/Zuviel Täterschutz

Zuviel Täterschutz

Wie die Badische Zeitung berichtete, wurde im September ein 21-jähriger Afghane im Berufungsverfahren zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Die bereits über ein Jahr dauernde Untersuchungshaft wurde auf die Haftzeit angerechnet. Der Verurteilte hatte 2014 vor 5 Uhr morgens an der Haltestelle Runzmattenweg eine Gaststudentin aus Finnland überfallen und vergewaltigt. Bereits damals war er bereits wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung in zwei Fällen zu einer Jugendstrafe mit Bewährung verurteilt worden.

Es ergibt sich die Frage: Müssen wir uns das antun, dass wir uns mit solchen zugewanderten Kriminellen belasten und sie mit aufwendigen sozialpädagogischen Maßnahmen betreuen, die jedoch – wie im vorliegenden Fall – vielfach wirkungslos sind? Wir haben doch schon genug eigene Kriminelle im Land. „Er ist weiterhin im Rollenverständnis von Mann und Frau von seiner Ursprungsgesellschaft geprägt“, urteilte ein Gutachter in dem Prozess. In wenigen Jahren wird er als 24/25-jähriger aus der Haft entlassen. Vernünftig wäre es gewesen, den Täter bereits 2014 für immer aus Deutschland zu entfernen.