Demokratie mangelhaft

Peter Bulke/    Die Badische Zeitung (B Z) berichtete am 24. 07. über die Wahl eines stellvertretenden Mitglieds beim Verfassungsgerichtshof in Baden-Württemberg. Das Vorschlagsrecht hatte gemäß ihrer Stärke im Landtag die AfD. Drei Wahlgänge waren nötig, um den Posten mit Matthias Gärtner (AfD) zu besetzen. 37 Abgeordnete stimmten für ihn, 32 gegen ihn und 77 enthielten sich. Die AfD-Fraktion hat 17 Mitglieder. Deshalb gab es viel Kritik und viele Diskussionen. SPD-Fraktionschef Andreas Stoch sprach von einem „schwarzen Tag des Landtags“. CDU und FDP stehen in Verdacht, dass einige ihrer Abgeordneten für Gärtner gestimmt haben, und einige Grüne, dass sie sich vielleicht der Stimme enthalten haben. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Andreas Schwarz, will ein Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD  und FDP. Wir wollen wissen, woher die Ja-Sager kommen und darüber reden, wie die demokratischen Parteien künftig gemeinsam gegen Feinde der Demokratie vorgehen.“ –  Man sieht: Wer extra betont, demokratisch zu sein, ist nicht unbedingt ein guter Demokrat. Cem Özdemir meinte im Internet, bei AfD-Kandidaten stimme man immer mit Nein.

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Testzentren in Freiburg schließen oder nicht?

Benjamin / Seit einigen Wochen ist der Inzidenzwert in Freiburg so niedrig, dass man für Restaurantbesuche und andere Aktivitäten keinen Corona-Schnelltest benötigt. Deswegen wird heftig darüber diskutiert, ob man die vielen Testzentren in Freiburg schließen soll oder nicht. Auf der anderen Seite steigt der Inzidenzwert in Freiburg, sowie bundesweit, jeden Tag ein Stückchen an. Vor rund einem Monat, als man noch einen Schnelltest benötigte, wurden z.B. am Schnelltestzentrum am Freiburger Strandbad 300 Tests pro Tag gemacht, mittlerweile sind es lediglich 20 bis 30 Tests pro Tag, also ein signifikanter Rückgang.

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Zum Christopher-Street-Day in Freiburg

Peter Bulke/    Am 17. 7. hatte der CSD in Freiburg wieder seinen Auftritt, dieses Mal stationär auf dem Stühlinger Kirchplatz. Zahlreiche Gruppierungen hatten ihre Werbestände aufgestellt. Von den politischen Parteien waren die GRÜNEN, SPD, FDP, Die Linke, DKP und DIE PARTEI vertreten.  Natürlich ging es vor allem um bindungslose, familienfeindliche sexuelle Freizügigkeit im Zusammenhang mit der Gender-Ideologie. Diese sieht gerne über die Tatsache hinweg, dass der Mensch aufgrund seiner genetischen Ausstattung normalerweise als  männliches oder weibliches Wesen geboren wird. Die Ideologie spricht  dagegen von etlichen Geschlechtern, unter denen sich jeder Mensch das passende aussuchen können soll. Sogar der Wunsch einer Frau zur Umwandlung zu einem sog. „Transmann“ soll unterstützt werden! (Dass es individuelle Unterschiede bei Empfindungen, Neigungen und Gefühlen gibt, ist eine banale Selbstverständlichkeit.)
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Hat Y. Mardini 18 „Flüchtlinge“ vor dem Tod gerettet?

Albrecht Künstle

– Hier mein Faktencheck zu der wundersamen Geschichte

– Was bezwecken Medien mit solch haarsträubenden Storys?

Als die syrische Schwimmerin Yusra Mardini 2016 einen Bambi-Preis verliehen bekam, weil sie angeblich schwimmend 18 Bootsinsassen nach Lesbos schleppte, ging ich der Sache nach und verfasste einen Artikel, der auch bei Auslandskorrespondenten in Griechenland Beachtung fand. Denn die Medien zimmerten aus einer Bootsüberfahrt eine Story, dass sich die Balken bogen. Diese Legende wird von den Medien weiter gepflegt, die Badische Zeitung lieferte dazu am 8. Juli eine dpa-Seite mit dem Titel Freigeschwommen. Und nun soll die Legende auch noch verfilmt werden. Heute am 11. Juli wird die Hochleistungssportlerin übrigens von Teneriffa nach Doha geflogen, wo sie sich auf die Olympiade in Tokio vorbereitet. Sie war schon 2016 in Rio de Janeiro dabei. Dort startete sie noch für das Team Refugee Olympic Athletes.

Yusra Mardini ist eine sympathische syrische Hochleistungssportlerin (Nationalstaffel). Sie erhielt dort eine gute Bildung und Ausbildung zur Schwimmerin, die schon damals bei Schwimmwettbewerben ganz vorne mitmischte. Um das zu können, bedarf es eines ganzjährigen Trainings auch im Hallenbad. Die junge Frau war privilegiert und brachte es unter dem Regime Assad zu etwas. Sie trug das Kopftuch nur im Wasser in Form einer Badehaube. Unter die Haube des Islamischen Staates wollte sie jedoch nicht geraten. So entschied sie sich, Syrien den Rücken zu kehren und machte sich wie zigtausende andere auf den Weg durch die Türkei zur griechischen Insel Lesbos. Dazwischen liegen aber neun Kilometer Wasser. Das ist zwar ihr Element, aber man will ja ein paar Sachen mitnehmen. Und ihre Schwester war auch dabei, also stiegen sie zusammen mit 17 weiteren Reisenden in ein Schlauchboot nach Lesbos. Der kleine Außenborder wollte unterwegs allerdings nicht mehr das tun, was er eigentlich tun sollte. Und damit begann die Medien-Legende: Die beiden Schwestern sollen ins Wasser gesprungen sein und das Schlauchboot auf die Insel Lesbos gezogen haben.

Das Ergebnis meines Faktenchecks: Weder ein noch zwei Schwimmer können ein voll besetztes Schlauchboot hinter sich herziehen oder vor sich herschieben. Um „Land zu gewinnen“ bräuchte es Flossen, Windstille und ein leeres Boot. In meiner Rettungstaucherausbildung brachte ich es beim Belastungs-EKG auf 250 Watt, also ein Drittel PS. Unterstellen wir den beiden Frauen eine höhere Dauerleistung als ich in meinen besten Jahren, hätten sie mit insgesamt einem PS Leistung das mit Passagieren besetzte eineinhalb Tonnen schwere Schlauchboot ziehen sollen, das ca. 10 cm tief 15 Quadratmeter Wasser verdrängen muss. Für die Windverhältnisse auf dem Mittelmeer sollte man nicht mit weniger als mit 8 PS motorisiert sein. Ich hatte mit meinem 5-Mann-Boot einen 10er Außenborder dran. Für die Windangriffsfläche eines Bootes mit 19 Personen ist unter 20 PS nichts zu machen, weil die Windangriffsfläche des Bootskörpers mit den Oberkörpern der Insassen wie ein Segel wirkt. Was also ist die Erklärung für die wundersame Story der Medien?

An nur wenigen Stellen des Mittelmeeres und der Ägäis weht der Wind so beständig wie dort. Und zwar von Nord nach Süd, also von der nördlichen Westküste der Türkei auf die Insel Lesbos. Der meist stramme Nordwind pendelt lediglich um 30 Grad, selten mehr. Wer es nicht glauben mag, schaue auf den für den dortigen Küstenabschnitt zwischen der Türkei und Lesbos eingestellten Windguru – der morgendliche Check für Wassersportler des Mittelmeeres. Wirft man an jenem Zipfel der Türkei eine Luftmatratze ins Wasser, treibt sie unweigerlich nach Lesbos. Dasselbe geschieht mit Booten, auch wenn sie keinen Motor haben oder dieser versagt. Diesen seit tausenden Jahren bestehenden Windverhältnissen haben die antiken Städte Ephesus und Troja ihre Blütezeit zu verdanken, weil die Schiffe nur zu bestimmten Jahreszeiten eine Fahrt gegen den Wind durch die Dardanellen ins Schwarze Meer wagen konnten, und deshalb über Monate hinweg in den südlicheren Hafenstädten der Westtürkei festmachen mussten.

Das Boot zog also die beiden Damen, nicht umgekehrt. Wahrscheinlich sprangen sie erst am Ufer von Lesbos über Bord und hielten es, damit es nicht leck scheuert. Die Boote werden meist mehrfach für Überfahrten genutzt. Vielleicht sah diese Szene ein Journalist und machte diese Seenotrettung daraus. Aber Journalisten brauchen heutzutage für ihre Geschichten ja keinen realen Hintergrund mehr. Nicht erst seit Relotius wissen wir, dass man „für eine gute Sache“ auch einfach etwas erfinden kann. Oder aber man stellt die Fakten auf den Kopf wie 2018 in Chemnitz. Aus dem Versuch, Merkels flüchtige Messerhelden zu entwaffnen machte man eine Hetzjagd auf Ausländer. Und der Brand eines türkischen Restaurants, ebenfalls 2018 in Chemnitz, wurde Rechtsradikalen angelastet, obwohl der Wirt selbst der Brandstifter war, wie jetzt erst herauskam.

Was ist der Grund der Irreführung der Medien? Im Fall der sportlich erfolgreichen Yusra Mardini soll wohl die Botschaft der Journalisten heißen: Kommt nach Deutschland, hier könnt ihr es zu mehr bringen als in euerer Heimat. Oder soll wirkliche Not von Migranten einfach nur kommerziell ausgeschlachtet werden? Oder soll dem obersten EKD-Retter Bedford-Strohm eine Legitimation für seine derzeitige Migrationsoffensive verschafft werden? Oder ist es bloße Unfähigkeit oder Unwille des heutigen Journalismus, einer Sache auf den Grund zu gehen? Oder …

Aber auch auf Wikipedia ist kein Verlass. Über Yusra Mardini wird berichtet, ihr Boot sei von Izmir aus gestartet. Von dieser riesigen Hafenstadt zur Insel Lesbos sind es aber 90 km. Und das gegen den heftigen Nordwind. Mit einem überbesetzten Schlauchboot unmöglich. Wer von Izmir auf eine griechische Insel übersetzen will, fährt mit dem Bus 75 km auf der Autobahn nach Cesme und setzt dort mit dem Boot zur nur 7 km entfernten Insel Chios über. Was aber schwieriger ist, weil man dort gegen starken Seitenwind kreuzen muss. Also ich finde, Wikipedia ist auch nicht mehr das, was es einmal waren.

Wie dem auch sei, die meisten „Qualitätsjournalisten“ sind ihr Geld nicht mehr wert. So jedenfalls sehen wir es als GEZ-Gebührenzahler und Zeitungs-/Zeitschriftenabonnenten. Warum verdingen sich diese Märchenerzähler nicht direkt bei denen, deren Geschäft sie betreiben?

Zu guter Letzt wünsche ich dieser Olympionikin viel Erfolg. Und dass sie sich künftig nicht zu oft vor falsche Karren spannen lässt.

„Die wirkliche Schande ist das Recht auf Abtreibung“

Peter Bulke/    Obige Überschrift entstammt einem Leserbrief aus Teningen, der am 5. 7. in der Badischen Zeitung erschien, und zwar im Hinblick auf die Äußerung der Präsidentin der EU-Kommission von der Leyen, die das in Ungarn verabschiedete Anti-LBGTQ-Gesetz als Schande bezeichnet hatte (siehe unseren Text Vorbild Ungarn vom 3. 7.).                                                            Bei der „wirklichen Schande“ geht es um folgendes:                                                  Am 23. Juni hat das EU-Parlament über den Matic-Bericht abgestimmt und ihn mehrheitlich befürwortet. Matic ist ein kroatischer Sozialist, der mit seinem Bericht die Kompetenz der EU in Bezug auf Abtreibungen ausweiten und Druck auf die Mitgliedstaaten ausüben möchte. Entscheidungen über das Recht auf Abtreibungen liegen (noch) in der Kompetenz der Einzelstaaten. Das Abartige am Matic-Bericht liegt darin, dass das Recht auf Tötung Ungeborener als Teil des Rechts auf sexuelle und reproduktive Gesundheit bezeichnet wird.  Ein Grundrecht auf Gesundheit liegt durchaus  in der Kompetenz der EU. Der Matic-Bericht fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die der Tötung Ungeborener im Wege stehen könnten.

Die katholische deutsche Bischofskonferenz hatte den Matic-Bericht bereits zuvor kritisiert. Enttäuschend ist, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf Anfrage der Zeitschrift IDEA mitgeteilt hat, dass keine Äußerung zum Matic-Bericht geplant sei. Von den deutschen EU-Abgeordneten haben die Mitglieder der CDU/CSU (27) und der AfD (10) und ein Unabhängiger dagegen gestimmt. Diesen 38 Gegenstimmen stehen 51 Befürworter aus Deutschland gegenüber.

Obiges Foto zeigt das Werbesymbol einer der lobenswerten Initiativen, die für das Lebensrecht Ungeborener eintreten: Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCK) e.V. in Frankfurt am  Main.  Erwähnenswert sind u. a. auch die Stiftung Ja zum Leben in 59872 Meschede und die Aktion Lebensrecht für Alle (ALFA) in Fulda.

 

 

Endlich wieder Normalität in Freiburg und Deutschland

Benjamin /  Die Medien berichten seit vielen Wochen darüber: Die Inzidenzwerte sind rapide am Sinken. Die Situation verbessert sich allgemein, auch die Anzahl der freien Intensivbetten sind nicht an der Belastungsgrenze. Ob sie es waren, kann man im Nachhinein schlecht abschätzen.

Doch die Freiheit ist in Freiburg und bundesweit nicht zurück, im Gegenteil, wenn man noch nicht geimpft ist, kann man nur mit vorherigem negativen Schnelltest ein Restaurant oder eine Bar besuchen. Dank dieser Methode haben viele Freiburger Diskotheken eine Bar eingerichtet, um wenigstens den verloren gegangenen Umsatz ein wenig wieder reinzuholen. Auch viele Gastronomiebetriebe haben noch längst nicht den Umsatz vor März 2020 erwirtschaftet, da auch bei ihnen die Gäste ausbleiben, denn wer will schon gerne einen Schnelltest über sich ergehen lassen, um in einem Restaurant zu essen.

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Islam-Pädagoge an der PH Freiburg Ourghi vor dem aus?

Albrecht Künstle

Keine muslimische Lehrerlaubnis mehr für muslimischen Pädagogen?

– Badische Zeitung: „Ein abservierter Reformer?“ Wer steckt dahinter?

– Frankfurter Allgemeine: Ein Islamreformer, der nicht reformieren darf

– Rückblick auf seine 40 Thesen zur Reform des Islam (meine Rezitation)

– Sein Kernsatz: „Nur ein liberaler Islam – mein Islam – ist zukunftsfähig“

Es wird immer skurriler in unserm Land. Der (sunnitische) Islamwissenschaftler und Buchautor Dr. Abdel-Hakim Ourghi bildet seit Jahren an der PH Freiburg islamische Religionslehrer aus. Eigentlich ist er bekannt wie „ein bunter Hund“, sollte man meinen. Vor vier Jahren verfasste ich eine Buchrezension seiner 40 Thesen zur Reform des Islam. Sowohl er als auch ich haben das überlebt. Aber dieser Tage wurde Ourghi auf einer Veranstaltung gegen Antisemitismus auf dem Platz der Alten Synagoge von einem jungen Araber angegriffen, „Was war 1948 – ihr tötet unsere Kinder“. Die Polizei konnte verhindern, dass der Angriff über die verbale Attacke hinausging. Gibt es denn unter dieser Spezies nur noch Messerhelden und Psychopathen?

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Was den USA ihr Vietnam war, ist uns Afghanistan und …

– War das eine Blaupause für selbsternannte Weltpolizisten der Neuzeit?

– Mein Rat: Verteidigt unsere Kultur in Berlin usw., nicht am Hindukusch!

Am gleichen Tag als ich diesen Artikel schreiben wollte, kam mir Tichys Einblick mit dem kursiv übernommenen Text zuvor. Aber ich spanne den Bogen im Anschluss etwas weiter…

Die Abneigung der deutschen politischen Klasse gegen alles Militär, vor allem das eigene, ist bekannt. Aber wie nun die deutschen Soldaten nach der Rückkehr aus Afghanistan empfangen wurden, ist beschämend: Ohne jedes feierliche Protokoll. Kein Bundespräsident! Keine Kanzlerin! Kein Parlamentspräsident Schäuble, wiewohl die Bundeswehr eine „Parlamentsarmee“ ist! Nicht einmal Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erschien zur Begrüßung der Soldaten.

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Vorbild Ungarn

Peter Bulke/    Die Stadt Freiburg wollte natürlich mit dabei sein, wenn es um das Bekenntnis zur Gender-Ideologie geht. Deshalb wehte am Tag des Fußballspiels Deutschland gegen Ungarn am Rathaus die  Regenbogenfahne (Foto). Bekanntlich hatte die Europäische Fußballunion Uefa den Wunsch des Münchner Oberbürgermeisters Reiter (SPD) abgelehnt, die Fußballarena während des Spiels in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen. Begründet worden war diese geplante Regenbogenaktion mit dem Anti-LBGTIQ-Gesetz, das mit großer Mehrheit im ungarischen Parlament verabschiedet worden ist. Dieser Parlamentsbeschluss führte zu zahlreichen Aufgeregtheiten in der Politik etlicher EU-Staaten, und Kommissionspräsidentin von der Leyen meinte sogar: Dieses ungarische Gesetz ist eine Schande“. In der Badischen Zeitung (BZ) vom 26. 06. hieß es: 17 Länder haben den scharfen öffentlichen Brief unterschrieben, in dem sie geloben, den Kampf gegen die Diskriminierung der LGBTI-Gemeinschaft fortzusetzen“. Bundestrainer Löw setzte sich ebenfalls für die  Regenbogenfarben ein. Die Entscheidung der Uefa ist trotzdem korrekt und vernünftig. Sie ist eine sportliche Organisation. Nach ihren eigenen Verhaltensgrundsätzen mischt sie sich nicht in außersportliche, politische Auseinandersetzungen ein.

Das in Ungarn beschlossene Gesetz verbietet aber keine bestimmte sexuelle Orientierung wie Homosexualität. Es dient dem Schutz der Kinder und Jugendlichen. Es beinhaltet zunächst höhere Strafen bei sexuellem Umgang mit Kindern und bei Gewalt gegen Kinder. Und dann verbietet es, dass Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, mit Inhalten in Kontakt gebracht werden, die pornographisch sind oder die Sexualität in freizügiger Weise darstellen oder die Homosexualität oder gar eine Geschlechtsumwandlung propagieren oder darstellen. Entsprechende Programme in den Medien müssen als ungeeignet für ein Publikum unter 18 Jahren eingestuft werden.

Welche Abartigkeiten dagegen ein Teil der deutschen Politiker vertritt, berichtet die christliche Wochenzeitschrift IDEA in Nr. 21/2021: GRÜNE und  FDP wollen das Transsexuellengesetz abschaffen. Es regelt, unter welchen Bedingungen man seinen personenstandsrechtlichen Geschlechtseintrag ändern lassen kann, wenn man sich nicht mit dem Geburtsgeschlecht identifizieren kann. Die derzeitigen Bedingungen sollen abgeschafft werden  (vor allem zwei voneinander unabhängige medizinische Gutachten)  bzw. vereinfacht werden. Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr sollen auch gegen den Willen der Eltern eine Hormonbehandlung und eine Operation für einen Geschlechtswechsel durchführen lassen können. – Die Bundestagsmehrheit dafür kam nicht zustande.

Gruppenvergewaltigung in Freiburg – Polizei sucht elften Verdächtigen

Am 13. Oktober 2018 fand in Freiburg eine brutale Gruppenvergewaltigung in Freiburg statt. Nachdem die Polizei die 10 Tatverdächtigen bereits in Gewahrsam genommen hat, sucht die Polizei nun nach dem elften Täter, der noch auf freiem Fuß ist.

Die Polizei teilte mit, dass nach dem Flüchtigen mit einem Phantombild gefahndet wird. Es soll sich um einen 20- bis 25-Jährigen handeln, er soll sich auch schon in der Vergangenheit an verschiedenen Frauen vergangen haben.

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