Geht es nun auch Christenschlächtern an den Kragen?

Albrecht Künstle

– Der Assad-Scherge von Damaskus in Deutschland verurteilt

– Wird das Migranten abhalten, weiter zu uns zu kommen?

Das Koblenzer Oberlandesgericht hat Rechtsgeschichte gesprochen durch die überfällige Verurteilung eines Schergen Assads – einer der herrschenden Diktatoren im arabischen Raum. Sie betraf einen der unzähligen Gefolgsleute der dortigen Herrschercliquen. Besser wäre es allerdings gewesen, der 27fache Mörder wäre durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verurteilt worden. Und das möglichst bald nach solchen Taten, wie hier die des syrischen Folter-Ex-Oberst Anwar R. (Raslan ist der volle Name wird von den Medien vorenthalten – Täterschutz?). Die Verurteilung erfolgte erst zehn Jahre später, aber besser spät als nie.

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OB Horn kritisiert die Corona-Demonstrationen scharf

Benjamin / Die Demonstrationen bzw. Spaziergänge von Bürgern gegen die Corona-Maßnahmen nehmen immer weiter Fahrt auf. Am Samstag, den 08.01, nahmen 6000 Menschen Teil. Es war die drittgrößte Demonstration von Gegnern der Corona-Politik in ganz Deutschland. Am 15.01 nahmen 9000 Menschen daran teil. Dass diese große Anzahl in einer eher linkslastigen Stadt wie Freiburg zusammenkommt, um gegen die Corona-Bestimmungen zu demonstrieren, ist sehr interessant. Es nehmen aber an diesen Demos bzw. Spaziergängen nicht nur Rechte bzw. Konservative Menschen  teil, sondern auch Menschen aus allen politischen Richtungen.

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Was steckt hinter aggressiver Rhetorik der NATO?

Albrecht Künstle / Wieder Atomwaffen in der Ukraine? Diese von einer Zeitung aufgeworfene Frage vertiefte ich in meinem Artikel zum Weltfriedenstag am 1. Januar. Um mich nicht wiederholen zu müssen, empfehle ich, sich diesen Artikel ggf. nochmals zu Gemüte zu führen. Inzwischen verschärfte die NATO ihre Strategie unter der Führung von Bidens USA. Und die Hofberichterstatter geben diese unreflektiert weiter an uns Leser und Zuschauer. Die Badische Zeitung schrieb in einem Untertitel vom 11.01.2022:

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Wie sollen die vielen Renten bezahlt werden?

Peter Bulke/   „Renten unter Dauerstress“, so lautete der Kommentar zum Jahreswechsel im REBLANDKURIER. Der Kommentator Rudolf Kast ist Berater für Personalmanagement und auch Hochschullehrer. Er zeigt sich nicht optimistisch, dass die neue Bundesregierung zu realistischen Einsichten mit den entsprechenden Folgerungen kommen wird. Die Renten  werden eine weitere Erhöhung des Bundeszuschusses benötigen. Bereits jetzt liegt er bei ca. 100 Milliarden € pro Jahr. Im Jahr 2000 waren es noch 42 Milliarden. Kast spricht sich für ein freiwilliges längeres Arbeiten in Verbindung mit dem Anreiz einer höheren gesetzlichen Rente aus; denn das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Berufstätigen und Rentnern wird auch deshalb ungünstiger, weil die Menschen bei uns im Durchschnitt immer älter werden. Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen weist darauf hin, dass bis 2035 entweder der Rentenbeitrag für die gesetzliche Rentenversicherung von ca. 18 % auf über 23 % steigen oder das rechnerische Rentenniveau von 48 % auf unter 39 % sinken oder der Zuschuss des Staates weiter deutlich steigen müsste.

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In Freiburg wird 2022 vieles teurer

Benjamin / Das Jahr 2022 wird für alle Freiburger Bürger viele Veränderungen mit sich bringen. Eine große Veränderung wird es in den Geldbeuteln der Bürger geben, denn dieses Jahr müssen die Bürger tiefer eingreifen, denn die Steuern und die Abgaben werden sich dieses Jahr verteuern. Wir geben Ihnen nun einen kurzen Überblick über die steigenden Gebühren:

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Drei Könige im Wandel der Zeit – Gedanken zum Feiertag

Albrecht Künstle

– Einst folgten drei Weise aus dem Morgenland einem aufgehenden Stern

– Mit den „Königen“ in Deutschland könnte unser Stern wieder untergehen

– GBStiftung frohlockt: Wie sich das säkulare Deutschland verändern wird!

Jedes Jahr am 6. Januar begehen die FDP-Liberalen Baden-Württembergs ihr traditionelles Dreikönigstreffen. Dieses Jahr erneut virtuell, aber die FDP gibt es wirklich, sie ist sogar gemäß dem Wählerwillen erstarkt. Drei Könige ist in Baden-Württemberg zwar ein „gesetzlicher“ Feiertag, aber mit christlichem Fundament. Das hält diese Partei aber nicht davon ab, den christlichen Tag unchristlich zu missbrauchen und ihre gelbe Rolle in der Ampelkoalition zu untermauern.

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Wohin steuert Deutschland?

Peter Bulke/    Der Chefredakteur der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, Dieter Stein, veranstaltete eine Diskussion, zu der er die oben gezeigten drei Persönlichkeiten (aus JF 51/21) eingeladen hatte. Das Wichtigste des ca. 1 Std. dauernden Gesprächs auf jf.de/tv wird im folgenden Text wiedergegeben.

Beim Thema Klimaschutz erwartet Sarrazin keine großen internen Auseinandersetzungen mit der Industrie. Denn sie will sich weitgehend dem gleichen Ziel widmen und sieht das teilweise auch als Chance, weil auch international sehr daran gearbeitet wird. Patzelt hält aber wegen der hohen Kosten Verteilungskonflikte innerhalb des Regierungslagers für möglich. Es gebe auch gegensätzliche Positionen zu Nordstream II, wobei vor allem die GRÜNEN im Unterschied zur überwiegend vernünftigen SPD die bereits fertig gestellte Leitung nicht in Betrieb gehen lassen wollen. Damit wird auch eine rein auf moralische Werte basierende Politik angesprochen, die Patzelt als wirklichkeitsfremd beurteilt. Denn normalerweise – auch innerhalb der EU – verfolgen Regierungen die Interessen ihres Landes.

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Gleichgewicht des Schreckens – ungleiche Angstmache

Von: Albrecht Künstle

– Zum 1. Januar, dem (katholischen) Weltfriedenstag, eine Bilanz

– Wenn jemand Angst haben muss, sind es die Russen vor der NATO

Um es vorauszuschicken, ich war ein Pazifist. Ich tat mich schwer mit dem Kriegs- bzw. Wehrdienst, weil ich schon in jungen Jahren wusste, dass nie so viel gelogen wird wie vor dem Beginn von Kriegen. Und während diesen und danach wird auch nicht weniger gelogen. So war es auch in den 80er Jahren, als erneut die russischen Raketen schlimmer am Pranger standen als das eigene Atomwaffenarsenal der NATO. Deshalb war ich in der Friedensbewegung engagiert, weil ich das numerische Gleichgewicht des Schreckens sehr aufmerksam verfolgte. Das Wort Schrecken nehme ich nicht leichtfertig in den Mund, denn wir hatten mehrmals Glück, dass der Dritte Weltkrieg nicht aus Versehen seinen Lauf nahm.

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Ein IS-Mitglied in Freiburg festgenommen!

Benjamin / Ein 29-jähriger Mann soll sich der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben. Er wurde nun in Freiburg festgenommen; das Oberlandesgericht hat einen Haftbefehl erlassen.

Der 29-Jährige sei aktiv bei dem Islamischen Staat (IS) sowie für eine ihr nahestehende Terrorgruppe in Syrien aktiv. Er habe sich von Dezember 2013 bis Januar 2014 in Syrien in einem militärischen Ausbildungslager bei Aleppo mit anderen an Waffen ausbilden lassen, teilten die Ermittler mit. Er hat sich oft in Syrien aufgehalten, um dort den IS-Terror zu verbreiten. Anfang des Jahres 2018 sei er dann nach Deutschland zurückgekehrt.

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Was Weltbürgern nicht gefällt

Peter Bulke/   Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame in Paris hatte Staatspräsident Macron den Wiederaufbau mit einer kleinen „zeitgenössischen architektonischen Geste“ (BZ, 21. 12.) verändern wollen. Doch nach zahlreichen Protesten entschied er, den Turm in der ursprünglichen Form aufbauen zu lasssen. Das Bauwerk ist – wie auch einige andere – eng mit dem Identitätsgefühl traditionsbewusster Franzosen verbunden. – Entsprechendes gilt für die Erlöser-Kathedrale in Moskau, die 1931 auf Stalins Befehl gesprengt wurde. 1990 begann eine Stiftung Geld für den Wiederaufbau zu sammeln. Und im Jahr 2000 konnte die originalgetreu aufgebaute orthodoxe Kirche eingeweiht werden.

Beim wieder aufgebauten Berliner Schloss ist zu wünschen, dass es ein wenig dazu beiträgt, das Bewusstsein für unsere historischen Wurzeln zu fördern. Dieses größte barocke Schloss nördlich der Alpen wurde ab 1699 gebaut – unter dem brandenburgischen Kurfürsten, der 1701 in Königsberg als Friedrich I zum ersten König in Preußen gekrönt wurde. Später, im 19. Jahrhundert, kam auf Initiative von Friedrich-Wilhelm IV vor allem die Kuppel hinzu. Im zweiten Weltkrieg durch Bomben stark beschädigt wurde das Schloss 1950 auf Befehl Ulbrichts gesprengt. Der Wiederaufbau kostete 700 Mill. €. Das völlig neu gestaltete Innere beherbergt das Humboldt-Forum mit weltweiten Sammlungen. Dessen Verantwortliche und andere Weltbürger, Negativpatrioten, Vergangenheitsbewältiger und sonstige politische Linkskräfte stören sich an dem Kreuz auf der Kuppelspitze und an dem Spruchband an der Kuppel, dessen Text aus dem Neuen Testment mit folgenden Worten endet: Dasin dem Namen Jesu sich sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind – aus christlicher Sicht etwas Selbstverständliches. Aber weltweit sind Christen in der Minderheit, und das Forum will ein weltoffener, demokratischer Debattenort werden. Das Spruchband soll deshalb durch eine Lichtinstallation mit anderem Text überstrahlt werden. Und auf der großen Dachterrasse sind neben der Kuppel zwei Tafeln geplant, auf denen es u. a. heißt: Alle Institutionen im Humboldt-Forum distanzieren sich ausdrücklich von dem Allgemeingültigkeits- und Herrschaftsanspruch des Christentums. Man sollte es kaum glauben, dass der evangelische Berliner Bischof Christian Stäblin sich schon 2020 im ähnlichen Sinne geäußert hat. Muslime können sich amüsieren. Die richtige Antwort kam vom katholischen Berliner Erzbischof Heiner Koch: Der der Spruchbandtext betone, dass die Menschen sich nur vor Gott verbeugen und keiner irdischen Macht diese Ehre erweisen sollen – welche Freiheit spricht aus diesen Worten! Unabhängig von dieser Aussage ist es absurd, ein aus künstlerischen und historischen Gründen wieder hergestelltes Bauwerk aus ideologischen Gründen verändern zu wollen. Auch den zahlreichen privaten Förderern, die ca. 100 Mill. € zusammengebracht haben, ging es um eine korrekte Wiederherstellung der äußeren Erscheinung des Schlosses.

Obiges Foto aus IDEA, Nr. 51/52 2021                              p.bulke@web.de