Freiburg demonstriert gegen sexualisierte Gewalt – doch wer spricht über die wahren Probleme?

In Deutschland herrscht von linker und grüner Seite Empörung gegenüber dem Schauspieler Christian Ulmen. Digitale sexualisierte Gewalt ist widerwärtig, und sollte das alles tatsächlich zutreffen, wäre es abgrundtief abscheulich. Die Schauspielerin macht ihren Ex-Mann Christian Ulmen für jahrelange Fake-Profile, Deepfake-Pornografie und Identitätsdiebstahl verantwortlich und spricht von „virtueller Vergewaltigung“. Bundesweit finden Demonstrationen gegen sexualisierte Gewalt statt, am 28.03. auch in Freiburg. Doch geht die Empörung der Gutmenschen zu weit?

Von: Benjamin | 27.03.2026, 12:50Uhr

🟦 Was sind Deepfakes?

Es ist erstaunlich, wie schnell die deutsche Presse auf den Zug rund um Deepfakes aufgesprungen ist. Jedoch wissen die wenigsten, was das überhaupt ist:

Als Deepfakes bezeichnet man grundsätzlich mit Methoden der Künstlichen Intelligenz manipulierte Medieninhalte wie Audio, Fotos oder Videos in einer Qualität, die nicht ohne Weiteres oder gar nicht als Fake, also als Fälschung, zu erkennen sind.

🟦 Internet muss reguliert werden

In den letzten Tagen liefen bei ARD oder ZDF fast in Dauerschleife Sendungen über private Beziehungsdramen und darüber, dass das Internet, um Frauen besser vor Männern zu schützen, kein Raum mehr für Pseudonyme bleiben dürfe, sondern eine Klarnamenpflicht eingeführt werden müsse. Anonymität dürfe es demnach nicht mehr geben.

Gleichzeitig werden reale Skandale wie die beiden mutmaßlich vertuschten Vergewaltigungen in Jugendzentren in Zeven (Niedersachsen) sowie Neukölln (Berlin) von der Medienmeute geflissentlich ignoriert, weil sie nicht ins ideologische Narrativ passen. Natürlich ist die missbräuchliche Erstellung pornografischer Inhalte kriminell und gehört strafrechtlich verfolgt. Doch die inflationäre Verwendung von Begriffen wie „virtuelle Vergewaltigung“ dient primär dazu, den Boden für Zensur und die Abschaffung der freien Meinungsäußerung unter Pseudonym-Accounts zu bereiten.

In einer Talkshow vom 13. März 2026 gab Frau Fernandes bekannt, dass sie sich für eine „Identifikationspflicht“ im Internet ausspreche.

🟦 Demo auch in Freiburg

Wie allgemein bekannt ist, ist Freiburg eher grün und linkspolitisch eingestellt, daher darf natürlich eine Demonstration gegen sexualisierte Gewalt nicht fehlen. Diese findet am 28.03. um 14 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge statt. Veranstalter ist Herr Appenzeller. Er gab heute, am 27.03., der Badischen Zeitung ein ausführliches Interview.

Sexualisierte Gewalt ist ein schweres Verbrechen und muss mit aller Härte verfolgt werden. Frauen zu schützen und Täter konsequent zu bestrafen, ist Aufgabe eines starken Rechtsstaats. Fragwürdig ist jedoch, wenn unter dem Motto „Männer gegen sexualisierte Gewalt“ nicht mehr der konkrete Täter, sondern gleich das männliche Geschlecht in Mithaftung genommen wird. Wer von „Systemen“ spricht, Männer pauschal in die Pflicht nimmt und mit ideologischen Begriffen wie „Flinta*“ operiert, betreibt weniger eine nüchterne Sicherheitsdebatte als linke Gesellschaftserziehung. Besonders bezeichnend ist, dass der Initiator selbst einräumt, bislang gar keine konkreten Strategien für den Alltag entwickelt zu haben. Freiburg braucht keine weitere moralische Selbstinszenierung, sondern wirksamen Opferschutz, konsequente Strafverfolgung und eine ehrliche Debatte über Gewalt.

Freiburg habe bereits genug Initiativen, Kampagnen und symbolische Projekte; entscheidend seien Polizei, Justiz, Opferschutz und Prävention mit messbaren Ergebnissen. Wo waren eigentlich die vielen linken Demonstranten, als Maria Ladenburger im Jahr 2016 von einem 17-jährigen Asylbewerber brutal ermordet wurde? Kurz nach der Tat hielt die Freiburger AfD eine Demo ab, um Maria Ladenburger zu gedenken. Da waren viele Linksextremisten anwesend und haben sich ganz klar gegen die AfD positioniert. Dieses Verhalten ist heuchlerisch.

Quelle: https://www.badische-zeitung.de/mann-ruft-zur-kundgebung-gegen-sexualisierte-gewalt-an-frauen-in-freiburg-auf

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