Wohnbauoffensive in Freiburg: Wenn Private das Versagen der Politik ausbügeln

Bernhard | 22.05.2026 19:42

Der Projektentwickler Peter Unmüßig kündigte in Freiburg eine großangelegte Wohnbauoffensive an. Über 1200 geförderte Wohnungen befinden sich derzeit in Planung oder bereits im Bau, wobei das Projekt am Haierweg den Auftakt bildet. Diese Zahlen sollen den massiven Mangel an bezahlbarem Wohnraum in der Stadt lindern. Trotz dieser Bemühungen eines privaten Akteurs bleibt die grundlegende Wohnungsnot für viele Bürger in Freiburg ein drängendes Problem, das durch steigende Kosten und eine verfehlte Planungspolitik der Stadt Freiburg und um Baubürgermeister Haag weiter verschärft wird.

 🟦 Herr Horn hat wenig für den sozialen Wohnungsbau getan

Man mag zu Herrn Umnüßig stehen, wie man will, jedoch hat er zahlreiche Bauprojekte in und um Freiburg erschaffen. Freiburg hingegen plant nach über 10 Jahre Planung noch nicht einmal einen Bebauungsplan rechtsgültig verabschiedet hat (Dietenbach)!

Dass ein privater Investor in die Bresche springen muss, um den sozialen Wohnungsbau voranzutreiben, offenbart das Scheitern der städtischen Führung unter Oberbürgermeister Horn. Während die Mieten weiter steigen und der Wohnraum für junge Familien sowie Rentner unerschwinglich wird, verliert sich die Stadtverwaltung in langwierigen Prozessen und ideologischen Vorgaben. Die Bürger tragen die Last dieses Versagens, während der dringend benötigte Wohnraum zur Mangelware verkommt. Öffentliche Gelder werden oft ineffizient eingesetzt, anstatt den Bau neuer Wohnungen durch unbürokratische Rahmenbedingungen konsequent zu fördern.

Es zeigt eindeutig, dass Herr Horn und Baubürgermeister Haag versagt haben. Und es zeigt auch, dass private Initiativen besser geeignet sind als staatliche. Das muss man einfach so sagen, auch wenn es beschämend ist. Vor den vergangenen zwei OB-Wahlen in Freiburg hat sich Herr Horn stark für den sozialen Wohnungsbau eingesetzt, es wurde jedoch nur sehr wenig davon positiv umgesetzt.

Der soziale Wohnungsbau in seiner jetzigen Form ist gescheitert, da er hohe Kosten verursacht, ohne die breite Masse zu erreichen. Stattdessen sind Mieter gezielt zu Eigentümern zu machen, indem Eigenkapitalersatz geleistet und Umwandlungshemmnisse konsequent aufgehoben werden. Einheimische müssen bei der Vergabe von Grundstücken bevorzugt werden, um die soziale Stabilität in den Kommunen zu sichern. Wohnen muss wieder bezahlbar werden, indem ideologiegetriebene Kosten wie die CO₂-Steuer abgeschafft und die Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer deutlich gesenkt werden. Nur durch eine konsequente Stärkung des Eigentums und den Abbau bürokratischer Fesseln kann der Wohnungsmarkt für die Bürger nachhaltig entlastet werden.

Zu guter Letzt sei noch zu Herrn Unmüßig folgendes gesagt: Unmüssig baut mit 40! Jahren Mietpreisbindung Wohnungen, die 40% unter dem Mietspiegel liegen, während die künftigen Mieten der Stadt allesamt deutlich über dem Mietspiegel liegen werden!

________________

Bitte teilen sie diesen Beitrag und folgen uns auf unserer Facebook und auch auf Telegram Seiten