
Benjamin | 19.10.2026 18:45
Ausnahmezustand in viele Großstädten in Frankreich. Brennende Barrikaden, geplünderte Geschäfte und gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei: In Freiburgs französischer Partnerstadt Besançon ist eine Großdemonstration am Samstag teilweise in schwere Ausschreitungen umgeschlagen. Auch die Badische Zeitung berichtet über die Ereignisse in der nur rund zwei Autostunden von Freiburg entfernten Stadt.
Eigentlich richtete sich die Demonstration vom 17. Oktober gegen die hohen Lebenshaltungskosten und weitere soziale Probleme in Frankreich. Nach Angaben der Präfektur beteiligten sich rund 9.500 Menschen in Besançon; Veranstalter sprachen von bis zu 15.000 Teilnehmern. Der Großteil der Demonstranten blieb friedlich. Im Verlauf des Nachmittags eskalierte die Situation jedoch, als gewaltbereite Gruppen im Zentrum für massive Ausschreitungen sorgten.
🟦 Geschäfte geplündert und Feuer gelegt
Die Bilder aus der Freiburger Partnerstadt sind drastisch: Barrikaden und Müllcontainer wurden angezündet, Schaufenster beschädigt und Geschäfte geplündert. Unter anderem wurden eine Lacoste-Filiale in der Grande Rue sowie das Geschäft „Military Look“ in der Rue Battant angegriffen. Auch im Umfeld der Präfektur kam es zu schweren Auseinandersetzungen.
Die Feuerwehr musste allein in Besançon 14-mal wegen brennender Müllcontainer, Barrikaden und Stadtmobiliar ausrücken. Nach Angaben der Präfektur wurden neun Personen festgenommen, darunter vier Minderjährige. Ihnen werden unter anderem vermummtes Auftreten in einer gewalttätigen Menschenmenge, der Besitz beziehungsweise Einsatz von Feuerwerksmörsern und schwerer Diebstahl vorgeworfen.
Besonders erschreckend: Acht Polizeibeamte wurden bei den Einsätzen im Département Doubs verletzt. Auch ein Polizeifahrzeug wurde beschädigt.
🟦 Hunderte Vermummte im Zentrum
Am frühen Abend versuchten die Sicherheitskräfte nach Angaben der örtlichen Behörden zeitweise, eine Gruppe von 700 bis 800 größtenteils vermummten Personen unter Kontrolle zu bringen. Tränengas kam zum Einsatz, während im Zentrum Feuer brannten und es immer wieder zu Zusammenstößen mit der Polizei kam.
Besançons Bürgermeister Ludovic Fagaut zeigte sich anschließend entsetzt über die Verwüstungen. Neben geplünderten Geschäften seien auch öffentliche Einrichtungen und Baustellen beschädigt worden. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass letztlich die Allgemeinheit für die entstandenen Schäden bezahlen müsse. Er machte gewaltbereite Kräfte aus dem ultralinken Spektrum für einen erheblichen Teil der Eskalation verantwortlich.
🟦 Besançon und Freiburg verbindet eine besondere Geschichte
Für Freiburg haben die Ereignisse auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil Besançon nicht irgendeine französische Stadt ist.
Bereits 1959 begründeten Freiburg und Besançon die erste Städtepartnerschaft Freiburgs. Sie entstand ausdrücklich im Zeichen der deutsch-französischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis heute bestehen zahlreiche Kontakte zwischen Vereinen, Schulen, Kultureinrichtungen und beiden Stadtverwaltungen. Stadt Freiburg im Breisgau
Noch im Sommer präsentierten Freiburg und Besançon ihre enge Verbindung beim internationalen Partnerstädtetreffen und beim Frankreichtag auf dem Zelt-Musik-Festival. Stadt Freiburg im Breisgau
Umso erschreckender sind die Bilder, die nun aus der Partnerstadt kommen.
🟦 Nein zu dieser Gewalt
Natürlich dürfen Menschen gegen steigende Preise, politische Entscheidungen oder gesellschaftliche Missstände demonstrieren. Das Demonstrationsrecht gehört zu den Grundpfeilern einer freien Gesellschaft.
Doch dieses Recht endet dort, wo Geschäfte geplündert, Feuer gelegt, öffentliches Eigentum zerstört und Polizeibeamte angegriffen werden.
US-Präsident Trump hat vor Kurzem ein interessantes und richtiges Statement abgegeben das wir vollumfänglich teilen:
„Frankreich steht in Flammen! Die Einwanderung von Menschen aus einer völlig anderen Welt, Menschen mit Hass in ihren Herzen, hat dieses einst große Land zerstört. Schließt eure Grenzen und übernehmt die Kontrolle, bevor es zu spät ist!“
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