300 bis 500 Personen auf dem Platz der Alten Synagoge

Benjamin /Am vergangenen Wochenende (Freitag-Sonntag) kam es beim Platz der Alten Synagoge zu größeren Menschenansammlungen. Die Polizei zählte ca. 300-500 Personen, die sich dort mitten in der Nacht aufhielten. Zunächst war die Stimmung friedlich, doch je später der Abend wurde, kam es vermehrt zu Streitigkeiten und Aggressivität. Der Alkohol floss ausgiebig.

Die Polizei musste einige Herrschaften wegen aggressiver Aktionen festnehmen. Viele Beteiligte waren zum Teil stark alkoholisiert. Nach Mitternacht wurde von einigen Personen unnötigerweise die Polizei provoziert, indem man sehr laut Musik abspielte. Da der Polizei diese Ruhestörung natürlich nicht gefiel, bat sie dem Betreiber der Musikbox unverzüglich, sie auszuschalten. Da er dieser Forderung nach mehreren Aufforderungen nicht nachkam, hat die Polizei gegen ihn einen Platzverweis erteilt. Die Musikbox wurde beschlagnahmt; gegen den Betreiber wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zudem wurden in der Nacht auf Sonntag diverse Taschendiebstähle gemeldet, die sich auf dem Platz der Alten Synagoge zutrugen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 31-jähriger Mann derart aggressiv, dass er von den Polizisten zu Boden gebracht werden musste und er auf die Polizeiwache mitgehen musste, weil er sich weigerte, seine Personalien den Polizeibeamten zu nennen. Dabei versammelten sich ca. 100 Schaulustige, um dieses Szenario anzuschauen. Viele versuchten die polizeilichen Maßnahmen zu stören und einige griffen sogar die Polizisten an. Es folgten mehrere Festnahmen.

Gegen 2:00 Uhr in der Nacht auf Sonntag beruhigte sich die erhitzte Situation.

Leider kommt es fast wöchentlich zu Schlägereien oder anderen abnormalen Aktivitäten auf dem Platz der Alten Synagoge. Auch der Müll, der dort jeden Abend „produziert“ wird, muss jeden Morgen von der Stadt entfernt werden. Der Freiburger Stadtrat sollte sich ernste Gedanken machen, den „Platz der Alten Synagoge!“ zu einem Schwerpunktbereich zu machen, denn die Gefahr ist dort sehr groß. Die Anzahl der Untaten ist wöchentlich sehr groß. Dagegen muss etwas getan werden.