/CSU kämpft ums politische Überleben – mit allen Mitteln

CSU kämpft ums politische Überleben – mit allen Mitteln

Von INXI | In keinem anderen Bundesland wird der Wahlsieger AfD mehr und härter bekämpft als in Bayern. Noch-CSU-Chef Seehofer hat die AfD gar zum Erzfeind erklärt. Petr Bystron, Landesvorsitzender der AfD in Bayern, wird vom Verfassungsschutz beobachtet, was in in einer illegalen Hausdurchsuchung gipfelte. Linke Gruppierungen werden direkt und unverhohlen aus München finanziert, der Fuhrparkleiter eines bayerischen Landrates wurde beruflich degradiert und gemobbt. PI-NEWS hat über all diese Entgleisungen bereits berichtet.

Vielen Menschen erscheint es paradox, dass die AfD ausgerechnet im konservativen und schwarzen Bayern den schwersten Stand hat. Nun, angesichts der 12,4 Prozent in Bayern für die AfD relativiert sich die Situation; die AfD wird nur von der Kartell-Partei CSU als Feind gesehen.

38,8 Prozent für die CSU lautete das vernichtende Wählervotum – das entspricht einem Anteil von 6,2% am Gesamtergebnis der Union bei den Wahlen zum Bundestag. Bundesweit ist die CSU eine Splitterpartei, der man nur wegen der bisherigen Macht in Bayern einige Beachtung schenkte. Diese Zeiten sind vorbei, wie das Wahlergebnis in Bayern zeigt. Vorbei die Zeiten, als ein Edmund Stoiber mit über 60% die Landtagswahlen dominierte. Da gab es noch keine AfD und damit keine Alternative zum CSU-Filz.