Situation am Stühlinger Kirchplatz ist vielen Freiburg ein Dorn im Auge

Von Martin Kühnert / Der neue Freiburger Oberbürgermeister, Herr Martin Horn, gibt monatlich sein Statement ab, „OB vor Ort“ nennt er es. Dieses Mal ging es um ein wichtiges Thema, um die Problematik von Pöbeleien, Drogengeschäfte und die Vermüllung am Stühlinger Kirchplatz.

Es kamen auch Anwohner zu Wort, die seit Jahrzehnten dort wohnen und ihre persönlichen Sichtweisen schilderten. Z. B. ist es so, dass sich einige abends nur noch mit großem Unwohlsein und mit Pfefferspray oder Tränengas vor die Tür trauen. Weitere Diskussionspunkte waren die im Stühlinger geplanten Baugebiete. Es gab  schon etliche Krisengespräche, runde Tische, eine Studie und zuletzt Ende vergangenen Jahres einen Workshop des Bürgervereins Stühlinger. Genutzt habe dies jedoch alles nichts, sagte ein Teilnehmer der OB-vor-Ort-Veranstaltung.
Viele Bewohner sagen auch, dass sie das Haus bei Dunkelheit gar nicht mehr trauen zu verlassen oder wenn, dann nur bewaffnet mit Pfefferspray oder Tränengas.

Die Freiburger haben am 26.05. die Wahl, um zwischen Links und Rechts zu entscheiden; denn zum ersten Mal (seit den Republikanern in den 90-er Jahren)  hat eine rechte bzw. rechtskonservative Partei in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschlands die Chance, in den Gemeinderat in Freiburg hinein gewählt zu werden. Diese Chance sollten die Freiburger Bürger nutzen und gut und klug abstimmen.