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Mehr Raubüberfälle

Das Polizeipräsidium legte in diesen Tagen den Kriminalitätsbericht für das Jahr 2015 vor. Danach ist die Stadt Freiburg  wie bisher unter den Städten Baden-Württembergs die Kriminalitätshauptstadt. Sie hat ihre Spitzenposition mit einer Zunahme der Straftaten um 6 % sogar noch ausgebaut. Gemessen wird die Kriminalitätsbelastung an der Zahl der Straftaten je 100.000 Einwohner. Erfreulicherweise ging die Zahl der Straftaten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald dagegen zurück.

(Von: Peter Bulke)

Wer in den vergangenen Monaten mehr oder weniger regelmäßig die Berichte in der Presse über Raubüberfälle verfolgt hat, ist sicher nicht überrascht zu erfahren, dass deren Anzahl mit 210 einen neuen Rekord erreicht hat. Innerhalb von 10 Jahren hat sich damit die Zahl der jährlichen Raubüberfälle um über die Hälfte erhöht. In diesem Zusammenhang muss auch das Thema Ausländerkriminalität angesprochen werden; denn 62 % der Täter bei Raubüberfällen hatten keinen deutschen Pass. Nimmt man alle Straftaten zusammen – allerdings ohne Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht –  so entfallen in der Stadt Freiburg  38 % auf Ausländer.  Der Anteil der Asylbewerber und sonstigen Flüchtlinge lag innerhalb der Gruppe aller Tatverdächtigen ohne deutschen Pass bei immerhin 28 %.

Die Forderung der Polizei nach zusätzlichen Personalstellen wird unsererseits seit Jahren unterstützt.