Der Freiburger Gemeindeart will die umstrittene Verpackungssteuer ab dem kommenden Jahr sehr abschwächen, künftig soll die Steuer nach dem Willen von SPD+JF, Eine Stadt für alle, CDU, FDP/Bürger für Freiburg und Freien Wählern nur noch auf Einwegbecher erhoben werden. Die anderen To-Go-Verpackungen sollen aus der Besteuerung entfallen, sehr zur Freude von Unternehmern und Endverbrauchern.

Hier muss man einmal die Fraktionen gratulieren das sie endlich auf den Umut der Bürger hören und die Besteuerung zu einem großen Teil beenden.

Die beteiligten Fraktionen wollen parallel zur Reduzierung der Steuer ein stadtweites Mehrwegsystem stärker fördern. Gastronomiebetriebe sollen möglichst einfach und kostengünstig daran teilnehmen können. In städtischen Einrichtungen wie Schwimmbädern soll Mehrweg künftig verbindlicher eingesetzt werden. Der entsprechende Antrag soll am 20. Oktober im Gemeinderat behandelt werden.

Wer weniger Verpackungsmüll möchte, sollte attraktive Alternativen schaffen, Mehrwegsysteme vereinfachen und Verbraucher überzeugen. Eine zusätzliche kommunale Steuer sollte dagegen nicht das erste Mittel der Wahl sein.

Es zeigt sich auch ganz klar: dass Protest gegen die Verpackungssteuer sinnvoll und richtig war!