Gender-Sprache: Grüne Albernheit kam nicht zum Zuge

Peter Bulke/   Die drei im obigen Bild aufgeführten Wörter sind natürlich nur als Scherz zu verstehen, und zwar vom Verein für Sprachpflege e.V. als bewusste Übertreibung einer um sich greifenden sprachlichen Unsitte, die von den GRÜNEN und anderen linken Gruppierungen vorangetrieben wird.

Im Kreistag des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald führte dieses Thema zu einer heftigen Diskussion. Es war eine neue Hauptsatzung des Landkreises zu verabschieden. Die GRÜNEN haben bekanntlich vor wenigen Jahren deutschlandweit für Parteitexte das Gendersternchen mit dem folgenden Wortteil „innen“ eingeführt. Im Kreistag verlangten sie zwar nicht, diese Schreibweise in die neue Hauptsatzung zu übernehmen, aber es sollte bei den Funktionsträgern immer jeweils die männliche und dazu die weibliche Form genannt werden, obwohl jeder Sprachkundige weiß, dass z.B. unter dem Begriff „Kreisräte“ immer sowohl männliche als auch weibliche Personen zu verstehen sind. Bei der Diskussion und der Abstimmung siegte schließlich eindeutig die Vernunft. Fast nur die GRÜNEN stimmten gegen die neue Hauptsatzung.

Für Deutschland insgesamt ist das Problem noch lange nicht erledigt. Die neue Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) fordert, das Gendersternchen in den Duden aufzunehmen! Dabei sollte man wissen, dass der für den Duden zuständige Rat für Rechtschreibung leider nur noch zu wenig dazu bereit ist, die deutsche Sprache als Kulturgut zu bewahren, sondern zu sehr dazu neigt, das in den Duden aufzunehmen, was sich bei einem Großteil der Bevölkerung eingenistet hat, auch wenn es sprachlich problematisch ist.  AfD-Sprecher Meuthen meinte: „Sollte der Rat für deutsche Rechtschreibung einen Empfehlungskatalog für die Verwendung des Gendersternchens und Binnen-I beschließen, werden wir als AfD dagegen mobil machen.“  Einige harmlose Schritte in die Genderrichtung hat die CDU-geführte Bundesregierung in den vergangenen Jahren allerdings schon gemacht. So heißt es z.B. in der Straßenverkehrsordnung nicht mehr „Fußgänger“, sondern „zu Fuß Gehende“,  schlimmer wäre gewesen: „Fußgänger und Fußgängerinnen“ oder gar das Sternchen.