
Bernhard | 19.06.2026 17:32
Die Fraktion „Eine Stadt für alle“ fordert in ihrem aktuellen Beitrag gleich ein ganzes Paket linker Kommunalpolitik: kostenlosen ÖPNV für Kinder und Jugendliche, mehr Gemeinschaftsschulen und Protest gegen angeblichen „Sozialabbau“. Was auf den ersten Blick sozial klingt, ist bei genauerem Hinsehen vor allem eines: ein weiterer Griff in die öffentlichen Kassen. Wieder einmal soll der Steuerzahler finanziell dafür blechen.
🟦 Griff in die Stadt-Kasse für linke Projekte
Diese Forderungen zeigen exemplarisch, wie linke Kräfte bewährte Strukturen zerstören wollen, um ideologische Wunschträume auf Kosten der Steuerzahler zu finanzieren. Die gezielte Schwächung des gegliederten Schulwesens gefährdet die Leistungsfähigkeit der gesamten nachfolgenden Generation. Anstatt Kinder individuell nach ihren tatsächlichen Begabungen zu fördern, soll eine Einheitsbildung erzwungen werden, die am Ende niemandem gerecht wird und das Leistungsprinzip völlig aushöhlt. Gleichzeitig wird mit dem Versprechen von Gratis-Leistungen im Nahverkehr von den realen Problemen abgelenkt.
Natürlich klingt kostenloser ÖPNV für Kinder und Jugendliche nett, jedoch muss es jemand finanzieren. Fahrer müssen bezahlt werden, Fahrzeuge müssen gewartet werden, Strecken müssen betrieben werden, Verwaltung muss organisiert werden, und auch die Freiburger Verkehrs-Infrastruktur wird dadurch nicht günstiger. Am Ende zahlt immer jemand die Rechnung — entweder der Steuerzahler, der Gebührenzahler oder der Fahrgast an anderer Stelle.
🟦 Keine sozialistischen Experimente
Wir erteilen diesen sozialistischen Experimenten eine klare Absage und fordern den Erhalt sowie die Stärkung des klassischen dreigliedrigen Schulsystems. Anstelle von immer neuen Gemeinschaftsschulen müssen die bewährte Hauptschule und die Realschule in Freiburg endlich wieder konsequent gefördert werden, um praktisches Können und akademische Bildung gleichermaßen zu sichern. Bildung braucht Qualität und Leistung statt ideologischer Gleichmacherei. Es gilt, die knappen Steuermittel der Bürger sinnvoll in die Modernisierung der bestehenden Schulen zu investieren, statt teure Prestigeprojekte und bürokratische Gratis-Angebote zu finanzieren, die die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Kommunen langfristig ruinieren.
Gerade die Kommunen leiden nicht nur unter zu wenig Geld, sondern auch unter immer neuen Aufgaben, Bürokratie und politischen Erwartungen. Statt reflexartig nach höheren Steuern zu rufen, müsste man auch einmal fragen: Welche Aufgaben kann die Stadt überhaupt noch stemmen? Wo wird Geld ineffizient ausgegeben? Welche Projekte sind wirklich notwendig — und welche dienen vor allem ideologischer Symbolpolitik?
🟦 Freiburg hat keine unbegrenzten Finanzierungsquellen
Freiburg braucht keine Politik, die jede gesellschaftliche Herausforderung mit neuen staatlichen Programmen beantworten will. Freiburg braucht eine Politik der Vernunft. Eine Politik, die ehrlich sagt, was möglich ist und was nicht. Eine Politik, die die Bürger nicht wie eine unbegrenzte Finanzierungsquelle behandelt. Und eine Politik, die Familien, Schüler und Arbeitnehmer nicht gegeneinander ausspielt. Freiburg steht finanziell nicht rosig da, die Schulden der Stadt sind am Limit und die Gewerbesteuereinahmen sinken drastisch. Dazu kommt das drohende Milliardengrab namens Dietenbach (Desasterbach).
Der Antrag zur Gemeinderatssitzung von „Eine Stadt für alle“ zeigt exemplarisch, wie linke Kommunalpolitik funktioniert: Man verteilt großzügige Versprechen, spricht von Gerechtigkeit, Teilhabe und Entlastung — und verschweigt, dass am Ende immer jemand bezahlen muss.
Kostenloser ÖPNV, Einheitsschulträume und immer neue Umverteilungsforderungen mögen in linken Reden gut klingen. Für die Bürger stellt sich aber eine viel einfachere Frage: Wer soll das alles bezahlen?
Und genau diese Frage bleibt auch bei „Eine Stadt für alle“ unbeantwortet. Der Steuerzahler darf nicht diese linken Projekte finanzieren.
Quelle: https://www.eine-stadt-fuer-alle.de/kostenloser-oepnv-mehr-gemeinschaftsschulen-gegen-sozialabbau/

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