Burkinis bleiben im Freiburger Keidelbad verboten

swimmers-79592_1920Die Geschäftsleitung des Keidelbades in Freiburg hat verkündet, dass das Tragen einer Burkini verboten ist. Zu unserem Erstaunen hat der Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon das Verbot unterstützt.
Der Grund für diese Entscheidung der Geschäftsleitung des Keidelbades liegt darin, dass das man um die Hygiene im Bad fürchtet.
„An heißen Tagen kamen mehrere Frauen und Kinder in das Keidelbad“, heißt es dort. Doch es kam wohl auch immer wieder zu Konflikten. Die Verantwortlichen des Bades störten sich wohl vor allem an den weiten Ganzkörperschleiern, mit denen die Frauen teilweise ins Wasser stiegen. Die sind jetzt verboten, weil sie als „Straßenkleidung“ gelten.

Die langen Diskussionen in Freiburg zu diesem Thema sind eigentlich überflüssig,. Es sollte selbstverständlich sein, dass sich auch Muslime an die vorgeschriebenen Kleiderordnung halten müssen.
Wir von PI-Freiburg finden dieses Vorhaben vom Keidelbad sehr gut und hoffe das noch mehr Bäder in Freiburg ich daran ein Bespiel nehmen.

Hat Europa noch eine Zukunft?

Frans Timmermans (NL), seit 2014 Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, hat die Mitglieder des EU-Parlaments aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken, um den Prozess der Umsetzung der multikulturellen Diversität weltweit zu beschleunigen. Die Zukunft beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Europa sei schon immer ein Kontinent von Migranten, und europäische Werte bedeuteten, dass man multikulturelle Diversität zu akzeptieren habe. Die Masseneinwanderung sei ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land solle der unvermeidbaren Vermischung entgehen.

(Von Peter Bulke)

Peter Sutherland, UN-Migrationsbeauftragter (u.a).:

Der künftige Wohlstand vieler EU-Staaten hänge davon ab, dass sie multikultureller werden.

Migration sei ein entscheidender Motor für das Wirtschaftswachstum in einigen EU-Staaten. Alterung und Niedergang der einheimischen Bevölkerung in Ländern wie Deutschland seien das entscheidende Argument für die Entwicklung multikultureller Staaten.

Die Wettbewerbsfähigkeit der EU sei gefährdet. Sutherland kritisierte den Versuch der britischen Regierung, die Einwanderung von ihrem bisherigen Stand auf einige Zehntausend pro Jahr zurückzufahren. Großbritannien setze mit dieser Politik seinen Status als tolerante, offene Gesellschaft aufs Spiel.  Grundsätzlich sollte jeder die Freiheit haben, sich auszusuchen, ob er sich in einem anderen Land niederlassen und dort studieren oder arbeiten will.