Vor 100 Jahren: Deutschland-Lied wird Nationalhymne

Peter Bulke/   Das Deutschland-Lied drückt im 19. Jahrhundert den weit verbreiteten Wunsch nach einem einheitlichen und freiheitlichen Deutschland aus. Es dauerte ca. 80 Jahre von der Schaffung des Liedes bis dessen Erklärung zur Nationalhymne 1922. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg setzte es sich in der BRD durch. Seit der Wiedervereinigung gilt nur die 3. Strophe als Nationalhymne.

1815, nach dem Ende der Herrschaft Napoleons, wurde auf dem Wiener Kongress der Deutsche Bund gegründet, und zwar aus 35 selbständigen Fürstenstaaten (z.B. Großherzogtum Baden) und den 4 Freien Städten Bremen, Hamburg, Lübeck und Frankfurt/M. Das österreichische Kaiserreich gehörte dem Bund nicht vollständig an: das Königreich Ungarn gehörte nicht dazu. Auch ein Teil Preußens, insbesondere Ostpreußen, fehlte. Auf der Bundesversammlung in Frankfurt konnten gemeinsame Beschlüsse (z.B. zur Kriegs- und Handelspolitik) gefasst werden.

Aktive Gegner dieses Zustandes waren insbesondere Studenten (Burschenschaften), die 1817 auf dem Wartburgfest für ein einiges Deutschland mit Presse- und Versammlungsfreiheit eintraten. In einem größeren Rahmen wurden diese Forderungen 1832 auf dem Hambacher Fest (in der Pfalz) erhoben. In diesem Geiste schuf 1841 August Heinrich Hoffmann von Fallersleben das Deutschland-Lied. Er war Prof. für deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Breslau. Als Melodie wählte er Haydns Komposition zur österreichischen Kaiserhymne. Die 1. Strophe hebt hervor, dass die Liebe zum eigenen Land an erster Stelle stehen sollte. Gleichzeitig gibt sie Hinweise auf die geographische Ausdehnung des ersehnten Deutschlands. Nach der Reichsgründung 1871 gab es keine offizielle Nationalhymne, auch wenn das Deutschland-Lied einen hohen Bekanntheitsgrad hatte. Im preußischem Gebiet herrschte bald bei offiziellen Anlässen das Lied „Heil Dir im Siegerkranz“ vor. Doch im Ersten Weltkrieg wurde das Deutschland-Lied sehr populär.

1922 schlug der sozialdemokratische Reichsinnenminister Adolf Köster dem Reichspräsidenten Friedrich Ebert das Deutschland-Lied als Nationalhymne vor. Dazu kam es dann im August. Einige Geldmünzen zeigten bald die Worte „Einigkeit und  Recht und Freiheit“. In der NS-Zeit wurde meistens nur die 1. Stophe gesungen und durch das Horst-Wessel-Lied „Die Fahne hoch!“ ergänzt. – 1949, auf Initiative von Bundespräsident Theodor Heuß, schuf der Schriftsteller und Kirchenliederdichter Rudolf Alexander Schröder das Lied „Land des Glaubens, deutsches Land“. Zu Silvester 1950 war es im Radio nach der Rundfunkansprache des Bundespräsidenten zu hören. Doch es stieß auf zuwenig Sympathie in der Bevölkerung. Heuß und Bundeskanzler Konrad Adenauer einigten sich deshalb 1952 darauf, das Deutschland-Lied wieder zur Nationalhymne zu machen. Bei offiziellen Anlässen sollte nur die 3. Strophe gesungen werden. Nach der Wiedervereinigung 1991 wurde nach einem Briefwechsel zwischen Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundeskanzler Helmut Kohl entschieden, dass nur die 3. Str0phe des Deutschland-Liedes die Nationalhymne ist.

Trotz Massenzuwanderung Arbeitskräftemangel

Von: Albrecht Künstle

– Wirtschaft fordert mehr Zuzug und Erhöhung des Rentenalters

– Warum es immer noch einen Arbeitskräftemangel gibt, Teil II

Unsere Wirtschaftskapitäne sind auch nicht mehr besser als unsere Politiker. Obwohl die Bevölkerung Deutschlands steigt und steigt (aktueller Stand 83,8 Mio.), werden sie nicht müde, noch mehr Neubevölkerung zu verlangen. Zuzug soll den Arbeitskräftemangel beheben – obwohl dieses Rezept schon bisher das Gegenteil bewirkte. Mit den eingeladenen und ungebetenen Gästen stieg der Arbeitskräftemangel weiter an. Lehrsatz: Wer immer wieder das gleiche macht, aber andere Ergebnisse erwartet, hat in der Schule nicht aufgepasst.

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72 Ermittlungsverfahren wegen Drogen auf dem Stühlinger Kirchplatz in Freiburg

Benjamin / Drogen sind auch in Freiburg Realität und die Dealer-Szene ist raffiniert. Eines der „Hot-Spot-Gebiete“ ist der Stühlinger Kirchplatz. Vor einigen Wochen fand dort von Seiten der Polizei eine Schwerpunktaktion statt. Es wurden insgesamt 72 Ermittlungsverfahren in die Wege geleitet.

Das Ziel dieser Schwerpunktaktion war, den offenen Handel mit Betäubungsmitteln zu unterbinden. 72 Ermittlungsverfahren wurden insgesamt von der Polizei eingeleitet, 19 Personen wurden des Handels mit Drogen beschuldigt. Laut der Polizei ist der allergrößte Teil der Personen gambischer Herkunft.

Bei den Tatverdächtigen wurde eine große Menge von Marihuana und Haschisch, einer geringen Menge Ecstasy sowie Amphetamin gefunden. Außerdem wurde Bargeld im oberen dreistelligen Bereich beschlagnahmt.

Aufgrund der vielen eingeleiteten Ermittlungsverfahren und der vielen Festnahmen will die Polizei an weiteren „Brennpunkten“ Schwerpunktaktionen durchführen. Es ist gut, dass die Polizei nun vermehrt solche Aktionen an Brennpunkten durchführt. Die Drogen-Szene ist in den letzten Jahren größer und aggressiver geworden.

Schon seit längerem ist der Stühlinger Kirchplatz für die Polizei ein Schwerpunkt in Sachen Drogenkriminalität. Besonders in der Nacht ist das Dealen mit Drogen in vollem Gange.

Die Droge Crystal Meth ist besonders gefährlich. Sie macht besonders schnell abhängig und geht mit einem schnellen Verfall des Körpers einher. Die Stadt Freiburg muss alles tun, um diese Drogenkriminellen wegzusperren.

Wie denken die Bürger über das „Selbstbestimmungsgesetz“?

Peter Bulke/    Die neue Bundesregierung – federführend ist Familienministerin Lisa Paus – stellte kürzlich das geplante „Selbstbestimmungsgesetz“ vor. Die Wochenzeitung IDEA veröffentlichte hierzu eine Meinungsumfrage.

Das Sozialforschungsinstitut INSA-Consulare, Erfurt, führte im Auftrag von IDEA eine Umfrage zum „Selbstbestimmungsgesetz“ durch. Das Ergebnis wurde in der christlichen Wochenzeitschrift IDEA Nr. 28/2022 veröffentlicht. Es ging um Zustimmung oder Ablehnung zur folgenden  Aussage: Ich finde es gut, dass Menschen in Deutschland ihr Geschlecht jetzt selbst bis zu einmal im Jahr beim Standesamt ändern können.

Das  Ergebnis zeigt, dass die Propaganda in zahlreichen Medien ihre Wirkung nicht verfehlt. (So zeigte z.B. der TV-Sender Phönix am 28. 07. eine SWR-Dokumentation mit viel Verständnis und Sympathie für Transpersonen.)  33 % der Befragten stimmten der obigen Aussage zu, obwohl in ihr die entscheidende biologische Tatsache ignoriert wird. Einen Unterschied im Befragungsergebnis gibt es zwischen den Geschlechtern: Von den Frauen stimmten 36 %, von den Männern 29 % zu. Die Gruppe der Ablehnenden ist zwar deutlich größer, erreicht aber nur 43 %. 24 % wollten sich nicht  entscheiden. Im Gebiet der ehemaligen DDR schnitt der Anteil der Ablehnenden mit 48 % besser ab als Westdeutschland mit nur 41 %.  Die Kirchenmitgliedschaft zeigt kaum einen Einfluss auf das Abstimmungsergebnis. Ob katholisch, evangelisch (landes- oder freikirchlich) oder konfessionslos – die Zustimmungswerte liegen nicht weit auseinander. Nur bei islamischen Bürgern liegt der Wert deutlich niedriger.

Bis jetzt gilt noch das Transsexuellengesetz von 1980. Das Verfahren zur angeblichen Geschlechtsänderung ist langwierig. Familienministerin Paus empfindet es als entwürdigend für die Betroffenen; denn es behandle Transsexualität wie eine Krankheit.  Aber der Wunsch nach Geschlechtsänderung lässt sich durchaus mit Recht als psychische Störung bezeichnen. Wie die Badische Zeitung am 01. 07. berichtete, haben sich im Jahr 2020 2.687 Menschen in Deutschland entschieden, ihr Geschecht im Pass ändern zu lassen. – Die z.Z. verwendeten Bezeichnungen können irreführend sein: Unter „Transmann“ könnte man sich einen Mann vorstellen, der zur Gruppe der Frauen hinübergewechselt ist. Er gilt aber als „Transfrau“.  Nach dem künftigen Gesetz soll es unter bestimmten Bedingungen strafbar sein, wenn der ursprüngliche Vorname einer Transperson in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird.  (p.bulke@web.de)

 

Dietrich Elchlepp warnt vor der AfD

Gegen Ende der 60er gründete sich in Freiburg ein Verein namens „Bürgeraktion zum Schutz der Demokratie“. Der Mitbegründer dieses Vereins lebt in Freiburg und heißt Dietrich Elchlepp. Grund der Aktion war das damalige Erstarken der NPD in den 60er Jahren. Nun ist die NPD heutzutage eine bedeutungslose Kleinpartei geworden, deswegen klärt der Verein  über die AfD auf, bzw. warnt davor. Nun kann man die AfD und die NPD nicht gut miteinander vergleichen, denn die AfD steht für die demokratischen Werte ein und die AfD will auch keine andere Staatsform wie die NPD. Die NPD ist eine Partei, die zuviel  am Nationalsozialismus positiv sieht.

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Nancy Faeser lenkt von den realen Gefahren ab

Von: Albrecht Künstle

– Innenministerin: „Die Gefahr von rechts“ bleibt die Hauptgefahr

– Generalbundesanwalt: Bedrohung durch Islamismus am größten

– Wird Dr. Frank für die Richtigstellung aus dem Verkehr gezogen?

Dieser Tage wurde der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2021 vorgestellt von der Bundesinnenministerin Nancy Faeser gemeinsam mit ihrem Günstling und Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Thomas Haldenwang. Faeser:Wir gehen entschieden gegen die Feinde unserer Demokratie vor. Die größte extremistische Bedrohung für unsere Demokratie ist weiterhin der Rechtsextremismus. Vor allem sehen wir hier weiter eine hohe Gewaltbereitschaft. Mein Aktionsplan sieht klare Maßnahmen vor: Wir müssen Radikalisierungen stoppen, rechtsextreme Netzwerke zerschlagen ...“

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Vandalismus in Landwasser wird zum Problem

AfD-Fraktion im Freiburger Gemeinderat

In der Nacht vom Donnerstag 14. Juni auf Freitag 15. Juni wurde an der Grillstelle am Moosweiher die dort stehende Schutzhütte von Unbekannten niedergebrannt. Die AfD hat die Stadt aufgefordert umgehend zu reagieren, die Hütte wieder aufzubauen und eine Anfrage zu dem drängenden Problem gestellt.

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Klimacamp in Freiburger Rathausgasse

Benjamin / Seit Anfang Juli haben sich mehrerer Klimaaktivisten mit Zelten in der Freiburger Rathausgasse es sich „bequem“ gemacht. Das Ziel der „Aktivisten“ ist es, bis 2035 das „Klimacamp“ zu belassen. Es sind Zelte aufgebaut, in denen geschlafen wird. Der Strom wird mit Solarzellen erzeugt. Die Nahrung wird von vielen Bürgern geschenkt. Es ist sogar ein Hochbeet in Planung.

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„Freiburger Weg“ – ein fauler Kompromiss

Peter Bulke/    Seit Jahren tritt in Freiburg das gleiche Problem auf: nächtlicher Musiklärm, der benachbarte Anwohner um den Schlaf bringt. Ihr Recht auf Nachtruhe wird durch den neuen Beschluss des Freiburger Stadtrats zuwenig beachtet.

Kaum Handhabe gegen Ruhestörer – Wer im Seepark die Musikbox wummern lässt, muß nicht mit Bußgeld rechnen. – Der Nachweis ist in der Praxis fast unmöglich. Unter dieser Überschrift berichtete die Badische Zeitung (BZ) am 31. 05. über das Lärmproblem. Der für die öffentliche Ordnung zuständige  Finanzbürgermeister Stefan Breiter meinte, es sei schwierig, einen Störer aus einer Gruppe zu ermitteln. Die Folge sei, dass es im vergangenen Jahr im Seepark (obiges Foto) keinen Bußgeldbescheid gegeben habe. Auch wurde dort keine Musikanlage beschlagnahmt, obwohl auch 2021 nächtlicher Lärm zahlreichen Bürgern den Schlaf geraubt hat und der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde die Stadt gedrängt hatte, etwas zu unternehmen. Schon 2018 hatte das Verwaltungsgericht wegen des nächtlichen Lärms auf dem Augustinerplatz die Stadt aufgefordert, für eine annehmbare nächtliche Ruhe zu sorgen.

Jetzt hat die Stadt Freiburg ein neues Konzept geschaffen, das den Konflikt abmildern  soll.  Es sollen vier Nachtmediatoren (Vermittler) eingestellt    werden. Diese sollen keine Uniformen tragen und keine polizeilichen Befugnisse haben, sondern vor allem Gespräche führen und möglichst bereits tätig werden, bevor Vollzugsdienst oder Polizei einbezogen werden. Kommentator Peter Disch schrieb in der BZ vom 06. 07. dazu: Das Konzept setzt, wie in Freiburg üblich, auf Dialog und  Einsicht. . . . Hoffentlich klappt`s. Auch die CDU befürwortet den Einsatz der Mediatoren, tritt aber gleichzeitig im Gegensatz zur Stadtratsmehrheit für eine Vergrößerung des Vollzugsdienstes ein. Am 12. 07. kam es zur Entscheidung im Stadtrat. Es gab lediglich 5 Neinstimmen (Freie Wähler, AfD) und 6 Enthaltungen. Der Gemeinderat hat 48 Mitglieder.

Es wäre eher überraschend, wenn die Tätigkeit der Mediatoren die Situation deutlich verbessern würde. Die oben erwähnten Schlussworte im BZ-Kommentar Hoffentlich klappt´s drücken ebenfalls Zweifel aus. Denn es geht hier um nichts anderes als um einen Kompromiss. Darauf weist auch der  Begriff „Mediatoren“ hin. Der Fehler des „Freiburger Wegs“ besteht darin, die Interessen von Lärmsüchtigen und Ruhebedürftigen als gleichwertig zu betrachten. Es gibt kein Recht auf Musiklärm, aber ein Recht auf Nachtruhe. Deshalb müsste es unstrittig sein, dass nächtliche Lärmerzeugung als Ordnungswidrigkeit verfolgt wird. Anwohner des Augustinerplatzes wollen deshalb das Verwaltungsgerichtsverfahren wieder aufnehmen, weil die Stadt ihre eigene Polizeiverordnung nicht durchsetzt. In der Regel wäre es nicht nötig, aus einer Gruppe einen Lärmverursacher ausfindig zu machen. In den meisten Fällen wäre es doch am einfachsten, lärmerzeugende Geräte zu beschlagnahmen.                                                                         p.bulke@web.de

 

Polizeieinsatz in Freiburg-Landwasser

Benjamin/ Freiburg-Landwasser ist leider für seine hohe Kriminalitätsrate l bekannt. Es leben viele Migranten in diesem Stadtteil. Die Wahlergebnisse für die AfD waren im Jahr 2021 überproportional hoch, ein gutes Signal. In Landwasser leben viele Russlanddeutsche, die ein gutes innerliches Gefühl zu Deutschland besitzen, aber leider gibt es auch dort (wenige) schwarze Schafe.

Vergangene Woche kam es zu einem großangelegten Polizeieinsatz in der Auwaldstraße. Um 19 Uhr erschien die Polizei mit allen verfügbaren Einsatzkräften; 6 Streifenwagen, auch Polizisten mit Helm und voller Schutzausrüstung rückten aus. Die gesamte Auwaldstraße war aufgrund des enormen Polizeieinsatzes gesperrt.

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