Stadt will Redezeit der AfD beschneiden

Die AfD protestiert gegen das Vorhaben der Stadt, die Redezeit der AfD sowie des Einzelstadtrates Dr. Winkler drastisch zu beschneiden. Diese Diskussion kam im Zuge der Änderungen im Gemeinderat auf und ist nach Ansicht der AfD ein durchsichtiges Manöver, ungeliebte Wortbeiträge der Stadträte Dr. Huber und Mandic zu kappen.
„Das Vorhaben, unsere Redezeit um 25% auf lediglich 3 Minuten zu begrenzen, fügt sich in die bisherige Vorgehensweise der Stadt ein. Die Geschäftsordnung wurde schon einmal geändert, um uns quasi einen Maulkorb zu verpassen und Film- oder Tonaufnahmen zu verbieten. Jetzt soll die Geschäftsordnung wieder zum Nachteil der AfD geändert werden“, sagt StR Dr. Detlef Huber.

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Mangelhafte Pflege der deutschen Sprache

Peter Bulke/   Bereits vor einigen Jahrzehnten sagte mir einmal ein Student der damaligen Hochschule für Erziehung in Gießen, Rechtschreibung sei nicht wichtig; wichtig sei nur, dass man sich in der modernen Industriegesellschaft verständigen kann. Diese Einstellung gegenüber unserer Sprache scheint sich in Deutschland zwischenzeitlich stark verbreitet zu haben. Die Folgen sind dramatisch: In einem Leserbrief in der Badischen Zeitung vom 01. Februar 2020 heißt es: „Die Studenten der Hochschule für Verwaltung in Kehl schreiben ihre Klausuren handschriftlich. Die Rechtschreibung liegt dabei zu meinem Ärger arg im argen.“

Anlass zu diesem Leserbrief war eine Äußerung unseres Ministerpräsidenten Kretschmann. Am 25. 01. wurde er in der BZ zitiert: „…die Bedeutung, Rechtschreibung zu pauken, nimmt ab, weil wir heute ja nur noch selten handschriftlich schreiben.“ Er wies dabei auf automatische Hinweise auf Rechtschreibefehler hin. Im gleichen Zeitungsartikel wurde berichtet, dass der Verband  der Grundschullehrer diese Ansicht teile. Widerspruch kam aber von der Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing. Die Schule sei „zu lasch“ im Umgang mit der Rechtschreibung.

Dass die Rechtschreibefähigkeit in den vergangenen Jahrzehnten schlechter geworden ist, wird jeder bestätigen, der einen gewissen Einblick hat. Das wurde auch 2017 durch eine Studie an Schülern festgestellt. Das schlechte Ergebnis ließ sich nicht allein mit dem gestiegenen Anteil an Migrantenkindern entschuldigen. Im Oktober 2017 sprach laut BZ die Rektorin der Grundschule in Pfaffenweiler von einer enormen Heterogenität auch unter den deutschen Schülern und ergänzte: „In den Familien wird nicht mehr so viel gelesen.“ Lesen und Rechtschreibung stehen bekanntlich in sehr engem Zusammenhang. Kultusministerin Susanne Eisenmann  zog 2017 eine richtige Konsequenz. Sie sprach damals darüber auch im Gymnasium Staufen und begründete dort ihren Plan, den Fremdsprachenunterricht (in der Rheinschiene Französisch) im 1. und 2. Grundschuljahr wieder abzuschaffen. Er war im Schuljahr 2003/04 eingeführt worden. Bei zahlreichen Lehrern unserer Region und aus der Pädagogischen Hochschule Freiburg erntete Frau Eisenmann Widerspruch. Ihr Vorhaben wurde als Rückschritt bezeichnet. Kritik kam auch von zahlreichen Globalisierungsfreunden unter den Politikern und einigen Bürgermeistern aus Gemeinden nahe der Grenze zu Frankreich. Für Frau Eisenmann war es aber wichtig, dass etwas mehr Zeit für Lesen, Schreiben und Rechnen gewonnen wurde.  Erfreulich ist es auch, dass das gelegentlich praktizierte „Schreiben nach Gehör“ nicht mehr angewendet werden sollte.

Nach einer neuen Umfrage des INSA-Instituts in Erfurt sind 61 % der Deutschen der Ansicht, dass die deutsche Sprache  zunehmend verkomme. Ein Bewunderer der deutschen Sprache, der russische Regisseur Alexander Sokorov (Faust-Inszenierung in Berlin 2011) sagte am 12. 01. 2012 bei einem Interview mit 3sat: „Ich habe das Gefühl, dass die Deutschen sich davor fürchten, über ihre nationale Kultur zu reden. … Was ist das für  einVolk, dass seiner eigenen Kultur den Rücken kehrt?“

Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Arb.kreises unter Dauerbeschuss

Von: Albrecht Künstle

– „Sabine“ hieß der letzte Sturm, gegen Simone einer aus anderer Richtung

– Worin unterscheiden oder ähneln sich der „Judenstaat“ Israel und Deutschland?

Seit dem Jahr 1974 gibt es den Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA). Nach 44 Jahren wurde 2018 Simone Schermann zur Vorsitzenden gewählt – eine (säkulare) Jüdin aus Deutschland. Deren Familie hat wie so viele eine schlimme Geschichte, die in Yad Vashem dokumentiert ist. Die neue Vorsitzende trat ihr Amt an mit dem Wunsch, ohne wenn und aber an der Seite Israels zu stehen. Und seither hängt in dem Verein der Haussegen schief. Der vorige Vorsitzende und wenige andere traten aus, opponieren aber weiter mit Unterstützung der Lokalpresse, allen voran die Lahrer Zeitung, penetrant von außen. Und schicken einen Gegenkandidaten für die nächste Wahl ins Rennen, welcher der Vorsitzenden Rechtsradikalismus(!) und zugleich Israelhörigkeit vorwirft.

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Dieb durch die Bundespolizei in Freiburg festgenommen

Von Benjamin /Ein Diebstahl im fahrenden Zug endete für einen 24-jährigen algerischen Staatsangehörigen auf dem Revier der Bundespolizei Freiburg. Zuvor hatte der junge Flüchtling im Intercity zwischen Offenburg und Freiburg einer Reisenden eine hochwertige Markenbrille gestohlen.

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Kopftuch, Burka, Niqab, Tschador im Neuen Deutschland

Von: Albrecht Künstle

– Ist dieser Mummenschanz im Koran vorgeschrieben?

– Paulus diskutierte mit Korinthern über Kopftücher

Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen. Bei meinem letzten Besuch eines Freiburger Hallenbades erblickte ich zwei Frauen im Burkini und eine weitere Muslimin eingemummt in Straßenkleidung, einschließlich dickem Kopftuch. OK, in dieser Stadt braucht man sich eigentlich über nichts mehr zu wundern. Da diskutieren die einen über „Erderhitzung“, andere finden nichts dabei, auch in einem Hallenbad bei 30 Grad Temperatur vermummt herumzulaufen. Deren bärtige Begleiter bestehen anscheinend darauf und die armen Frauen denken sich nichts dabei. Ob deren Denkfähigkeit bereits durch das langjährige Tragen ihrer „Hirnwindeln“ gelitten hat? Und jetzt wurde mangels eines Gesetzes in Hamburg von Vollpfosten entschieden, Vollverschleierung dürfe sogar von Minderjährigen in Schulen getragen werden. Was Baden-Württembergs Regierung nun dazu veranlasste, über solchen Mummenschanz und ein Gesetz nachzudenken.

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Finger weg vom Sonntag

Es wirkt wie ein Witz, ist aber leider keiner. Eine Partei, die sich christlich nennt und grüne Konsumkritiker tun sich zusammen, um den arbeitsfreien Sonntag in Freiburg zu schleifen. Angeblich wollen sie dem Einzelhandel helfen. Diese Aktion wirkt aber wie ein verzweifelter Versuch, die völlig überzogene Erhöhung der Parkgebühren wieder gut zu machen. Auf Drängen unter anderem der CDU ist es zu dieser Erhöhung gekommen, die sich nun mit einer Art Ablasshandel reinwaschen möchte. Um den Frequenzrückgang in der Innenstadt zu bekämpfen, brauchen wir
vernünftige Verkehrskonzepte, bezahlbare Parkplätze und eine attraktive Innenstadt. Zwei Sonntage Konsumrausch helfen nicht weiter.
Der Einzelhandel ist außerdem nur die eine Seite der Medaille. Die Verkäufer, die ohnehin für schmales Geld arbeiten, die andere.

Verkaufsoffene Sonntage sind schlicht und ergreifend arbeitnehmer- und familienfeindlich. Der Sonntag soll in Freiburg auch weiterhin Raumgeben, Kraft zu sammeln, sei es in der Kirche oder in der freien Natur. Zusammen mit Familie und Freunden oder in stiller Einkehr. Der arbeitsfreie Sonntag ist Kulturgut, daß es zu schützen gilt, weshalb wir sonntägliche Verkaufsspektakel strikt ablehnen. Und glaube doch keiner, daß es bei zwei
Sonntagen in 2020 bleibt.Wenn eine Evaluierung ergibt, daß die Stadt nicht gänzlich leergeblieben ist, wird der Ruf nach weiteren Lockerungen laut.
Schreiben Sie den Stadträten von CDU, den Grünen, FDP, SPD und anderen
Fraktionen. Beziehen Sie Stellung. Noch ist der Sonntag nicht verloren.

Kein Schloss für die Bürger!

Peter Bulke/    In der kleinen Stadt Heitersheim befindet sich das prächtige Malteserschloss. Über seine künftige Verwendung war ein innerörtlicher Streit entbrannt, der am 2. Februar 2020 in einer Volksabstimmung entschieden wurde. Eigentümer des Schlosses ist der Orden der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul in Freiburg. Dieser will das Schloss an Privatinvestoren einschließlich chinesischer Partner verkaufen. Die Investoren wollen dort eine internationale, englischsprachige Schule einrichten. Der 2018 neu gewählte Gemeinderat der Stadt hatte sich mit knapper Mehrheit gegen den Plan ausgesprochen und  eine Volksabstimmung beschlossen.

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Gambischer Asylant leistet nach Diebstahl Widerstand

Von Benjamin/ Ein 23-Jähriger wurde bei einem Diebstahlsversuch erwischt. In der Folge leistete er Widerstand gegen einen Bundespolizisten. Am Montagmittag (27.01.2020) entwendete ein 23-Jähriger Tabak sowie Zigarettenpapier in einem Geschäft am Hauptbahnhof in Freiburg. Durch einen Mitarbeiter wurde der Diebstahl bemerkt. Als der Mitarbeiter den 23-Jährigen darauf ansprach, versuchte dieser aus dem Geschäft zu flüchten. Ein Kunde versperrte dem gambischen Staatsangehörigen jedoch den Ausgang, so dass der Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten werden konnte. Bei der Sachverhaltsaufklärung wurde der 23-Jährige aggressiv und schlug nach einem der Beamten. Daraufhin musste der Mann zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt werden.

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Aus für die National-Zeitung – ein Blick zurück

Peter Bulke/   Die in der bisherigen Geschichte der BRD bekannteste „rechte“ Wochenzeitung ist zu Beginn dieses Jahres eingestellt worden. Jahrzehnte lang war sie bei fast jedem Zeitschriftenhändler erhältlich, wenn auch die meisten Exemplare abonniert  waren. Ihren Höhepunkt mit einer Auflage von über 140.000 hat sie schon lange hinter sich. Untrennbar war sie mit Dr. Gerhard Frey verbunden. Dieser erwarb 1959 als 26-Jähriger alle Gesellschaftsanteile  der Deutschen Soldatenzeitung und gestaltete diese 1963 zur National-Zeitung um.

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Wurde Libyens Situation und Zukunft in Berlin entschieden?

Von: Albrecht Künstle

– Warum wurde die Frage zum IS im Herzen Libyens von niemandem gestellt?

– Soll Erdogan sein Geschäft mit dem syrischen IS in Libyen wiederholen dürfen?

 

„Friedenstauben“ aus Afrika, Asien und Europa wurden von Merkel und Maaß nach Berlin eingeladen, um in Libyen für Ruhe zu sorgen. Schon das ist ein kühner Versuch, denn Libyen ist ein islamisches Land, und in welch solchem Land herrscht richtiger Frieden? Deutschland „maaßt“ sich eine Rolle an, an der das Nachbarland Algerien bisher gescheitert ist. Obwohl dieses die ideologisch und kulturell verwandten Libyer besser kennen dürfte als wir Deutschen. Und es wurde sogar vergessen, das Nachbarland Tunesien zu Merkels Tafelrunde einzuladen. Der Auslandskorrespondent Karim El-Gawhary meint, allenfalls Ägypten, die Türkei und die Emirate könnten den Konflikt befrieden. Libyen den Frieden zu bringen, liege nicht in der Macht der Europäer. So ist es, schon wieder wird geschossen trotz Waffenstillstand.

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