Polizei ahndet rund 150 Corona-Verstöße über Ostern in Südbaden

Von Benjamin / Viele Polizeipräsidien meldeten um die Osterfeiertage mehrere Ruhestörungen und auch Corona-Partys. In einem Wald am Hochblauen verstießen mehr als 20 Personen gegen die aktuell geltenden Corona-Regeln.

In den Nächten auf Karfreitag, auf Ostersamstag und auf Ostersonntag wurden allen Polizeirevieren im Präsidiumsbereich Freiburg zahlreiche Ruhestörungen und Hinweise auf Corona-Partys gemeldet.

Bis Ostersonntag um 5 Uhr in der Früh gingen fast 100 Meldungen über Ruhestörungen bei der Polizei in Freiburg ein. Laut Meldungen der Polizei wurden viele Verstöße gemeldet, bei denen es sich um Jugendliche handelte, die keinen nötigen Mindestabstand von 1.5 m gehalten haben, die auch Gruppen bildeten und sehr oft gegen geltende Corona Bestimmungen verstoßen haben. In vielen Fällen waren die Personen nicht mehr anzutreffen oder rannten gerade vor der Polizei davon, als diese eintraf. Dennoch haben die Beamten in diesen drei Nächten insgesamt etwa 150 Corona-Verstöße zur Anzeige gebracht.

Die Polizei war bei einem Einsatz sehr bemüht. Sie wurde zu einer Coronaparty östlich von Badenweiler-Sehringen am Hochblauen gerufen. Es war der Ostersamstag gegen 22:15 Uhr. Eine Anwohnerin rief die Polizei wegen Ruhestörung. Im Wald fand eine Rave-Party statt. Die Polizei rückte schnell an, sogar mit einer Polizeihundestaffel. Sie fand rund 20 Personen, die im Wald feierten. Gegen jeden Einzelnen wird es eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnungen geben.