Bundespolizei deckt Identitätsbetrug auf

Benjamin/ Viele Asylbewerber versuchen alles, um Ihren Aufenthaltsstatus in Deutschland nicht zu verlieren. Sie schrecken auch nicht davor zurück, etwas Illegales zu tun. Dies hat nämlich ein 22-jähriger Asylbewerber aus Pakistan gemacht. Er fälschte seine Papiere. Aber die Bundespolizei kam dem Schwindel auf den Leim und nahm ihn in Gewahrsam. Am Montagmorgen (08.02.) wurde er in einem Fernzug bei Bad Krozingen Richtung Basel kontrolliert. Da er keine Ausweispapiere mit sich führte, lediglich ein Bild seines Ausweises auf seinem Smartphone, wurde er von den Beamten zum Freiburger Bundespolizeirevier mitgenommen, um dort den Sachverhalt näher aufzuklären.

Der Asylbewerber bat einen Freund, auf dem Freiburger Polizeirevier vorbei zu kommen und den Beamten seinen Reisepass auszuhändigen. Nach eingehender Überprüfung der Beamten stellte sich heraus, dass das Dokument eine Fälschung war. Unter den richtigen Personalien stellte sich heraus, dass der junge Mann von einem Ausländeramt zur Festnahme gesucht wird.

Bei seiner Asylantragstellung gab er an, aus Frankreich eingereist zu sein, und bat die Beamten, ihn nach Frankreich zurückzuschieben. Natürlich kamen die pflichtbewussten Beamten diesem Wunsch nicht nach. Er bekam stattdessen eine Reise zum Haftrichter, der ihm nun eine Reise ins Gefängnis spendierte.

Die Bundespolizei nahm Ermittlungen auf wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht. Da er sich unter falschen Personalien in Deutschland angemeldet hatte, wurde er zusätzlich noch wegen mittelbarer Falschbeurkundung und Betrugs angezeigt. Anzeigen wegen Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht wurden in den vergangenen Jahren sehr häufig eingeleitet. Leider haben viele Richter diese Fälle im Sand verlaufen lassen, da einige Richter ein eher linkes Weltbild vertreten, aber natürlich nicht alle, denn es gibt noch viele Richter (die überwiegende Mehrheit), die noch nach Recht und Gesetz urteilen und eine ordentliche Strafe aussprechen.