Zwei Haftbefehle in Fernzügen vollstreckt

Von Benjamin //Zwei Männer, die sich im Zug befanden, wurden zwischen Freiburg und Basel festgenommen. Einer war ein 34-jähriger deutscher Staatsangehöriger, der andere ein 25- jähriger Asylbewerber aus Albanien. Der deutsche Staatsangehörige, der mit Haftbefehl gesucht wurde, konnte im Ausreisezug festgenommen werden.

Der 34-jährige Mann wurde am Montagmorgen im Fernreisezug nach Basel, von Beamten der Bundeszollverwaltung kontrolliert. Eine Überprüfung ergab, dass der deutsche Staatsangehörige von einem Gericht wegen Missbrauchs von Notrufen zu einer Geldstrafe von 2660 Euro verurteilt worden war.

Der Gesuchte wurde an die Bundespolizei übergeben und festgenommen. Da der Mann die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der 140-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Am Montagabend wurde ein albanischer Staatsangehöriger durch Beamte der Bundeszollverwaltung im Einreisezug von der Schweiz kommend kontrolliert.

Die Überprüfung des 25-Jährigen ergab, dass er vor zwei Jahren von einem Gericht wegen Diebstahls verurteilt worden war. Der Mann wurde der Bundespolizei übergeben und ebenfalls festgenommen. Ermittlungen ergaben, dass der albanische Staatsangehörige 2018 in sein Heimatland abgeschoben und mit einer befristeten Einreisesperre belegt wurde. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Da der Mann die geforderte Geldstrafe von 1125 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Nach Verbüßung der 75-tägigen Haftstrafe, droht dem Mann die erneute Abschiebung in sein Heimatland.

Abschiebungen müssen konsequent verfolgt werden, bei Strafdelikten darf der Staat keine Samthandschuhe anziehen.