Freiburg geht einen neuen Weg beim Gendern

Benjamin / Leider ist Freiburg bei manchen linken Themen Vorreiter und Prototyp, so leider auch jetzt in Form einer neuen Gendersprache bei Stellenanzeigen, die die Stadt Freiburg ausgibt. Bei Stellenanzeigen verwendet die Behörde künftig den Zusatz (a) für „alle“. Außerdem schreibt sie den Jobtitel in den nächsten zwei Jahren nur noch in der weiblichen Form. Alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Alter, Herkunft oder Religion – sollten sich auf diese Weise direkt angesprochen fühlen, hieß es.

Eine Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag der WELT AM SONNTAG hatte im vergangenen Mai ergeben, dass 65 Prozent der Bevölkerung in Deutschland nichts von einer stärkeren Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter in der Sprache halten. Doch dies ist für OB Horn völlig egal. Er will die Gendersprache weiterverbreiten.

Herr Horn sollte sich mal Gedanken über die Dinge machen, unter denen Mädchen und Frauen wirklich zu leiden haben, z.B. Zwangsverheiratung und Genitalverstümmelung. Das ist natürlich ein heißes Eisen. Es gehört viel Mut dazu, sich für die Frauen, die es betrifft, einzusetzen. Da ist Gendern doch viel einfacher. Wie konnten wir eigentlich früher ohne die Gendersprache leben? Niemand hat sich darüber beschwert. Die Welt steht in Flammen und wir haben noch genug Zeit, um uns um so eine Nichtigkeit zu kümmern. Wieder einmal hat Herr Horn bewiesen, dass er unfähig ist, dieses hohe Amt zu bekleiden.