Am 06.05.2018 fand in Freiburg die letzte Oberbürgermeisterwahl statt in der der Parteilose Kandidat Martin Horn mit 44,2% gegen Amtsinhaber Dieter Salamon (Bündnis 90/Die Grünen, 30,7%) gewonnen hat und neuer Oberbürgermeister wurde.
Die nächste Wahl findet im Frühjahr 2026 statt, Herr Horn hat schon bekannt gemacht nochmal zu kandidieren. Aber wer wird sein Kontrahent bzw. Kontrahentin?
Laut der Badischen-Zeitung soll ein links-grünen Bündnis geschmiedet werden, um Herrn Horn zu besiegen, und zwar soll die Ex-Stadträtin Monika Stein, ehemalige Stadträtin und heutige Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kandidieren, die bei der Wahl 2018 als Parteilose ein starkes Ergebnis von 24,1% erreichte.
Ein gemeinsamer Kandidat von links-grün wäre ein Novum und hätte möglicherweise die Chance auf einen Erfolg. Grund für den Erfolg wäre auch die Schlechte Bilanz von Herrn Horn, er hat in seiner Amtszeit keine wegweisenden Pflöge eingeschlagen, sondern die Situation allgemein verschlimmert.
Die Politischen Ansichten von Frau Stein sind als links, wenn nicht gar als linksextrem anzudeuten. Sie ist eine vehemente Gegnerin der AfD, die hat sie schon oft öffentlich dargelegt. Im Mai 2025 hat sie in einer Pressemeldung eine Einleitung eines Prüfverfahrens für ein AfD-Verbot als zugestimmt.
Auf die direkte Nachfrage der Badischen-Zeitung, ob sie kandidieren möchte, sagte sie “Ich bin mit einem sehr guten Ergebnis als GEW-Landesvorsitzende wiedergewählt worden. Das ist eine Aufgabe, die mir Spaß macht.“ Sie sei nah dran an der Landespolitik. „Für Diskussionen um eine OB-Kandidatur ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch viel zu früh.“
Fraktionschef Gregor Mohlberg sagt, dass eine Entscheidung wohl erst zum Jahresende getroffen werden könnte.
Diese Frau wäre für Freiburg als mögliche Oberbürgermeisterin ein totales Desaster und ein Reinfall.
Herr Röderer von der Badischen Zeitung gab am 2.Juli einen Kommentar mit der Überschrift “Ein Zweikampfist in Sicht” ab. In diesem Kommentar kommt Frau Stein sehr gut rüber, offenbar ist Herr Röderer ein fan von ihr. Anders kann man sich die positive Berichterstattung von ihm nicht erklären.
„Monika Stein hat 2018 und auch bei Kommunalwahlen sehr gut abgeschnitten, sie kennt die Stadt, ist in Freiburg bekannt, authentisch. Und es gibt vor allem zwischen jungen Grünen und dem linken Lager große Schnittmengen“.
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