/Woher kamen die Stimmen?

Woher kamen die Stimmen?

Von Peter Bulke |   In Freiburg wurden zur Bundestagswahl in einigen Wahllokalen genauere Erhebungen gemacht. Erfasst wurden 1690 Wähler. Das Amtsblatt der Stadt berichtete über die Ergebnisse, die den folgenden Ausführungen zugrunde liegen. Hier ist immer der jeweilige Zweitstimmenanteil angegeben, der der jeweiligen Partei aus der genannten Wählergruppe zugeflossen ist. Die Zahlen in den Klammern zeigen den Anteil der genannten Wählergruppe an der Gesamtheit der Wähler. Aufgeführt sind hier nur die Parteien mit den höchsten und den niedrigsten %-Werten. Die anderen Parteien liegen natürlich dazwischen.

1) Frauen/Männer (51/49 %): Grüne 57/43 %………FDP 38/62, AfD 32/68 % _________ 2) Katholiken (36 %): CDU 50 %……..Linke 24 %_________ 3) Protestanten (30 %): Grüne 34, AfD 33 %……..CDU 28 % ________ 4) Mit starker Kirchenbindung (12 %): CDU 20, AfD 19 %…….. Linke 7 % ________ 5) Religionslose (29 %): Linke 43 %……..CDU 17 % ________ 6) Vollzeitberufstätige (46 %): AfD 67 % …….. Linke 39 % ________ 7) Arbeiter (17 %): AfD 37 % …….. Grüne 13 % ________ 8) Beamte (15 %): SPD 19, CDU 18 % …….. AfD und Linke je 10 % ________ 9) Rentner/Pensionäre (14 %): CDU 26 %…….. AfD und Linke je 7 % ________ 10) Schüler/Lehrlinge/Studenten (18 %): Linke 25, Grüne 21 %…….. AfD 8 % _________ 11) Mit Migrationshintergrund (8 %): AfD 33 % …….. Grüne 5 % ________12)  Aus dem Ausland (6 %): AfD 19 % …….. Grüne und Linke je 3 %.________  Bei den hier nicht besonders aufgeführten Altersklassen ist festzuhalten, dass die AfD bei den Jungwählern (bis 24 Jahre) und bei den alten Wählern ab 70 Jahren deutlich unterrepräsentiert ist. Dies zeigen schon die oben genannten Anteile bei den in Ausbildung bzw. im Ruhestand befindlichen Wählern.

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