisplatte in der Nordostecke soll besser einsehbar werden. Das klare Ziel der Polizei sei, die Drogenhändlerszene einzudämmen. Man denke auch über Betretungsverbote nach – für Dealer und ihre Kunden.
Problematisch an dieser Angelegenheit ist auch das sich in unmittelbarer Nähe des Stühlinger Kirchplatzes 2 Kinderspielplätze und zwei Schulen und mehrere Kindergärten befinden.

„Wölfe im Schafspelz“

Peter Bulke/   Unter dem obigen Titel hatte der SPD-Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald unter Birte Könnecke auf den 26. 07. zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion in das Gasthaus Bolando in Bollschweil eingeladen. Rednerin war die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sabine Wölfle. In ihrem Referat ging es um die AfD. An diese Partei hat die SPD viele Stimmen verloren. Deshalb wird überlegt, wie möglichst viele dieser Stimmen zurückgeholt werden können. Frau Wölfle berichtete über Ereignisse, die sie seit 2016, dem Jahr der letzten Landtagswahl, erlebt hat. Es ist unbestreitbar, dass die AfD im Landtag ihren Gegnern reichlich Munition geliefert hat, und zwar mit unsachlichen Redebeiträgen einiger Abgeordneter und Formulierungen, die sich insbesondere in einem Parlament nicht gehören. Hinzu kommt die zeitweilige Spaltung der Fraktion im Jahr 2016 wegen des als antisemitisch eingestuften Abgeordneten Gedeon, der sich schließlich dazu überreden ließ, die AfD-Fraktion zu verlassen. 2017, so die Rednerin, habe die AfD-Fraktion beschlossen, keine „Kraftausdrücke“ mehr zu verwenden. Ganz ohne Wirkung war der Beschluss nicht. Die Mehrzahl der erwähnten problematischen Zitate ist 2016 gefallen. Frau Wölfle hält es für wichtig, dass das Gespräch mit AfD-Anhängern gesucht wird. Man solle dabei auch auf Programmpunkte hinweisen, mit denen viele AfD-Wähler wohl nicht einverstanden sind. So trete Meuthen für eine liberale Wohnungsbaupolitik ein.

Der anwesende Vertreter der Jungsozialisten hob die intensive und wirkungsvolle Arbeit der AfD und politisch verwandter Gruppierungen im Internet hervor, wodurch sich bei den Sympathisanten das Meinungsbild verfestige. Entsprechend schwierig sei es, mit ihnen in ein sachliches Gespräch zu kommen.  Nun ist aber zu vermerken, dass auch an diesem Abend der kürzliche Mord an  den Beamten Lübcke bedenkenlos mit der AfD in Zusammenhang gebracht wird, weil die AfD angeblich den Hass fördere. Hier wird eine völlig unsachliche, aber von zahlreichen Politikern und Medien verbreitete Gedankenkonstruktion kritiklos übernommen.

Ich brachte ein für AfD-Wähler wichtiges Thema zur Sprache und berichtete über eine Unterredung mit einem Spätaussiedler aus Kasachstan. Er sei in das Land seiner Vorfahren zurückgekehrt und müsse aber feststellen, dass Deutschland immer mehr von – vorwiegend muslimischen – Nichteuropäern bevölkert werde. Er mache sich deshalb große Sorgen um die Zukunft seiner Enkel.  Verständnis für solche Gedankengänge gab es auf der Versammlung nicht. Es wurde auf die Beeinflussung vieler Russlanddeutscher durch den Sender Russia Tuday verwiesen.  Sicher täuscht sich die Rednerin des Abends, wenn sie meint, das Thema Migration sei nicht mehr so aktuell, so dass die AfD das Problem haben werde, sich für die nächste Landtagswahl ein anderes Schwerpunktthema suchen zu müssen.

Antisemitischer Übergriff in Freiburg

Von Benjamin / Am 13. Juli wurde gegen 9:30Uhr die Polizei alarmiert.  Es wurde vor einer Synagoge (Jüdisches Gotteshaus) ein Mann beleidigt mit antisemitischen Sprüchen, auch bedroht wurde er. Als die Polizei bei der Synagoge ankam, flüchtete der Täter, in der Innenstadt wurde er am gleichen Tag festgenommen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt sich um einen 61-jährigen Mann, der der obdachlosen Szene zugeordnet wird. Polizeibekannt ist er wegen Eigentumsdelikten, antisemitische Delikte sind bisher nicht bekannt geworden. Er wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Ob der Täter Einheimischer ist oder Migrationshintergrund hat, blieb offen.

Die jüdische Gemeinde befindet sich unter dem besonderen Schutz der Freiburger Polizei. Bei Veranstaltungen der Gemeinde werden Gefahrenprognosen erstellt und Schutzmaßnahmen eingeplant. Die Einrichtungen der Gemeinde werden rund um die Uhr durch geeignete Maßnahmen geschützt.

Leider ist bis heute noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen, ob es sich bei dem Täter um einen Deutschen oder einen Ausländer handelt. Wenn es sich um einen Ausländer handeln sollte, könnte es sich um einen Moslem handeln, denn es ist ja bekannt, das viele muslimische Männer einen regelrechten Hass gegenüber den Christentum und vor allem den Juden haben. In Berlin werden Menschen die eine Kippa tragen, auf offener Straße beleidigt und oft kam es auch zu tätlichen Auseinandersetzungen.

Seenotrettung: Lob für die B.Z.

Peter Bulke/   Das sollte die Badische Zeitung häufiger tun: zwei gegensätzliche Ansichten zu einem umstrittenen Thema durch Mitarbeiter oder Gastkommentatoren gegenüberstellen. Es geht um die Resolution auf dem evangelischen Kirchentag, dass die EKD ein eigenens Seenotrettungsschiff in das Mittelmeer entsenden sollte. In der B.Z.-Ausgabe vom 11. 07. erschienen die Stellungnahmen zweier Mitarbeiter der Zeitung. Annemarie Rösch wies auf die für alle Menschen geltenden Menschenrechte hin und auf die Pflicht der Kirchen, sich in die Politik einzumischen. Sie ist dafür, dass sich die ev. Kirche aktiv in die Seenotrettung einschaltet.  Sebastian Kaiser führt Folgeprobleme an: Rettungsschiffe verleiten mehr Menschen dazu, die Überfahrt nach Europa zu wagen. Dadurch könnte die Arbeit der Schlepperbanden unterstützt werden. Außerdem arbeiten die Seenotretter am Rande der Legalität, wenn z. B. ein Schiff ohne Genehmigung in einen Hafen einläuft. Mit dem Erwerb eines Schiffes würde die Kirche ihre unabhängige Rolle im Ringen um eine humanitäre Lösung aufgeben.

Zu ergänzen sind folgende Überlegungen: Hinter der Seenotrettung stehen auch politische Motive. Die Forderungen der Aktivisten und Unterstützer gehen weit über die eigentliche Seenotrettung hinaus. Es geht ihnen – z. B. der viel gelobten Frau Rackete –  darum, grundsätzlich Migrationen zu erleichtern. Darüber hinaus besteht noch ein weiteres rechtliches Problem. Wie berichtet wird, finden die Rettungsaktionen meistens innerhalb der Zone statt, in der die Küstenwache Libyens zuständig ist. Die Schlepper, zwischen denen ein regelrechter Wettbewerb bestehen soll, setzen die „Flüchtlinge“ in hochseeuntaugliche Boote mit dem Versprechen, dass sie später auf ein geeignetes Schiff übernommen werden.  So gibt es, wenn auch ungewollt, eine gute Zusammenarbeit mit den Rettern. Es wird auch berichtet, dass Seenotretter Bootsflüchtlinge noch schnell vor dem Zugriff der Küstenwache weggeschnappt haben! Wenn es nur um die Rettung der Menschen ginge, wäre es vernünftig und korrekt, die Geretteten direkt wieder nach Libyen zurückzubringen. Die Schleppertätigkeit würde dann schnell zusammenbrechen. Alles andere ist eine Beihilfe zu einer illegalen Einwanderung.  Es kommen übrigens so nicht gerade die Ärmsten nach Europa; denn die Schlepper lassen sich ihre Tätigkeit gut bezahlen.

Inzwischen hat die ev. Kirche (EKD) entschieden, kein eigenes Schiff in das Mittelmeer zu entsenden. Statt dessen will sie sich an einem „breiten Bündnis von zivilgesellschaftlichen Unterstützern“ beteiligen, die zusammen den Kauf eines Schiffes finanzieren. Vernünftiger wäre es, alles zu versuchen, um die Situation der „Flüchtlinge“ in den Lagern Libyens zu verbessern.

 

 

G5-Moratorium für Freiburg

Von AfD-Freiburg / Mit großer Sorge verfolgen wir den von Regierung und Bundesnetzagentur deutschlandweit vorangetriebenen Ausbau des G5-Mobilfunkstandards. G5 soll neben autonomem Fahren auch die komplette Vernetzung und Durchdringung des eigenen Wohnraums zur Entwicklung von „Smart-Homes“ zur Folge haben. Außerdem wird die vollständige Vernetzung der Zahlungswege die Bargeld-Abschaffung vorantreiben.

„Neben der Gefahr der Totalüberwachung der Bürger, selbst in den eigenen vier Wänden, birgt G5 möglicherweise auch gesundheitliche Gefahren. Hier fordern wir eine Beweislastumkehr: Keine Einführung des G5-Standards ohne Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit!“ sagt der Freiburger Stadtrat Dr. Huber.

Stadtrat Mandic ergänzt hierzu: „Brüssel und der Kanton Genf haben bereits ein G5-Moratorium erlassen. Wir schließen uns der Forderung des Aktionsbündnisses „Freiburg 5G-frei“ nach einem G5-Moratorium für Freiburg an.“

Pressekontakt:

Dr. Detlef A. Huber / Dubravko Mandic
Stadträte der AfD in Freiburg
e-Post: gemeinderat@afd-freiburg.de

Gesuchter Straftäter in Auslieferungshaft

Von Benjamin / Ein 29-Jähriger befindet sich seit Samstagmittag in Auslieferungshaft. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte belgische Staatsangehörige wurde durch Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Freiburg festgenommen. Er wurde durch die belgische Justiz aufgrund verschiedener Eigentumsdelikte, unter anderem aufgrund eines Raubs, gesucht. Ob es sich bei diesem „Belgier“ um einen gebürtigen Belgier handelt oder lediglich um einen Asylanten, der aus Belgien nach Freiburg kam, können wir nicht verifizieren.

Neben der Ausschreibung zur Festnahme führte der Mann eine totalgefälschte slowakische Identitätskarte und eine Kleinmenge Marihuana mit sich. So hat er sich zusätzlich aufgrund Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz strafbar gemacht. Es wurden Ermittlungen eingeleitet.

Nach der Vorführung beim zuständigen Amtsgericht wurde der gesuchte Straftäter bis zu seiner Auslieferung nach Belgien durch die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. So entstehen AfD Wähler. Täglich ein paar mehr.

Der Wert der eigenen Wurzeln

Peter Bulke/   Das Wort von der Spaltung der Gesellschaft ist immer wieder zu vernehmen. Die Ursache sind stärkere gesellschaftliche Veränderungen in relativ kurzer Zeit, die zum Teil auf Widerstand stoßen. Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg veranstaltet deshalb zusammen mit der Universität Freiburg (Studium Generale) seit 2018 eine Vortragsreihe unter dem Thema „Konturen der nächsten Gesellschaft“.  In diesem Juli sprach dazu die Soziologin Cornelia Koppetsch aus Darmstadt und bezog sich dabei  auf ihr kürzlich erschienenes Buch „Die Gesellschaft des Zorns – Rechtspopulismus im globalen Zeitalter“.  Wie der Buchtitel zeigt, liegen die Ursachen der gesellschaftlichen Veränderungen in der Globalisierung, die in unterschiedlichen Formen vor sich geht: im Bereich der Wirtschaft (immer weniger Unternehmen sind an staatliche Grenzen gebunden), in der Politik (immer mehr Vorschriften werden durch die EU oder durch internationale Vereinbarungen festgelegt) und schließlich in der zunehmenden Migration, die zu Störungen in bisher einigermaßen homogenen Gesellschaften führt.  Die Referentin zählt sich selbst zu dem liberalen, kosmopolitisch gesinnten Teil der Bevölkerung, versucht aber, auch gegensätzliche Standpunkte zu verstehen.

Sie zeigt einen gewissen Widerspruch auf: die „tonangebende Klasse“, das liberale Bürgertum, – Unterstützerin einer großzügigen Einwanderungspolitik – lebt in der Regel in „besseren Wohngebieten“, wo es keine direkte Nachbarschaft mit den Armutsmigranten gibt. Ihre Kinder besuchen keine „Brennpunktschulen“ und werden häufig auf Privatschulen geschickt, wo sie mit Migrantenkindern kaum in Kontakt kommen.  Die Referentin weist aber darauf hin, dass die AfD-Wähler keineswegs typischerweise als Unterschichtenwähler anzusehen sind. Viele sind einem „enttäuschten Bürgertum“ zuzurechnen, denen der moralisierende Alleinvertretungsanspruch der tonangebenden Klasse zuwider ist. Meistens wird nämlich ein Gegensatz zwischen „gut“ (kosmopolitisch) und „böse“ (nationalistisch) konstruiert.  Entsprechend stehen sich, wenn es um die „Heimat“ geht, zwei gegensätzliche Gruppen gegenüber: die kulturellen „Allesfresser“, deren Heimat überall sein kann, und die „Verwurzelten“.  Letzteren ist eine gewisse kulturelle Homogenität wichtig. Dazu gehört die Beachtung traditioneller, bewährter Normen und Werte (z. B. Ehe/Familie, Ordnung, Fleiß, Gemeinschaftsgeist).

Die AfD hat diese Auffassung passend auf einem Plakat zur letzten Europawahl zum Ausdruck gebracht (siehe obiges Foto). Es geht um das Bekenntnis zur eigenen Herkunft, die viele Linksorientierte am liebsten abstreifen würden. Im Ausland findet man häufig immer noch ein besonders positives Deutschlandbild. Der christlich-konservative Bestseller-Autor und ehemalige ZDF-Mitarbeiter Peter Hahne berichtete dazu vor einiger Zeit als Gastredner beim Katholischen Bildungswerk in Pfaffenweiler, dass er von amerikanischen Freunden beneidet worden sei, aus dem Land mit preußischen Tugenden zu stammen. Hahne meinte weiter, viele Menschen ließen sich in Deutschland zu sehr manipulieren, weil sie ihre Wurzeln verloren hätten. „Wer keine Wurzeln hat, wird Treibgut“, werde bindungslos. „Zukunft haben wir nur, wenn wir uns auf unsere Herkunft besinnen.“ Unter dem Deckmantel der Multikultur schämten sich viele der eigenen Herkunft. Das sei ein seltsamer Selbsthass.