Meuthen bei der AfD Breisgau-Hochschwarzwald

Peter Bulke/   Die Corona-Bestimmungen machen es nicht leicht, Versammlungen durchzuführen. Der Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald der AfD  (Vorsitzende: Frau Böswald)  hatte trotzdem im Juli zu einer Veranstaltung im Kurhaus in Bad Krozingen eingeladen. Die persönliche, schriftliche Einladung galt als Eintrittskarte. Eine öffentliche Bekanntmachung für weitere Interessenten musste natürlich unterbleiben. Begrüßt werden konnten u. a. auch zwei Pressevertreter. Redner war der Bundessprecher der Partei, Prof. Jörg Meuthen. Er ist einer der 11 AfD-Abgeordneten im EU-Parlament. Die Europapolitik stand deshalb im Vordergrund. Innerparteiliche Streitpunkte, wie der Fall Kalbitz, waren nicht Thema des Abends. Nach dem Vortrag wurden ausführlich von Versammlungsbesuchern gestellte Fragen behandelt.

Meuthen wandte sich gegen die übliche Gleichsetzung der EU mit Europa. Kritik an der EU-Politik wird in den Medien meistens als Europafeindlichkeit gedeutet. Gemeinsamer  Markt, gemeinsame Sicherheitspolitik und gemeinsame Grenzschutzregelungen seien notwendig. Die Migration werde weiterhin das Hauptproblem bleiben, zumal Frans Timmermans stellvertretender Präsident der EU-Kommission ist. Er ist entschlossener Befürworter der Migration nach Europa. Natürlich verurteilte Meuthen die jüngst vorgeschlagene gemeinsame Schuldenhaftung innerhalb der EU. Das widerspreche ausdrücklich dem Vertrag von Mastricht. Eine gemeinsame Schuldenpolitik werde schließlich zu einer EU-Steuer führen. Die EU strebe nach einem zwischenstaatlichen Finanzausgleich in der Weise, wie er in Deutschland zwischen den Bundesländern geregelt ist. Dem stellte der Redner das antizentralistische Subsidiaritätsprinzip entgegen, wonach die Einzelstaaten ihre inneren Angelegenheiten möglichst selbst regeln. Die nationalen Parlamente dürften nicht entmachtet werden. Auch das häufig kritisierte Einstimmigkeitsprinzip in der EU sollte verteidigt werden.

Meuthen stellte sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftspolitik dar. Er kritisiert die in Deutschland besonders hohe Steuer- und Abgabenquote und befürwortet eine Senkung besonders für Unternehmen, aber auch bei der Einkommensteuer. Das bedeutet natürlich auch eine stärkere Eigenverantwortung des einzelnen Unternehmens und des Bürgers.

 

Syrischer Schutzsuchender nach Hans-Bunte-Fall wieder in Haft

Von Benjamin / Wie aus gut unterrichteten Seiten im Internet zu erfahren war, hat die Staatsanwaltschaft Freiburg wieder Untersuchungshaft gegen einen syrischen Schutzsuchenden erwirkt. Der 22-Jährige wurde wegen unterlassener Hilfeleistung zu einigen Monaten Haft verurteilt. Neben einer Verurteilung wegen einer Gruppen-Vergewaltigung steht nun schon der nächste Prozess in den Startlöchern. Diesmal soll er einer schwangeren Frau gegen den Bauch getreten haben. Die Frau hat ihn angefleht, sie in Ruhe zu lassen und an ihr ungeborenes Kind zu denken. Da er aber weitermachte, hat die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe auf versuchten Schwangerschaftsabbruch ausgedehnt.

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Sommermärchen eines MUFL kostete uns 133.000 Euro

Von Albrecht Künstle

– Alter der Merkel-Gäste, was sagt das schon – alles ist relativ

– Freiburger Amtsgericht beschäftigte sich mit einem irakischen Marokkaner

Es war einmal ein junger Mann, dem es zu Hause nicht mehr gefiel. Was eigentlich kein Wunder ist, denn er wohnte angeblich im unruhigen Irak. So beschloss er, sich ein anderes Land zu suchen. Und welch weiteres Wunder, dieses war Deutschland. Denn er hatte es schwarz auf weiß bzw. auf Smartphone, dass es dort eine Bundeskanzlerin gibt, die sich freut, wenn seinesgleichen Gefallen an ihrem Deutschland finden und sich sogar zu gemeinsamen Selfis hinreißen lässt. Kostet ja nix. Gedacht, getan, 2016 stand er bei uns auf der Matte und beantragte „Asül“.

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Mindestens 11 junge Männer, die sich über 2 1/2 Stunden an einer wehrlosen jungen Frau vergingen.

Von Benjamin/

Wegen der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg sind die meisten der elf Angeklagten zu Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Freiburg verhängte am Donnerstag (22.07.2020) fünf Jahre und sechs Monate Freiheitsstrafe für den Hauptangeklagten. Der Prozess dauerte mehr als ein Jahr. Angeklagt waren elf Männer, die im Alter zwischen 18 und 31 Jahre alt waren, acht Syrer, ein Iraker, ein Algerier sowie ein Deutscher ohne Migrationshintergrund.

Zunächst eine Auflistung der verhängten Strafen für alle Täter:

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Hagia Sophia – ein weiterer Islamführer lässt die Maske fallen

Von: Albrecht Künstle

– Erst christlich, dann islamisch, keine 100 Jahre säkular, jetzt wieder Moschee

– Mehmet II. alias „Fatih“ hinterlässt auch große Fußabdrücke in Deutschland

Sultan Erdogan vom Bosporus ist nicht der erste Islamist, der sich mit der Umwidmung der Hagia Sophia über das christliche Erbe hermacht. Derzeit geschieht dies unblutig, 1453 durch Mehmet II. forderte deren Eroberung zusammen mit der Stürmung von Konstantinopel 50.000 tote Christen. Zur Ehre dieses Massenmörders wird er auf türkische auch „Fatih“ der Eroberer genannt. Und was der Sache die Krone aufsetzt: Über hundert der rund tausend türkischen Moschen in Deutschland sind diesem Christenschlächter gewidmet. Und die Einweihung solcher Fatih-Moscheen erfolgen meist im Beisein katholischer und evangelischer Würdenträger!

Hier ein historischer Rückblick, was mit Konstantinopel geschah, einst Hauptstadt des oströmisch-christlichen Reiches.

Schon 42 Jahre nach Muhammads Tod im Jahr 632 n. Chr. weiteten die militanten Nachfolger des arabischen Propheten ihren Machtbereich auch nach Norden aus. Sie belagerten Konstantinopel zweimal 674 bis 678 sowie 717/18, konnten dieses aber noch nicht erobern. Doch das thrakische Umland wurde mehrfach von muslimischen Persern und Arabern eingenommen. Deshalb sank die Einwohnerzahl der Stadt um etwa die Hälfte, weil die Bewohner von den Getreidelieferungen aus Ägypten abgeschnitten wurden. Sie wurden ausgehungert (was der IS heute auch versucht, indem er in Syrien Getreidefelder anzündet). Drei Jahrhunderte war das reiche Konstantinopel bedroht:

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„Das russische Freiburg“

Peter Bulke/   „. . . ich bis zum Grab nach Dir verlange, mein Herz auf Dich, mein Deutschland, schwört.“ So schwärmte die russische Dichterin Marina Zwetajewa als junge Frau im Kriegsjahr 1914 von Deutschland. Sie kam bereits als Kind mit ihrer Mutter, die sich hier Heilung von der Tuberkulose erhoffte, nach Horben und wohnte später in Freiburg, Wallstr. 10, wo eine Gedenktafel an sie erinnert. 1941 nahm sie sich in der Sowjetunion das Leben. Sie ist wohl unter den Freiburger Bürgern am ehesten als eine russische Prominente bekannt, die in Freiburg gelebt hat, zumal 2016 das „Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur“ in der Stadtstr. 5 eingerichtet wurde.  In diesem Jahr ist im Rombach-Verlag das Buch „Das russische Freiburg“ der Slawistin Elisabeth Cheaure` erschienen. Es ist eine großartige, ausführliche Quelle über zahlreiche prominente Russen, die zeitweise in Freiburg gelebt haben.

Zu ihnen gehört auch Maxim Gorkij. In dem Buch ist zu entnehmen, dass er in der Anfangszeit der kommunistischen Revolution ins Exil geschickt wurde, und zwar aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Lenin. Auch er litt an Tuberkulose so wie mehrere bekannte Russen, die anfangs des 20. Jahrhunderts nach Südbaden kamen und Heilung erhofften. 1923 zog Gorkij nach Günterstal und wohnte dort ab September im Haus Dorfstr. 5, das aber inzwischen vergrößert worden ist. Maxim Gorkij wird in dem Buch als bekannter Literat beschrieben, der sich für die Schwachen einsetzte und auch ein Anhänger Stalins war.  1930 hat er gegenüber Stalin im Zusammenhang mit den beginnenden Schauprozessen höchste Strafen befürwortet. In einem Buch von Walter Lange (2010) „Warum mussten wir in der Sowjetunion hungern?“ wird die Zustimmung Gorkijs zum ukrainischen Hungerholocaust erwähnt – der Vernichtung  des Bauernstandes mit Millionen von Toten.

Damit kommen wir zu einem unseligen Kapitel Freiburger Stadtgeschichte, das der Gemeinderat im Juli mit der Zustimmung zur Umbenennung der letzten zwei von 12 Straßennamen abgeschlossen hat. Die nach Maxim Gorkij benannte Straße in Rieselfeld wurde nicht beanstandet!  Die Umbenennungen zeigen: Das Verfahren wurde von einer einseitig ausgerichteten linksideologischen Sichtweise beherrscht, nicht vom Gesichtspunkt der Menschenrechte.

Trotz Corona: Party mit 200 Menschen in Freiburg – Veranstaltung war als Demo angemeldet

Von Benjamin /Am Samstag, den 11.07, tanzten rund 200 Personen auf dem Platz der Alten  Synagoge. Der Mindestabstand und das Tragen der Schutzmasken wurde nicht eingehalten.

Inzwischen wurden von der Landesregierung Baden-Württemberg immer weiter Lockerungen der Corona-Maßnahmen eingeleitet, sogar größere Veranstaltungen sind möglich, aber lediglich mit Einbehaltung des Abstandes von 1,5 m und Tragen der Schutzmaske. Das Kontroverse an dieser Geschichte ist, dass die Veranstalter eine Demo angemeldet hatten; aber daraus wurde nichts, sondern sie wurde in eine Tanz-Party umfunktioniert. In den sozialen Medien gab es heftige Kritik. Viele Menschen finden es eine regelrechte Sauerei, dass man so offen Menschen gefährdet und so die Anzahl der Neuinfektionen nach oben treiben könnte, falls es zu Ansteckungen gekommen wäre, was derzeit leicht möglich ist ohne Einhaltung der Abstandsregelungen und der Mund- und Nasen- Bedeckung.

 

 

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Worüber sich Linke erregen können

Peter Bulke/   Die Stuttgarter Krawallnacht vom 20. zum 21. Juni sorgte nachträglich noch einmal für Aufregung. „Die Wellen schlagen hoch. Es geht um den Begriff Stammbaumforschung“, hieß es in der Stuttgarter Zeitung vom 13. Juli. Für einen normal denkenden Bürger dürfte es egal sein, ob der Begriff tatsächlich vom Stuttgarter Polizeichef vor dem dortigen Gemeinderat geäußert wurde oder nicht. (Wie sich inzwischen herausgestellt hat, haben sich das nur einige Stadträte eingebildet.) Für die Polizei geht es neben der Identifizierung der Täter auch darum, durch Anfragen bei Standesämtern die „Lebens- und Familienverhältnisse der bereits bekannten Tatverdächtigen“ festzustellen. Evtl. gegebene Migrationshintergründe von Personen mit deutschem Pass sollen aufgehellt werden. Das ist „Ausdruck professioneller Polizeiarbeit“, wie Armin Schuster, südbadischer CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Bundesinnenausschusses in einem Interview der Badischen Zeitung hervorhob. Doch aufgeregt sind nicht nur linke Gruppierungen im Stuttgarter Gemeinderat, sondern auch höchste Parteispitzen wie die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken und der Bundesvorsitzende der GRÜNEN, Robert Habeck.

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Ausschreitungen in Metropolen, die kritische Masse ist erreicht

Von Albrecht Künstle

– Wenn der Halbmond aufgeht, prangt alles, nur nicht die gold’nen Sternlein

– In der Politik völlig andere Naturgesetze als in der Physik und Chemie?

Kritische Massebezeichnet in der Kernphysik und Kerntechnik die Mindestmasse eines aus spaltbarem Material bestehenden Objektes, ab der die effektive Neutronenproduktion eine Kettenreaktion der Kernspaltung aufrechterhalten kann.“

In der Chemie: „Eine chemische Kettenreaktion ist eine Reaktion, bei der ein Startereignis eine Reaktion auslöst, deren Zwischenprodukt (häufig Radikale) insgesamt oder teilweise als Ausgangspunkt für ein oder mehrere nachfolgende Reaktionen dient und die durch eine Abbruchreaktion beendet wird.“ (beides nach Wikipedia)
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Abschied vom christlichen Abendland?

Peter Bulke/   Eine Studie der Universität Freiburg ergibt, dass sich in den  nächsten 40 Jahren die Zahl der Mitglieder beider großen Kirchen in Deutschland fast halbieren wird, von 43 auf 23 Mill. Hauptgrund sind die zahlreichen Austritte. Diese lagen im Jahr 2019 bei 0,54 Mill. (ca. 1,8 %). Etwa je zur Hälfte waren die katholische und die evangelische Kirche betroffen. Auffällig ist, dass es 2019 ein Viertel mehr Austritte gab als im Jahr zuvor. Die von der Badischen Zeitung veröffentlichten Zahlen für die Stadt Freiburg zeigen etwa das gleiche Bild. Der tatsächliche Mitgliederrückgang beträgt in Deutschland aufgrund des Sterbeüberschusses sogar 0,8 Mill. In Baden-Württemberg zeigt sich allein in den letzten 10 Jahren beim Anteil der Kirchenmitglieder an der Bevölkerung ein Rückgang von 69 % im Jahr 2009 auf 60 % (in Bayern von 76 auf 65 %).  Nicht in der  Statistik  berücksichtigt sind die Freikirchen. Doch sie fallen bei den gerundeten Zahlen nicht ins Gewicht.

Es war zu erwarten, dass es infolge der in der Öffentlichkeit diskutierten Missbrauchsfälle  zu zusätzlichen Austritten aus der katholischen Kirche kommen würde. Aber auch die evangelische Kirche leidet an ähnlichen Austrittszahlen. – Mit der Badischen Landeskirche ist ein Teil der Mitglieder nicht zufrieden. Kritikpunkte sind: die Sprachregelung im Sinne der Genderideologie, die kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Paare, die Mitfinanzierung eines Seenotrettungsschiffes. Aber diese Fehlentscheidungen haben zwar zu Austritten und teilweise zu Übertritten zu Freikirchen geführt, aber sie sind nicht entscheidend für die negative Entwicklung. Entscheidend dürfte die zunehmende Individualisierung in unserer Gesellschaft sein. Früher galt – besonders in ländlichen Gebieten – die kirchliche Zugehörigkeit als selbstverständlich. Der Dekan für den ev. Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald, Rainer Heimburger, Sitz in Bad Krozingen (Foto!), weist in einem Kommentar im Rebland-Kurier darauf  hin, dass die Kirchen schon lange nicht mehr die einzigen Anbieter auf dem „spirituellen Markt“ seien. Dadurch ergebe sich eine Art Konkurrenzsituation zu vielen anderen Ideen und Einflüssen. Die Kirchen seien jetzt herausgefordert, mehr auf die Menschen zuzugehen. Während der Pandemie hätten etliche Gemeinden eine erfreuliche Kreativität entwickelt, um Menschen in ihren Sorgen und Nöten zu begleiten (Nachbarschaftshilfe, Musik vor Pflegeheimen, Gottesdienste im Netz). Solche und andere Aktivitäten müssten weiterentwickelt werden.