
Freiburg wird erneut von einer schweren Gewalttat erschüttert. Am Dienstagabend ist ein 74-jähriger Mann im Stadtteil Rieselfeld nach einem Messerangriff ums Leben gekommen. Ein Tatverdächtiger konnte noch am Tatort festgenommen werden.
🟦 Angriff vor kirchlichem Gemeindezentrum
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat gegen 21:20 Uhr vor einem kirchlichen Gemeindezentrum im Rieselfeld. Der 74-Jährige erlitt bei dem Angriff tödliche Verletzungen. Ein Tatverdächtiger wurde kurz darauf widerstandslos festgenommen. Weitere Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht angegriffen.
Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv liegen bislang keine näheren Informationen vor.
❗ Bereits zweiter Messerangriff innerhalb weniger Tage
Besonders alarmierend: Bereits am Sonntag wurde ein 29-jähriger Mann am Freiburger Schlossbergring mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der Täter konnte in diesem Fall bislang nicht gefasst werden. Nach Medienberichten prüft die Polizei, ob zwischen beiden Taten möglicherweise ein Zusammenhang besteht.
ES REICHT!
Zwei schwere Messerangriffe innerhalb weniger Tage müssen ein deutliches Warnsignal sein. Freiburg braucht eine konsequente und sichtbare Sicherheitspolitik. Stadt und Sicherheitsbehörden müssen alles daransetzen, Gewaltkriminalität entschlossen zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bürger wieder zu stärken.
Es kann nicht angehen, dass ältere Menschen abends nicht mehr spazieren gehen können, ohne Angst haben zu müssen, von einem Messerkriminellen abgestochen zu werden. Wir müssen endlich handeln, damit nicht noch viel mehr Blut fließt. Wenn sich jemand illegal in Deutschland aufhält, dann darf nicht jahrelang gewartet werden – er muss sofort ausgewiesen werden.
Der tödliche Angriff im Rieselfeld muss nun vollständig aufgeklärt werden. Entscheidend ist dabei auch, welche Hintergründe und welches Motiv hinter der Tat stehen.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des getöteten 74-Jährigen.

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