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CSD in Freiburg

Wer kennt LSBTTIQA*Menschen? Nicht nur Schwule und Lesben gehören dazu. Die Sache ist viel komplizierter. Dazu zählen auch die bedauernswerten Geschöpfe, die mit ihrem natürlichen Geschlecht unzufrieden sind und lieber dem jeweils anderen Geschlecht zugehören möchten, anstatt sich mit dem abzufinden, was sie nun einmal sind. Und dann gibt es auch noch besonders phantasiebegabte Wesen, die sich einbilden, weder weiblich noch männlich zu sein.

Man beachte die Schreibweise, wie z.B. auch „Migrant*innen“ oder „Bürger*innen“. Es hat sich natürlich längst herumgesprochen, dass das Sternchen nicht der Verzierung dienen soll mit dem Ziel, die Gender-Ideologie als möglichst edel erscheinen zu lassen. Der sprachliche Unfug ist eine Idee der GRÜNEN aus dem Jahr 2015 und soll bei der Erwähnung aller möglichen menschlichen Gruppen angewendet werden. Die Anwender vermitteln damit allerdings den Eindruck, mit der Bedeutung deutscher Begriffe nicht so richtig vertraut zu sein.CSD 2

(Von Peter Bulke)

Der CSD-Umzug am 9. Juli stand unter dem Motto: „Mein Herz schlägt gegen rechts“. Auf der CSD-Internetseite heißt es dazu: „Immer größere Teile der ehemals bürgerlichen Mitte sympathisieren unverhohlen mit ihren rassistischen Ressentiments gegen Geflüchtete und Migrant*innen.“ Auch sog. christliche Fundamentalisten werden kritisiert, aber natürlich nicht Muslime, obwohl sicherlich viele von ihnen einen CSD-Umzug als abartig, unmoralisch und dekadent empfinden. Bei CSD-Freiburg heißt es nur: „Gleichzeitig wollen wir uns nicht mit der rasssistischen Feindschaft gegen Muslim*innen gemeinsam machen.“

Von den Parteien durften die Piraten natürlich nicht fehlen, nachdem auf ihren Plakaten zur Europawahl 2014 in Freiburg immer wieder der familienfeindliche Text „Vater – Vater – Kind“ zu lesen war.

Peter Bulke