Freiburger Gruppenvergewaltigung: Aktuell kommen drei Männer ungestraft davon!

Von Benjamin/ Mitte Oktober 2018 kam es zu einem menschenverachtenden Übergriff in Freiburg. Drei der Täter lässt man jetzt wohl laufen. Gegen sie wurde der Vorwurf der Gruppenvergewaltigung fallen gelassen.

Im laufenden Prozess bestreiten die 11 Asylbewerber die Tat oder schweigen zu den Vorwürfen. Einige wurden schon aufgrund von DNA-Spuren überführt. Nun soll ein Syrer wohl bald auf freien Fuß gesetzt werden. An den Geschehnissen war er beteiligt, saß dafür elf Monate in Untersuchungshaft. Man fand allerdings keine Spuren von ihm und geht daher davon aus, dass er sich maximal „unterlassener Hilfeleistung“ schuldig machte.

Es wird noch dauern, bis der Prozess abgeschlossen ist. Bleibt zu hoffen, dass alle Täter ihre gerechte Strafe erhalten. Sollten die drei Freigesprochenen nur zugesehen haben, müssen auch sie zur Verantwortung gezogen werden. Die Frage ist, ob sie mit vergewaltigt haben, und das kann das Gericht nicht beweisen. (Das bedeutet aber auch nicht, dass sie dort nichts getan haben). Unterlassene Hilfeleistung ist ein schlimmes Vergehen und mit nichts zu rechtfertigen. So etwas ist in den USA unmöglich, hier würde die ganze Gruppe für das Verbrechen verantwortlich gemacht, strafmildernd wirken sich nur belastbare Aussagen gegen andere Gruppenmitglieder aus. Wir von PI-Freiburg fordern, dass der Rechtsstaat endlich eine gerechte Härte gegen diese Herren vollziehen soll.