„Wahlkampf“ um den neuen Stadtteil Dietenbach beginnt

Von Benjamin / In diesem Jahr ist das Superwahljahr. Im Mai finden Kommunalwahlen in mehreren Bundesländern, die Europa-Wahl sowie die Wahl für die bremische Bürgerschaft statt, im September die Wahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen. Neben diesen politischen Wahlen findet im Mai eine wichtige Wahl in Freiburg statt, es geht um den neuen möglichen Stadtteil Dietenbach, der an den Stadtteil Rieselfeld angrenzt.

Es gibt viele Argumente für und gegen diesen neuen Stadtteil, aber es gibt etwas, was jetzt schon gewonnen hat, nämlich die Demokratie. Es ist gut, dass ein Bürgerbegehren stattfindet, in dem die Bürger wählen können, ob sie für oder gegen den neuen Stadtteil stimmen oder ihre Stimmen verweigern bzw. ob sie mit Nein abstimmen.

Die Gegner des neuen Stadtteils bezweifeln die Prognosen der Stadt zur Bevölkerungsentwicklung. Es gibt auch Prognosen des Statistischen Bundesamtes, die von einer Stagnation der Bevölkerung ausgehen. Statt die Wohnungsnot zu lösen, wolle die Verwaltung die Stadt Freiburg vielmehr als Immobilienstandort attraktiv machen. Außerdem gebe es keinen statischen Bedarf, der gedeckt werden könnte.