Parken für Anwohner in Freiburg womöglich schon ab diesem Sommer deutlich teurer

Benjamin /Vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass sich die Anwohnerparkgebühren in Freiburg drastisch erhöhen. Von bisher 30€ im Jahr soll es nun die Freiburger 360€ pro Jahr kosten. Die genauen Kosten sollen dabei aber auch von der Größe des jeweiligen Fahrzeugs abhängen. Geplant war die Erhöhung erst ab dem Herbst dieses Jahres; nun soll die Erhöhung schon im Sommer dieses Jahres kommen. Der Landtag möchte über die neue Gesetzesänderung noch vor der Sommerpause Ende Juli entscheiden.

Neben  Freiburg gibt es weitere Städte in Baden-Württemberg, die diesem Konzept gerne folgen würden. Die Corona-Krise hat ein großes Minus in die Kassen der Städte gespült. Durch diese drastische Erhöhung werden Einnahmen für die Stadt Freiburg i.H.von 4,4 Millionen Euro erwartet.

Für Sozialhilfeempfänger oder Menschen mit Behinderung sind Ausnahmen geplant. Freiburg hatte über die Parkgebühren von Anwohnern zuletzt 365.000 Euro pro Jahr verdient.

Ganz ähnlich wie Freiburg möchte auch die Stadt Tübingen das Anwohnerparken deutlich teurer machen. In Karlsruhe und Ulm stehen vergleichbare Pläne in den Startlöchern. Konstanz möchte noch abwarten, wie die Vorgabe vom Land aussehen wird.

Wir stellen also fest: Die Einnahmen durch die Erhöhung der Parkgebühren sollen für Klimaschutzmaßnahmen verwendet werden.   Mit dieser Anhebung werden gerade die sozial schwachen Familien finanziell sehr belastet.