In Freiburg werden nun Mitarbeiter der Abfallwirtschaft angegriffen – es reicht!

Martin Kühnert/   Nun werden sogar Menschen angegriffen, die sich um das kümmern, worum sich andere eher ungern kümmern: den Schmutz und den Dreck Freiburgs. In vielen Gegenden werden die Leute, die sehr oft orange Arbeitskleidung tragen, nur zu zweit zu den Orten geschickt, in denen sie gebraucht werden. Sehr oft wurden sie im Morgengrauen von Leuten übelst beschimpft und sogar tätlich angegriffen, nicht sehr minder von geflüchteten Asylbewerbern. Einmal passierte es, dass ein Mann den Herrn von der Straßenreinigung nach der Uhrzeit gefragt hat. Der Stadtreiniger wurde daraufhin mit Faustschlägen attackiert. Selbst auf dem Freiburger Recyclinghof ist man nicht mehr sicher. Als der stellvertretende Leiter einem Kunden sagt, dass er seinen Müll bitte in einen anderen Container werfen soll,  kassiert er ein blaues Auge. Die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft erleben schon heute das neue, andere Deutschland, welches auch durch die Zuwanderung beeinflusst wird. Sie müssen sich – genauso wie Sanitäter, Feuerwehrleute, Ärzte, Pfleger und Polizisten – körperlichen Angriffen durch diejenigen aussetzen, die ohne jeden Respekt und ohne jeden Grund einer eigenwilligen Sozialisierung mit Fäusten Rechnung tragen. Wohin steuert unser Land eigentlich?

Es ist ein komplettes Unding, dass Menschen, die die Stadt vom Dreck befreien, angegriffen werden. Hier muss die Polizei sehr hinter den Tätern nachgehen, um diese dingfest zu machen.