/Fremd im eigenen Land?

Fremd im eigenen Land?

Freiburg Bedarfsaufnahmestelle 2

 

Die Stadt Freiburg fühlt sich in besonderem Maße der Asyl- und „Flüchtlings“-Lobby verpflichtet. Zweimal in den vergangenen Jahren verfasste der Stadtrat eine Resolution zugunsten des Bleiberechts der eingereisten Roma, für die die Stadt wie ein Magnet wirkte. Im Januar 2015 erlebte Freiburg eine große Anti-Pegida-Demonstration, obwohl die Pegida dort überhaupt nicht in Erscheinung getreten war. Beteiligt waren nicht nur OB Dieter Salomon, sondern etliche weitere Vertreter mit Rang und Namen, z.B. der Rektor der Universität, Hans J. Schiewer („Wir sind Morgenland und Abendland.“), und sogar die Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

Freiburg Aufnahmestelle 1

Inzwischen hat der „Flüchtlings“strom unerwartete Ausmaße erreicht. Freiburg hat deshalb eine Bedarfserstaufnahmestelle (BEA) einrichten müssen. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hatte die Verwaltung schon 2014 von einer schwierigen Situation gesprochen, als ca. 650 Flüchtlinge unterzubringen waren. Doch 2015 werden es voraussichtlich mindestens 2.700 sein. Diese Zahl ergibt sich aus den erwarteten 800.000 Neuankömmlingen (davon wohl mindestens 600.000 Muslimen) in Deutschland. 13 % (ca. 100.000) werden Baden-Württemberg zugeteilt und davon 2,7 % unserem Landkreis. Dabei sind bei uns die vier wichtigsten Herkunftsländer: Gambia, Pakistan, Nigeria, Algerien. Abgesehen von Nigeria mit „nur“ 50 % muslimischer Bevölkerung handelt es sich um islamische Staaten.

Die derzeitige Zuwanderung geht ohne viel Rücksicht auf geltendes Recht vor sich. Das Asylrecht spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wem es gelungen ist, seine Füße auf deutschen Boden zu setzen, kann mit großer Wahrscheinlichkeit hier bleiben, unterstützt durch eine Willkommenskultur, die einer Art Einladung gleichkommt. Wie begrüßenswert die Hilfsbereitschaft Einheimischer grundsätzlich auch ist, so sollte sie doch nicht zugunsten einer problematischen Einwanderungspolitik propagandistisch ausgenutzt werden.

Vermutlich erleben wir den Beginn einer Völkerwanderung, nicht zuletzt ausgelöst durch die rasante Bevölkerungszunahme in Afrika. Einen Blick in die Zukunft in Bezug auf den Islam wagte kürzlich die katholische Wochenzeitung „Christ in der Gegenwart“, die im Freiburger Herder-Verlag erscheint. „Der Islam strebt nach Weltherrschaft“, heißt es dort. Die westliche Kultur sei nicht in der Lage, dieser Herausforderung zu begegnen. Ihr Lebenssinn bestehe lediglich in Spaß, Konsum und wirtschaftlichem Wettbewerb. Ein weiteres Heft berichtet über eine  Jugendstudie. Danach zeigen sich muslimische Jugendliche bei uns weitaus mehr und ernsthafter religiös als ihre christlich getauften Altersgenossen. Zugleich sind  Familienfreundlichkeit und die Neigung zum 3. und 4. Kind bei Muslimen um das Vielfache stärker ausgeprägt als bei Kirchenmitgliedern und ganz besonders im Vergleich zu den Religionslosen, deren Anteil bei uns deutlich ansteigt.

Die immer wieder publizierte Schwärmerei für „Vielfalt“, „Bereicherung“ usw. hat manchmal schon pathologische Züge. Sie zeigt nämlich einen Mangel an Wertschätzung für  die Identität des eigenen Volkes, ganz im Sinne des Grünen-Politikers Jürgen Trittin, der 2005 äußerte: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.“

Damit einher schwindet auch der Zusammenhalt in der Gesellschaft. Kriminalität und Egoismus werden begünstigt.

Es gibt aber vermehrt „normal“ empfindende Bürger, die sich häufig als Fremde im eigenen Land fühlen. Diese Bürger gilt es anzusprechen und für eine politische Opposition zu gewinnen, die für die Bewahrung der europäischen Identität wirbt (z.B. mit Flugblättern).

Direkte Aktionen gegen Aufnahmeeinrichtungen für „Flüchtlinge“ oder das Beschimpfen von Migranten verstoßen gegen die Menschenwürde und sind als kriminell abzulehnen. Zu bedenken ist außerdem, dass die Kommunalverwaltungen in der Flüchtlingspolitik hauptsächlich nur Vollstrecker politischer Entscheidungen von ganz oben sind. Dorthin muss sich die Kritik richten.