
Benjamin | 02.07.2026 13:25
Die Finanzlage der Stadt Freiburg wird zunehmend angespannter. Wie die Badische Zeitung berichtet, belasten steigende Zinsen und ein immer kleiner werdender finanzieller Spielraum den städtischen Haushalt. Damit zeigt sich erneut: Wer über Jahre hinweg politisch wünschenswerte Projekte, immer neue Förderprogramme und ideologisch geprägte Prestigevorhaben finanziert, muss sich irgendwann der Realität stellen. Freiburg muss seine Finanzen vom Kopf auf die Füße stellen!
🟦 Zinsbelastung besonders hoch
Die Finanzlage der Stadt Freiburg verdüstert sich zusehends und bedroht die Handlungsfähigkeit der gesamten Kommune. Obwohl der städtische Haushalt aktuell noch als vergleichsweise stabil gilt, zeigt der Trend unmissverständlich nach unten. Im Vergleich zu Freiburg mussten Städte wie Baden-Baden, Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim umfangreiche Konsolidierungsmaßnahmen einleiten, auch in Form von massivem Sparzwängen.
Während fürs laufende Jahr der städtische Haushalt erneut fünf Millionen Euro an Zinsen vorsieht, rechnen die kommunalen Unternehmen – von der Wohnungsgesellschaft Stadtbau über die Verkehrs-AG bis zur Wirtschaftsförderung FWTM – mit einer Erhöhung auf 24 Millionen Euro. Im Jahr 2030, so die Prognosen, könnten die Zinsbelastungen für die Stadt auf neun Millionen Euro und für ihre Töchter auf bis zu 40 Millionen Euro steigen.
Besonders besorgniserregend ist die Zinsbelastung, die in den kommenden Jahren kräftig nach oben klettern wird. Diese steigenden Zinsen engen den finanziellen Spielraum der Stadtverwaltung immer weiter ein und nehmen der Gemeinde die Luft zum Atmen. Wenn das mühsam erarbeitete Geld der Steuerzahler künftig für den Schuldendienst draufgeht, bleibt für die dringenden Bedürfnisse der Menschen vor Ort immer weniger übrig.
Die Schönfärberei in Sachen Finanzen der Stadt-oberen muss beendet werden, die Stadt-Finanzen sind alles andere als „stabil“. Freiburg hat in den letzten Jahren massiv Geld ausgegeben für Projekte die die Freiburger Finanzlange erschweren wird in den kommenden Jahren. Seit vielem Jahren ist kein Geld vorhanden um die längst überfälligen Schulsanierungen durchzuführen.
- Sanierung des Augustinermuseum: 100 Millionen Euro
- Zweites Rathaus: 200 Milionen Euro
- Dietenbach: 2 Milliarden Euro
- Maximalversiegelung des Platzes der Alten Synagoge: 10 Millionen Euro +
🟦 Verfehlte Finanzpolitik wird sichtbar
Diese Entwicklung ist das folgerichtige Ergebnis einer verfehlten Finanzpolitik, die über Jahre hinweg auf Pump aufgebaut wurde. Anstatt in Zeiten niedriger Zinsen konsequent Rücklagen zu bilden und Schulden abzubauen, wurde das Geld der Steuerzahler mit vollen Händen für ideologische Prestigeprojekte ausgegeben. Nun schnappt die Zinsfalle unerbittlich zu und offenbart die Versäumnisse der Verantwortlichen. Betroffen von diesem finanziellen Blindflug sind am Ende die Bürger selbst, die sich nun auf höhere kommunale Gebühren, gestrichene Leistungen im sozialen Bereich und eine weiter verfallende Infrastruktur einstellen müssen.
🟦 Gewerbesteuer senken – Schuldenmacherei beenden
Eine Senkung der Gewerbesteuer wäre ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Freiburg. Wer Unternehmen dauerhaft halten und neue Betriebe ansiedeln möchte, muss ihnen auch attraktive Rahmenbedingungen bieten. Niedrigere Gewerbesteuern können Investitionen erleichtern, Arbeitsplätze sichern und neue Arbeitsplätze schaffen. Gerade in Zeiten steigender Kosten, hoher Bürokratie und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit darf die Stadt die Betriebe nicht zusätzlich belasten.
Diese unverantwortliche Schuldenmacherei muss ein schnelles Ende haben. Die Verantwortlichen im Rathaus stehen in der Pflicht, unverzüglich zu einer strikten Haushaltsdisziplin zurückzukehren. Jede weitere Verschuldung macht die ohnehin schon ernste Lage nur noch dramatischer und raubt der Jugend jegliche Perspektive. Nötig ist jetzt eine radikale Prioritätensetzung für den Haushalt: Kommunale Mittel gehören ausschließlich in die Sanierung von Straßen, den Ausbau von Schulen und den Erhalt der öffentlichen Sicherheit. Eines der größten Kostenfaktoren sind Asyl, Migration und alles was draus folgt, darunter leiden finanziell ja wirklich alle. Auch müssen Zahlungen an linke NGOS gestoppt werden.
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