Gedanken zum heutigen Tag des Flüchtlings

Albrecht Künstle

– Zuflucht meistens im eigenen oder Nachbarland

– Warum bildet Deutschland die Ausnahme auf der Welt

Zum diesjährigen Tag des Flüchtlings am 20. Juni 2021 berichtet das UNHCR vom weltweiten Drama von Flucht und Vertreibung auf der Welt im Jahr 2020. Die Zahl der Flüchtlinge verdoppelte sich seit dem Jahr 2010 auf 82,4 Mio. Menschen. In großen Ländern können mehr als die Hälfte der Betroffenen in anderen Landesteilen Zuflucht finden. Oder von Einheimischen versteckt und unterhalten werden. 20,7 Millionen stehen unter dem Schutz eines UNHCR-Mandats, das von der Staatengemeinschaft, also auch aus Deutschland, finanziert wird.

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Mystische Sex-Statue in Freiburg spaltet die Gemüter

Ein heller Aufreger im Freiburger Lorretobad (Stadtteil Wiehre). In diesem Schwimmbad gibt es eine Geschlechtertrennung in den Badebereichen. Es ist das einzige Schwimmbad in Deutschland, das einen völlig abgetrennten Badebereich für Frauen besitzt. Dort ist eine Skulptur aufgesetzt, die viele Gutmenschen in Rage und teilweise auch in Wut versetzt. Der Vorwurf: Hier werde eine Vergewaltigung verherrlicht und eine Frauenfigur sexualisiert, berichtet die Badische Zeitung. Einfach nur hässlich finden sie andere – und verstehen die ganze Aufregung nicht.

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Linksextreme Gewalt in Freiburg stoppen – wieder AfD Mitglied Ziel eines Angriffs

Am Samstag, 12. Juni 2021 kam es im Heldenviertel in Freiburg zu einem Angriff von sogenannten Antifaschisten auf das AfD-Mitglied Robert Hagermann. Fast zeitgleich begann die sogenannte autonome Antifa Freiburg den Sachverhalt in ihrem Sinne zu verfälschen. Herr Hagermann ist seit einiger Zeit als regelmäßiger Demobeobachter der linksextremen Szene in Freiburg ein Dorn im Auge, deshalb wird er immer öfter von ihnen als Faschist oder Nazi bezeichnet, obwohl unser Mitglied niemals irgendwelche Äußerungen in diese Richtung getätigt hatte.

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Zum 22. Juni 1941

Peter Bulke/    An den 80. Jahrestag des deutschen Angriffs auf die Sowjet-Union wurde in den Medien, auch in der Badischen Zeitung, ausführlich erinnert. Am 09. 06. wurde  im Bundestag an dieses Ereignis gedacht. Die Debatte nutzte der AfD-Abgeordnete Tino Chrupalla, die Bundesregierung zu ermahnen, den heutigen Tiefpunkt der Beziehungen zu Russland zu überwinden: Diese Bundesregierung, Herr Maas, muss sich fragen: Warum befindet sich unser Verhältnis zu Russland  auf einem Tiefpunkt? Jetzt werden wir nur durch kontinuierlichen Dialog, offene und verbindliche Gespräche weiterkommen, nicht aber durch Schuldzuweisungen und erhobene Zeigefinger. . . . Der Respekt vor nationalen Interessen, Kulturen und Mentalitäten  ist dabei der Garant für ein friedliches Europa.“ 

Interessant ist, was etwa zeitgleich mit den deutschen Angriffsvorbereitungen in der Sowjetunion vor sich ging. Der russische Historiker Viktor Suworow berichtet,  dass Stalin im Februar 1941 Marschall Georgi Schukow zu seinem Generalstabschef ernannte. Dieser bereitete dann einen Krieg gegen Deutschland vor. In den westlichen Grenzgebieten wurde eine millionenstarke Heeres- und Luftmacht konzentriert, um einen Erstschlag gegen Deutschland führen zu können. Suworows erstes Buch zu diesem Thema Der Eisbrecher erschien 1989. Ein späteres Werk hieß Stalins verhinderter Erstschlag. Danach durfte nach dem Schukow-Plan auf keinen Fall die militärische Initiative im unausweichlichen Krieg den Deutschen überlassen werden. Der Angriff der Roten Armee müsse den Feind unvorbereitet treffen. – Am 14. 05. 2021 berichtete der Historiker Stefan Scheil in der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, dass Marschall Schukow am 15. 05. 1941 Stalin vor der Gefahr warnte, dass Deutschland „uns beim Aufmarsch zuvorkommt“. Das deutsche Heer sollte angegriffen werden, wenn es sich noch im Aufmarschstadium befindet und noch keine Front aufbauen kann. Wie Scheil schreibt, liege der Schukow-Plan vollständig urschriftlich vor, eigenhändig unterschrieben von Marschall Timoschenko, Volkskommissar für Verteidigung, und Marschall Schukow. Die Angriffsvorbereitungen wurden offiziell als Sommermanöver beschrieben.

Obiges Foto zeigt ein sowjetisches Plakat, das auf den gemeinsamen Kampf zusammen mit Großbritannien und den USA hinweist.

 

Parken für Anwohner in Freiburg womöglich schon ab diesem Sommer deutlich teurer

Benjamin /Vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass sich die Anwohnerparkgebühren in Freiburg drastisch erhöhen. Von bisher 30€ im Jahr soll es nun die Freiburger 360€ pro Jahr kosten. Die genauen Kosten sollen dabei aber auch von der Größe des jeweiligen Fahrzeugs abhängen. Geplant war die Erhöhung erst ab dem Herbst dieses Jahres; nun soll die Erhöhung schon im Sommer dieses Jahres kommen. Der Landtag möchte über die neue Gesetzesänderung noch vor der Sommerpause Ende Juli entscheiden.
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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – Aktive aus dem Freiburger Raum beim Wahlkampf

Peter Bulke/  Zunächst zum Wahlergebnis:  Als Besonderheit steht  der  Erfolg der CDU im Vordergrund. Einer Umfrage zufolge hatten relativ viele  CDU-Wähler erst in den letzten zwei Wochen vor der Wahl ihre  Entscheidung getroffen. Offensichtlich wollte ein Teil von ihnen verhindern, dass die AfD als Sieger hervorgeht, wie es nach einer Umfrage möglich schien.  Dafür spricht auch, dass von den Wählergruppen, die für den kräftigen Anstieg der CDU-Stimmen gesorgt haben, die vorherigen Nichtwähler an erster Stelle stehen.  Das Ergebnis für die AfD ist trotz des Verlustes von 3,4 %-Punkten recht ordentlich, wenn man es bundesweit betrachtet. Allerdings hat sie von den bisherigen 15 Direktmandaten 14 an die CDU abgegeben.  Nach Angaben der JUNGEN FREIHEIT vom 11. 06. (wovon auch das obige Foto stammt) wählten weiterhin Männer viel häufiger die AfD als Frauen. Das entspricht allen bisherigen Erfahrungen. AfD-Vize Chrupalla meinte, dass die AfD bei den bis zu 30-Jährigen die stärkste Partei geworden sei. Für die allerjüngsten Wähler stimmt das aber nicht, wenn man die Altersgruppe der 18- bis 30- Jährigen noch mal unterteilt. Dies entspricht auch ungefähr den Ergebnissen, die bei der Bundestagswahl 2017 in Freiburg in einigen Wahllokalen erhoben wurden. Hier war die AfD in der Gruppe Lehrlinge, Schüler und Studenten unterrepräsentiert, ebenso in der Gruppe Rentner und Pensionäre. Der deutliche Schwerpunkt der AfD-Wähler  lag damals bei den vollzeitbeschäftigten Arbeitern.

Drei AfD-Aktivisten aus dem Freiburger Raum starteten am 15. Mai zu einem Dreitagesausflug nach Sachsen-Anhalt, um dort beim Wahlkampf zu helfen. Ziel war der Saale-Kreis, der direkt an Thüringen angrenzt. In etlichen Dörfern wurden Flugblätter und Zeitungen verteilt. In einer fast leeren Pension konnte übernachtet werden, wegen Corona gab es kein  Frühstück. Jedoch beim MdL Thomas Tillschneider wurde ein „fürstliches Frühstück“ serviert, wie es Karsten Schefold in seinem Reisebericht nennt. Außerdem gab es nach getaner Arbeit einen Grill-Abend, an dem auch andere Helfer, z. B. aus Sachsen, teilnahmen, so dass es zu interessanten Gespächen kam. Der letzte Tag begann wieder mit einem reichlichen Frühstück bei Herrn Tillschneider, der schließlich noch am Nachmittag vor der Heimreise zu Pizzas im Freien einlud. – Die badischen Aktivisten beschlossen, im August zum Bundestagswahlkampf wieder nach Sachsen-Anhalt zu fahren. Auch die dünn besiedelte herrliche Landschaft hat beeindruckt.

Entgegen den Prognosen kein Bevölkerungsrückgang

Albrecht Künstle

– Weniger Corona-Tote und viel Zuwanderung prägen die Entwicklung

– Ein ABC der Zuwanderung, von Asyl über Handschuh- bis Zweitehen

Noch immer veröffentlichte das Statistische Bundesamt keinen Bevölkerungsstand zum 31.12.2020. Wurde die Software vom Corona-Virus befallen? Prognostiziert und von politischer Seite bedauert wurde eine sinkende Bevölkerungszahl. Ich hielt dagegen und behielt wohl Recht. Deutschland wird nicht von 83,2 Mio. bevölkert, sondern eher von 83,7 Mio. Einwohnern, wie https://countrymeters.info/de/Germany analysiert, 52 700 mehr als im Jahr zuvor. Die Gründe der wundersamen Bevölkerungsmehrung sind vielfältig, darunter erneut eine Nettomigration von 259 319 AusländerInnen. Aber die Bundesregierung weiß von nichts und Destatis darf dann nicht …

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Wer denkt, Corona sei abgehakt, irrt sich – wie ich

Albrecht Künstle

– In meiner Heimatstadt wird gerade eine Lokalposse geschrieben

– Montagsdemos wie in der DDR? Herbolzheim verbietet Spaziergänge

– Demonstration fand statt – eine Machtdemonstration der Polizei!

Zustände wie in der DDR? Nein es ist schlimmer: Hier kamen montagabends ein paar Leute zu einem Spaziergang zusammen, um über „Gott und die Welt“ zu reden, einfach wieder mal im Freien coronagefahrlos Andere treffen zu können. Wohlgemerkt ging es um keine Montags-Demo wie in der DDR, der Anfang vom Ende der nur dem Namen nach Demokratischen Republik.

Befürchten die Stadtoberen einen solchen Umsturz, weil die Spaziergänge ebenfalls am Montag stattfanden? Man könnte auch meinen, die Ratsherren samt ihrem Bürgermeister befürchten einen Sturm auf die Herbolzheimer Bastille. Den Namen wähle ich nicht zufällig, weil unser Rathaus ähnlich verrammelt ist wie die Pariser Bastille. Nur wer angemeldet ist und die Regeln kennt hat Zutritt. Oder hat man Angst, man erwischt die Beschäftigten ohne Anmeldung bei dem, was sie tun sollen? Denn verwalten tun sie die Bürger, und wie fleißig:

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Das ist nicht normal!

Peter Bulke/    Jemand von den Russlanddeutschen fragte mich verständnislos: Was sucht der gerade zurückgetretene DFB-Präsident Fritz Keller vom Kaiserstuhl  bei der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden? Wieso sucht er sie extra auf und entschuldigt sich bei ihr für eine Äußerung, die sie überhaupt nicht betrifft? – Anlass war ein Bericht der Badischen Zeitung vom 7. Mai (siehe obiges Foto). Bekanntlich hat Keller kürzlich seinen DFB-Vizepräsidenten Koch mit dem Volksgerichtshof-Richter Roland Freisler verglichen – eine völlig unsinnige Äußerung, für die er anschließend bei Koch um Entschuldigung gebeten hat. Im folgenden Text geht es um den öffentlichen Umgang mit dem genannten Vergleich.  Die Reaktionen zeigen, dass in unserer Gesellschaft einiges nicht normal ist. Denn der von Keller genannte Vergleich wird als schlimmer beurteilt als ein ordinärer Kraftausdruck.  Eine gut funktionierende Demokratie muss ohne Aufregung mit gelegentlichen Wortentgleisungen umgehen können, wenn anschließend ein Entschuldigungswunsch folgt. Die Reaktionen im Fall Keller hätten sein müssen: „nicht so wichtig nehmen“. Denn das schlechte Verhältnis zwischen den zwei führenden Fußball-Funktionären war ja schon länger bekannt. Und Vergleiche mit historischen Ereignissen oder Personen sind sowieso immer unpassend.

Es wäre vernünftiger, wenn Politiker, Medien und Historiker endlich stärker zu einer  sachlicheren, historisierenden Betrachtung der NS-Zeit gelangen würden. Aber solche Versuche werden schnell als Verharmlosung gebrandmarkt. Die Behandlung des Nationalsozialismus wird hauptsächlich auf moralischer Ebene geführt. Es geht um gut oder böse. Der Sender ZDF-info hatte in der letzten Zeit mehrmals sogar Sendungen über „Böse Bauten“ im Programm – welch sprachlicher Unfug! Die damalige  Zeit wird immer im Zusammenhang mit den Massenmorden an Juden, Zigeunern u.a. behandelt. Aber das konkrete Leben der meisten Bürger spielte sich unabhängig davon ab. Angesichts des Krieges standen verständlicherweise ganz andere Prioritäten im Vordergrund.

300 bis 500 Personen auf dem Platz der Alten Synagoge

Benjamin /Am vergangenen Wochenende (Freitag-Sonntag) kam es beim Platz der Alten Synagoge zu größeren Menschenansammlungen. Die Polizei zählte ca. 300-500 Personen, die sich dort mitten in der Nacht aufhielten. Zunächst war die Stimmung friedlich, doch je später der Abend wurde, kam es vermehrt zu Streitigkeiten und Aggressivität. Der Alkohol floss ausgiebig.

Die Polizei musste einige Herrschaften wegen aggressiver Aktionen festnehmen. Viele Beteiligte waren zum Teil stark alkoholisiert. Nach Mitternacht wurde von einigen Personen unnötigerweise die Polizei provoziert, indem man sehr laut Musik abspielte. Da der Polizei diese Ruhestörung natürlich nicht gefiel, bat sie dem Betreiber der Musikbox unverzüglich, sie auszuschalten. Da er dieser Forderung nach mehreren Aufforderungen nicht nachkam, hat die Polizei gegen ihn einen Platzverweis erteilt. Die Musikbox wurde beschlagnahmt; gegen den Betreiber wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zudem wurden in der Nacht auf Sonntag diverse Taschendiebstähle gemeldet, die sich auf dem Platz der Alten Synagoge zutrugen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 31-jähriger Mann derart aggressiv, dass er von den Polizisten zu Boden gebracht werden musste und er auf die Polizeiwache mitgehen musste, weil er sich weigerte, seine Personalien den Polizeibeamten zu nennen. Dabei versammelten sich ca. 100 Schaulustige, um dieses Szenario anzuschauen. Viele versuchten die polizeilichen Maßnahmen zu stören und einige griffen sogar die Polizisten an. Es folgten mehrere Festnahmen.

Gegen 2:00 Uhr in der Nacht auf Sonntag beruhigte sich die erhitzte Situation.

Leider kommt es fast wöchentlich zu Schlägereien oder anderen abnormalen Aktivitäten auf dem Platz der Alten Synagoge. Auch der Müll, der dort jeden Abend „produziert“ wird, muss jeden Morgen von der Stadt entfernt werden. Der Freiburger Stadtrat sollte sich ernste Gedanken machen, den „Platz der Alten Synagoge!“ zu einem Schwerpunktbereich zu machen, denn die Gefahr ist dort sehr groß. Die Anzahl der Untaten ist wöchentlich sehr groß. Dagegen muss etwas getan werden.