Freiburger Erzbischof will homosexuelle Paare nicht segnen

Im Freiburger Erzbistum ist ein Streit entfacht. Ein Freiburger Erzbischof will Homosexuellen nicht den Segen geben. Damit stellt sich Erzbischof Stephan Burger gegen den Chef der Bischofskonferenz.

Der Name des Erzbischofs ist Stephan Burger. Er begründete seine Auffassung mit folgenden Worten: „Es gibt keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen“. Diesem Satz können wir uneingeschränkt zustimmen. Des Weitern möchten wir von PI-Freiburg hinzufügen, das nur eine „normale“ Ehe zwischen Mann und Frau den Fortbestand des Lebens (in Form eines Kindes) sichern kann, allein aus diesem Grund ist es enorm wichtig, keine gleichgeschlechtlichen Trauungen und Segnungen durchzuführen in Freiburger Kirchen.

Fakt ist auch, dass die homosexuellen Menschen eine geringe Minderheit der deutschen Gesellschaft ausmachen; auch deswegen darf es zu keiner Gleichschaltung mit der Ehe zwischen Mann und Frau kommen.

Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt. Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für die emotionale Zwischenmenschlichkeit hin. Es gibt viele Berichte von solchen Fällen, wo Kinder homosexueller Paare massiv in Schulen oder auch Kindergärten gemobbt und drangsaliert werden.

Bei aller Ablehnung der öffentlichen Segnung homosexueller Paare möchten wir eines ganz deutlich sagen: Es ist unbestritten, dass diese normal zu behandeln sind und auch respektiert gehören. Wir schreiben diesen Satz, weil auf der Facebook-Seite der badischen Seite Kommentare zu sehen sind, die von Leuten geschrieben wurden, die in massiver Weise menschenunwürdige Inhalte auf der Facebook-Seite hinzufügen.

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