/Dschihadisten aus Straßburg erhalten eine Strafe

Dschihadisten aus Straßburg erhalten eine Strafe

gun-1239263_1920Vergangene Woche verurteilte ein Pariser Gericht sieben Männer, die einer Terrorgruppe angehören. Ende des Jahres 2013 waren die Männer über Frankfurt a. M. nach Syrien ausgereist, um dort für eine Terrorgruppe zu kämpfen und Ungläubige zu töten (Sure 2 191): Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.
Das Pariser Gericht sprach Strafen i.H.v. 6-9 Jahren aus für die Männer, die aus Frankreich stammen. Zwei Drittel ihrer Strafen müssen die wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung Verurteilten zwingend verbüßen: Das Urteil verbietet frühere Anträge auf vorzeitige Entlassung.
(Von Benjamin)

2 Brüder der o.g. Herrschaften wurden in Syrien erschossen, ein Attentäter, der auch dieser Gruppe angehört (Foued Mohamed-Aggad), war einer der Selbstmordattentäter, die am 13. November 2015 in der Pariser Konzerthalle Bataclan einen Anschlag verübt haben. Im Unterschied zu den nun Verurteilten war er im Frühjahr 2014 nicht nach Frankreich zurückgekehrt. Er schloss sich stattdessen der Terrormiliz Islamischer Staat an und ließ sich zum Kämpfer ausbilden
Warum das Gericht nur so ein mildes Strafmaß aus dem Ärmel zauberte, ist uns unbekannt, wir von PI-Freiburg sagen, dass diese Herrschaften wesentlich längere Strafen bekommen müssten, sowie den Entzug des Passes.
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