Enrico | 03.11.2026 13:15
Rund 3.500 Menschen sind am Samstag bei der bundesweiten Aktion „Gen Z regelt“ durch Freiburg gezogen. Anders als bei einigen Protesten in anderen Städten blieb es in Freiburg erfreulicherweise friedlich: Nach Angaben des Polizeipräsidiums gab es keine nennenswerten Störungen oder Beeinträchtigungen
🟦 Frankfurt und Berlin wird von einem gewaltbereiten Mob heimgesucht
In anderen Großstädten wie Stuttgart, Berlin oder Frankfurt kam es zu gewaltbereiten Ausschreitungen von aggressiven und gewaltbereitem Mob von linksextremen und Migranten.
Allein in Frankfurt gab es über 100 verletzte Polizisten. Hessens Innenminister Poseck (CDU) verurteilte die Krawalle sehr. Der CDU-Politiker sprach von bis zu 1.500 gewaltbereiten Störern – so wörtlich – „weit überwiegend aus migrantischem Milieu“.

🟦 Friedliche Demo in Freiburg
Die Demo in Freiburg der Generation-Z die um 14 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge startete verlief durchgehend friedlich.
Das ist zunächst eine gute Nachricht – gerade nachdem die gewaltsamen Ausschreitungen der Gen-Z-Proteste in Frankreich im Vorfeld Befürchtungen ausgelöst hatten.
Doch beim genaueren Blick auf die Freiburger Demonstration fällt auch etwas anderes auf: Aus einer vermeintlich überparteilichen Jugendbewegung wurde zumindest teilweise eine Bühne für bekannte Gruppen aus dem äußersten linken Spektrum.
Auf der Demo in Freiburg waren sehr viele Antifa Fahnen zu sein, das zeigt auch das viele Antifa-Befürworter bei dieser Demo mitgelaufen sind, also auch Demokratie-Feinde.
Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg hatte bereits vor der Demonstration ausdrücklich davor gewarnt, dass extremistische Akteure versuchen könnten, die grundsätzlich legitimen Jugendproteste für ihre eigenen politischen Ziele zu nutzen. Nach Angaben des Verfassungsschutzes gehört die „Internationale Jugend“ mit ihren Ortsgruppen in Stuttgart und Freiburg zur linksextremistischen Organisation „Kommunistischer Aufbau“
Damit lässt sich zumindest bei einem Teil der beteiligten Gruppen nicht mehr lediglich von gewöhnlichem linken Jugendprotest sprechen.
🟦 Ging es noch um die Sorgen einer ganzen Generation?
Ursprünglich sollte „Gen Z regelt“ jungen Menschen eine Stimme geben.
Die Forderungen reichen von besseren Schulen und bezahlbarem Wohnen über bessere Gesundheitsversorgung bis hin zur Kritik an hohen Lebenshaltungskosten und einer möglichen Wehrpflicht.
Über diese Themen kann und muss politisch gestritten werden.
Doch gerade deshalb stellt sich die Frage, ob sich eine solche Jugendbewegung einen Gefallen damit tut, wenn kommunistische Organisationen, Antifa-Symbolik und Gruppen aus dem linksextremistischen Umfeld zunehmend das Erscheinungsbild mitbestimmen.
Denn die Generation Z besteht nicht nur aus Linksradikalen, Kommunisten und Antifa-Aktivisten. Zu ihr gehören ebenso konservative, liberale und politisch ungebundene junge Menschen. Umso mehr stellt sich die Frage, warum die Initiatoren es hinnehmen, dass Gruppen und Aktivisten aus dem äußersten linken Spektrum die Demonstration sichtbar für ihre eigenen politischen Botschaften nutzen.
Auch darüber muss diskutiert werden: Muss eine Bewegung, die für sich beansprucht, die Interessen einer ganzen Generation zu vertreten, tatsächlich Organisationen Raum geben, die vom Verfassungsschutz dem linksextremistischen Spektrum zugerechnet werden?
Wir sagen ganz klar: Nein.
Eine Bewegung, die beansprucht, für eine ganze Generation zu sprechen, sollte deshalb besonders darauf achten, sich nicht von politischen Extremisten vereinnahmen zu lassen.
🟦 Verfassungsschutz warnte bereits im Vorfeld
Dass diese Gefahr keineswegs aus der Luft gegriffen war, zeigte sich bereits vor dem 31. Oktober.
Der baden-württembergische Verfassungsschutz erklärte gegenüber dem SWR, man beobachte extremistische Akteure, die versuchten, den „legitimen und friedlichen Protest für ihre verfassungsfeindlichen Ziele zu instrumentalisieren“. Dabei wurde ausdrücklich auch die Freiburger Ortsgruppe der „Internationalen Jugend“ genannt.
Genau deshalb ist es zu einfach, die Demonstration im Nachhinein ausschließlich unter der Überschrift „3.500 Menschen demonstrieren friedlich“ abzuhaken.
Ja: Die Demonstration in Freiburg verlief friedlich.
Das verdient ausdrücklich Anerkennung.
Aber ebenso gehört zur vollständigen Betrachtung, wer dort politisch mitmarschierte und wer versuchte, die Bühne für seine eigenen Ideologien zu nutzen.
🟦 Jugendliche nicht den Extremisten überlassen!
Dass junge Menschen bessere Schulen, bezahlbare Wohnungen, gute berufliche Perspektiven und eine Politik fordern, die ihre Zukunft ernst nimmt, ist vollkommen legitim.
Doch eine Jugendbewegung darf nicht zum Rekrutierungsfeld für politische Extremisten werden.
Wenn Organisationen aus dem linksextremistischen Umfeld, kommunistische Gruppierungen und Antifa-Aktivisten eine solche Demonstration sichtbar mitprägen, müssen Veranstalter und Teilnehmer die Frage beantworten, wie deutlich sie sich davon abgrenzen wollen.
Friedlich zu demonstrieren ist ein Grundrecht. Ebenso gehört zu einer demokratischen Gesellschaft aber die klare Abgrenzung gegenüber Extremismus – egal ob er von rechts, links oder aus religiös-extremistischen Milieus kommt.
Die Freiburger Demonstration ist glücklicherweise friedlich geblieben.
Doch wer die Bilder und die beteiligten Organisationen betrachtet, sollte nicht übersehen: Teile der linksradikalen und linksextremistischen Szene haben offensichtlich versucht, bei „Gen Z regelt“ Fuß zu fassen.
Eine Generation, die ihre Zukunft selbst gestalten will, sollte sich dabei nicht von Extremisten vor den politischen Karren spannen lassen.
Quelle: https://www.badische-zeitung.de/gen-z-demonstriert-was-im-suedwesten-erwartet-wird
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