Tausende Schüler demonstrieren in Freiburg an einem Freitag

Von Benjamin / Am vergangenen Freitag sind Schüler aus vielen Städten auf die Straße gegangen um zu demonstrieren, so auch in Freiburg. Aber nicht nur Schüler sind auf die Straße gegangen, sondern auch Auszubildende und Studenten, von denen es in Freiburg bekanntermaßen sehr viele gibt.

Warum sind sie auf die Straße gegangen? Die Stadt Freiburg hat zusammen mit Bürgern ein Klimaschutzkonzept ausgearbeitet, einen Katalog mit 90 detailliert ausgearbeiteten Vorschlägen und 60 Klimaschutzmaßnahmen.
Oberbürgermeister Martin Horn verweist auf die Erfolge Freiburgs in der Vergangenheit, betont aber auch, dass Freiburg das anvisierte Ziel der Klimaneutralität bis 2050 nicht alleine stemmen kann: „Freiburg hat im Klimaschutz bereits viel erreicht und wird darüber hinaus noch mehr Mittel in diesem Bereich einsetzen. Wir sind jedoch auf den Bund als entscheidenden Akteur angewiesen: Ohne ernstgemeinte sowie deutlich umfangreichere Anstrengungen auf Bundesebene sind unsere ambitionierten Emissionsminderungsziele nicht erreichbar.“ Freiburg nimmt seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle bei dem Thema Klimaschutz ein, bereits im Jahr 1996 hat der Freiburger Gemeinderat sein erstes Klimaschutzkonzept für Freiburg entwickelt.

In Freiburg waren rund 3.500 Schüler, Studenten und Auszubildende unterwegs. Natürlich ist es eine Farce, wenn diese Schüler nicht von den Schulen bestraft werden, denn ein Demonstrationsrecht für z.B Schüler sollte es nicht geben. Es gibt Schulen in Deutschland, die die Schüler nicht bestraft haben. Das gilt ab sofort zu ändern, Schüler müssen eine Bildung in der Schule erhalten und sollen nicht auf Straßen demonstrieren.  Lehrer sind also gefragt, sich pädagogisch wirksame Sanktionen zu überlegen, wenn die Schüler unentschuldigt fehlen.