Benjamin | 08.05.2026 16:58

Die Sanierung der Echte-Helden-Arena in Freiburg steht vor dem Aus, nachdem die erhoffte finanzielle Unterstützung des Bundes in Höhe von acht Millionen Euro aufgrund der prekären Haushaltslage verweigert wurde. Ursprünglich beschloss der Gemeinderat im Dezember 2025 ein Sanierungsprojekt mit einem Gesamtvolumen von 39 Millionen Euro, wobei der Bundeszuschuss aus der Kommunalen Sportstättenförderung als essenzieller Baustein fest eingeplant war.

🟦 Freiburger Gemeinderat scheitert seit vielen Jahren

Da diese Mittel nun ausbleiben, droht die vollständige Einstellung des Vorhabens. Der Eishockey Sport Verein Freiburg wartet bereits seit über einem Jahrzehnt auf die notwendige Instandsetzung der maroden Sportstätte, deren Zukunft nun durch das plötzliche Finanzloch massiv gefährdet ist. Seit jahrenten hat es der Freiburger Gemeinderat es nicht geschafft die Sanierungsbedürftige „Echte-Helden-Arena“ zu sanieren.

Seit Jahrzehnten hat es der Freiburger Gemeinderat nicht geschafft, die sanierungsbedürftige „Echte Helden Arena“ dauerhaft auf Vordermann zu bringen. Der ehemalige grüne Oberbürgermeister Dieter Salomon kündigte vor Wahlen regelmäßig an, sich vehement für die Sanierung der Arena starkzumachen – doch am Ende kam dabei nichts heraus.

Auch Martin Horn bekannte sich im Oberbürgermeisterwahlkampf 2018 zur Freiburger Eishalle und stellte den Freiburgern sogar eine neue Eishalle in Aussicht. Doch auch dieses Versprechen blieb bislang folgenlos. Bis heute ist nichts Entscheidendes passiert.

🟦 Verfehlte Prioritätensetzung

Dieses Scheitern ist ein deutliches Indiz für eine verfehlte Prioritätensetzung innerhalb der kommunalen und staatlichen Finanzplanung. Während für den neuen Stadtteil Dietenbach oder den luxuriösen Rathausneubau in Freiburg stets ausreichende Mittel mobilisiert werden können, bleibt der Breitensport auf der Strecke. Das jahrelange Versagen der letzten beiden Oberbürgermeister sowie des Gemeinderats hat dazu geführt, dass eine sportliche Institution von hohem gesellschaftlichem Wert dem Untergang geweiht ist. Die Bürger müssen zusehen, wie öffentliche Gelder in fragwürdige Prestigeobjekte fließen, während die grundlegende Infrastruktur für Vereine und Jugendliche konsequent vernachlässigt wird.

Anstatt die Steuerzahler für ideologische Großprojekte zur Kasse zu bitten, müssen öffentliche Mittel vorrangig in den Erhalt der bestehenden Infrastruktur und die Förderung des regionalen Sports fließen. Eine solide Finanzplanung darf nicht länger von unsoliden Bundeszuschüssen abhängen, deren Ausbleiben bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage absehbar war. Deswegen muss eine sofortige Priorisierung kommunaler Sportstätten, um dem Eishockeysport in Freiburg eine tragfähige Perspektive zu bieten und das jahrelange Polit-Versagen endlich zu beenden.

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