Bernhard | 05.06.2026 17:46

Das Land Baden-Württemberg setzt ihre Verbotskultur konsequent fort. Die individuelle Freiheit wird immer mehr eingeschränkt Grundlage ist das neue Nichtraucherschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg, auf das jetzt auch die Stadt Freiburg hinweist. Als wäre dies nicht genug, kündigt die Stadtverwaltung bereits Schwerpunktkontrollen für den Sommer an, um die Regeln mit staatlicher Härte durchzusetzen.

🟦 Immer weniger Eigenverantwortung

Dieses Vorgehen zeugt von einem tiefgreifenden Misstrauen gegenüber dem mündigen Bürger. Statt auf Eigenverantwortung und gegenseitige Rücksichtnahme zu setzen, wählt die Verwaltung den Weg der Bevormundung. Ein derartiger Eingriff in die liberale Individualität des Menschen ist unverhältnismäßig.

Lustig wird es zu sehen sein, wie die Stadt Freiburg dieses Verbot an den Haltestellen kontrollieren will. Das Städtische Personal ist nicht vorhanden um das Gesetzt umfassend zu kontrollieren.

Wenn der Aufenthalt im Freien an jeder Haltestelle zur potenziellen Ordnungswidrigkeit wird, schränkt dies die persönliche Freiheit spürbar ein. Der öffentliche Raum sollte ein Ort für alle Bürger sein, nicht ein Testgelände für ideologische Verbotskultur. Solche Maßnahmen wirken wie ein Symbol für einen Staat, der sich immer tiefer in die alltäglichen Gewohnheiten seiner Bürger drängt, anstatt sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren.

Es wird derzeit viel die überbordende Bürokratie in diesem Land geklagt, mit Recht – und dann schafft sich die Poliik ständig neue Regeln, Verbote und Vorschriften die die individuelle Freiheit der Menschen immer weiter einschränkt.

🟦 Ende der Verbotskultur

Wahre Lebensqualität entsteht nicht durch Verbotsschilder und staatliche Kontrolleure, sondern durch ein respektvolles Miteinander. Die Ressourcen, die nun für die Überwachung von Rauchern an Bushaltestellen verschwendet werden, gehören in die echte Gefahrenabwehr und eine funktionierende öffentliche Sicherheit, die in Freiburg seit vielen Jahren zunehmender leidet. Die Bürger sind keine unmündigen Untertanen, die man permanent durch städtische Verordnungen erziehen muss.

Wir fordern ein Ende der kleinteiligen Verbotskultur. Freiheit bedeutet, selbst zu entscheiden, solange dabei keine Rechte anderer verletzt werden. Freiburg braucht keine Ordnungshüter, die Jagd auf Raucher machen, sondern eine Politik, die die Freiheit des Einzelnen achtet und das Vertrauen in die Bürger wieder an die erste Stelle setzt.

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