/Immer weniger freiwillige Asylbewerber, die in Ihre Heimatländer zurückgehen

Immer weniger freiwillige Asylbewerber, die in Ihre Heimatländer zurückgehen

Asylbewerber, die freiwillig in ihre Heimatländer zurückkehren, sind Mangelware. Der Bund bezahlt die freiwillig Ausreisenden mit einer Starthilfe von 1000€, es ist unfassbar dass diese Leute noch Geld bekommen, wenn diese in Ihre Heimatländer zurückgehen.

Bis Ende Juni kehrten in diesem Jahr 16.645 Menschen unter Nutzung der von Bund und Ländern bereitgestellten Finanzhilfen wieder in ihre Heimat zurück, im gesamten letzten Jahr waren es laut des BAMF 54.006 Ausreisende. Solange es eine Rundumversorgung für Asylbewerber gibt, werden noch weniger Asylbewerber freiwillig ausreisen, man müsste die Anreize, weswegen diese Leute in unser schönes Deutschland kommen, sofort beenden.

Alexander Tassis, MdBB Bremen, 01.08.2017

Ergänzung (Peter Bulke)::   Gründe für die geringe Bereitschaft, in die Heimat zurückzukehren, sind gesetzliche Missstände, auf die kürzlich auch das LRA Lörrach hingewiesen hat (BZ vom 16.08.): 1) Nach Entscheidung über den Asylantrag muss eine dauerhafte Unterbringung zur Verfügung gestellt werden. auch wenn der Asylantrag abgelehnt worden ist, aber der subsidiäre Schutz gewährt wird. –  Gemeinden suchen deshalb dringend nach Wohnraum, der aber meistens nicht in genügendem Maße zu finden ist. Deshalb sind etliche Gemeinden unseres Landkreises dabei, für die Flüchtlinge Häuser zu errichten. Natürlich müssen sich Alleinstehende  meistens vorerst eine Wohnung teilen.   2) Nach 15 Monaten wird der „Flüchtling“ deutschen Sozialleistungsempfängern gleichgestellt.   3) Es gibt nur wenige Abschiebungen.

Ein „Flüchtling“ muss ja fast zu der Überzeugung kommen: „Wenn mir Wohnung und genügend Geld zur Verfügung gestellt wird, kann ich sicher dauerhaft hier bleiben.“.

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