Erziehungsdefizit

Peter Bulke/   „So sauber war`s in Jahrzehnten nie“. Diesen Ausspruch des Leiters der Freiburger Abfallwirtschaft-Stadtreinigung  (ASF), Michael Broglin, konnte man am 20. 04. in der Badischen Zeitung  (BZ) lesen. Die Äußerung bezog sich auf die relative Sauberkeit der Freiburger Straßen  infolge der Corona-Bestimmungen, die zu deutlich weniger Publikum auf Straßen und Plätzen führen. Jedoch zugleich wurde etwas  Gegensätzliches  festgestellt. Es gibt deutlich häufiger große Abfallhaufen und Sperrmüllgegenstände, die illegal im Freien entsorgt wurden, offensichtlich weil sich die Täter während der Corona-Krise vor Beobachtungen sicherer als sonst fühlen können. Hier zeigt sich wieder einmal, dass ein kleiner Teil der  Mitbürger als asoziales Gesindel  zu bezeichnen ist.

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Wenn Alte sterben, muss es nicht am Coronavirus liegen

Von: Albrecht Künstle

– Halbtot geschlagener Rentner jetzt nach elf Monaten verstorben

– Somalier war kein unbeschriebenes Blatt – trotzdem schuldunfähig?

Im Mai letzten Jahres nachts um zwei Uhr in Offenburg in Bahnhofsnähe wurde ein Rentner zusammengeschlagen. Schwarz war nicht nur die Nacht, sondern auch der Täter (ich berichtete anlässlich des Prozesses darüber, siehe unten). Nach der Berichterstattung wurden Fragen laut: was sucht ein Rentner mitten in der Nacht auf der Straße, und das noch unweit des Bahnhofs? Es gab aber auch Fragen: was sucht ein Somalier nachts am Bahnhof in einer deutschen Kleinstadt? Hatte er den falschen Zug genommen? Tragisch: Nun ist er gestorben – nicht der Somalier, sondern der krankenhausreif geschlagene Rentner. Dem Somalier geht es gut, er wurde schuldunfähig erklärt, zuerst von einem Sachverständigen und schließlich vom Gericht. Jetzt genießt er all inclusive in einer Psychiatrie.

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Urteil gegen Freiburger Auftragsmörder ist rechtskräftig

Von Benjamin / Am 18. März gab es bei dem Freiburger Landgericht einen Richterspruch mit Verurteilung, und zwar gegen einen 33-jährigen Mann, der einen 24-jährigen Mann tötete. Es war ein Auftragsmord. Der Täter hat für diesen Auftragsmord als „Lohn“ 50.000€ erhalten. Täter so wie Opfer waren beide deutsche Staatsbürger.

Den Auftrag hat er erhalten von einem 39-jährigen Rechtsanwalt aus Freiburg. Die Tat hatte sich vergangenen Juli in einem Gewerbegebiet in Freiburg ereignet. Hintergrund waren nach Angaben des Gerichts Drogen- und Geldgeschäfte. Der Rechtsanwalt und Drahtzieher des Verbrechens habe von dem Mann, der Opfer des Mordes wurde, eine große Summe aus Drogengeschäften aufbewahrt und den Mord aus Geldgier in Auftrag gegeben. Der Anwalt, der im Gefängnis sitzt, hat sich im November vergangenen Jahres das Leben durch Erhängen genommen.

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Kinder auf Griechenlands Inseln ohne Eltern auf Tour?

Von: Albrecht Künstle

– Sie sind nicht unbekleidet, wahrscheinlich auch nicht unbegleitet.

– Die Eltern werden „gefunden“, sobald die Kinder in Deutschland sind.

In der Osterzeit machten sich jedes Jahr Heerscharen von Pilgern auf den Weg nach Nahost ins „Heilige Land“, aber nicht nur dorthin. Viele verbanden ihre Pilgerreise mit einem Abstecher nach Syrien, das neben dem heutigen Israel als Wiege der Christenheit gilt. Solche Reisen bedürfen einer guten Planung und Organisation. Deshalb bucht man diese am besten bei einschlägig erfahrenen Reisebüros. Nur wenige Pilger sind in der Lage, solche Reisen auf eigene Faust durchzuführen, selbst wenn sie schon mehrfach dort waren.

Aber dieses Jahr ist alles anders. Der Pilgerstrom ins Morgenland ist ausgeblieben. Nicht nur Israel hat die Grenzen wegen Corona dicht gemacht, zahlreiche andere Länder ebenfalls. Auch in diesem Jahr hält der „Pilgerstrom“ an, allerdings in umgekehrte Richtung ins gelobte Merkel-Land. Es wird von Migranten aller Herren Länder gelobt, weil dessen Kanzlerin als die neue Mutter Teresa der Welt gilt und liebevoll Mutti genannt wird. Sie erlaubte die letzten fünf Jahre nicht weniger als 8,5 Mio. Zuzüge nach Deutschland.

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Corona-Virus: Haben die Kirchen zu leichtfertig zugestimmt?

Peter Bulke/    Auch Gottesdienste wurden zunächst bis zum 19. 04. verboten, selbst wenn der vorgeschriebene Sicherheitsabstand von Person zu Person eingehalten werden könnte. Man wollte keine Sonderregelung für religiöse Gruppen schaffen. Die hätte nicht gut in unsere stark sekulär geprägte Gesellschaft gepasst, in der der christliche Glaube überwiegend nur als Privatangelegenheit angesehen wird. Es wäre aber wünschenswert, dass sich unsere verantwortlichen Politiker stärker den christlichen Wurzeln Deutschlands und Europas verpflichtet fühlten. Das hätte bedeutet, dass wenigstens für die Tage von Karfreitag bis Ostern mit den Kirchen eine besondere Lösung vereinbart worden wäre; denn es geht dabei um die zwei höchsten christlichen Feiertage. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Gottesdienstbesucher auf etliche Veranstaltungen hätten verteilen können.  Z. B. hätte die evangelische Kirche in Bad Krozingen (Foto) zusätzlich zu den Vormittagsgottesdiensten zu folgenden weiteren Veranstaltungen eingeladen: am Abend des Gründonnerstag zu einer Alternative zum Gottesdienst am Karfreitag, am Karfreitag Nachmittag  das Gedenken an die Todesstunde Jesu, am Sonntag Feier der Osternacht und um 8 Uhr Auferstehungsfeier auf dem Friedhof. Die eifrigen Gottesdienstbesucher hätten aufgefordert werden können, ihre Teilnahme auf zwei Termine zu beschränken.  Schließlich wären viele kränkliche und ängstliche Personen sowieso nicht erschienen.

Wie die protestantische Zeitschrift Idea-Spektrum berichtet, kritisierte der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Volker Münz aus Uhlingen bei Göppingen, das Verbot von Gottesdiensten. Es sei aus seelsorgerlichen Gründen nicht hinnehmbar. Gottesdienste  müssten unter Einhaltung von Sicherheitsregeln insbesondere an hohen Feiertagen sowie für  Trauerfeiern wieder zugelassen werden.  Der frühere ZDF-Mitarbeiter Peter Hahne  wirft den Kirchenleitungen vor, bereitwillig klein beigegeben zu  haben. Immerhin haben die beiden Bischöfe der badischen und der württembergischen Kirche zusammen mit DGB und Ver.di verhindern können, dass Karfreitag und Ostersonntag Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte  geöffnet werden durften, wie es die Landesregierung vorhatte.

Merkels CDU legt in der Wählergunst zu – warum und wofür?

Von: Albrecht Künstle

– Die Kanzlerin lässt sich als Problemlöserin feiern, obwohl SIE das Problem ist

– Sie lässt Kirchenkanzeln schließen, um noch geschwollener zu predigen

Die CDU steigt wie Phönix aus der Asche auf, eine quasi vorösterliche Auferstehung. Hat sie das dem Coronavirus zu verdanken? Und/oder der Amtsverweserin im Kanzleramt Angelika Merkel? Eine Bestandsaufnahme

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Corona-Hilfen im Südwesten fließen nun unabhängig vom Privatvermögen

Von Benjamin / Die derzeitige Corona-Krise hat nicht nur die Menschen in Freiburg im Griff, sondern auch die Freiburger Wirtschaft. Deswegen hat die Landesregierung seit gut einer Woche Soforthilfen für kleinere Unternehmen auf den Weg gebracht. Die Landesregierung hat am vergangenen Sonntag die Hilfen massiv vereinfacht; hier muss man der Landesregierung ein dickes Lob aussprechen.

Wer Soforthilfe beantragt, müsse „nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren“. „Dies gilt rückwirkend für alle Anträge seit dem Start unserer Soforthilfe.“ Das Soforthilfeprogramm für Soloselbstständige, Freiberufler und Unternehmen mit bis zu 50 Angestellten läuft seit Mittwoch. Laut Ministerium wurden innerhalb von zwei Tagen mehr als 100.000 Anträge eingereicht.

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Flucht und Vertreibung vor 75 Jahren

Peter Bulke/   Schicksalsjahr 1945 – es gibt viele damalige Ereignisse, die Anlass für eine Rückbesinnung bieten. Die Badische Zeitung begann  am 25. 03. mit einer doppelseitigen Serie.  – In Freiburg hatte noch rechtzeitig vor der Corona-Krise die Schlesische Landsmannschaft zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung eingeladen, auf der ein Mitglied über das Thema Flucht und Vertreibung berichtete. Er verfügt über einen ungewöhnlich großen Schatz an Tagebuchaufzeichnungen und anderen Niederschriften seiner Vorfahren und anderen Verwandten. Dieser Veranstaltung soll noch eine zweite eines anderen Mitglieds folgen. – Obiges Foto zeigt den Freiburger Gedenkstein an die verlorene Heimat zahlreicher Freiburger Bürger.

Hier soll es aber nicht um persönliche Erlebnisse gehen, sondern es soll das riesige Ausmaß der damaligen Vorgänge aufgezeigt werden. Die Vertreibungsgebiete umfassten neben Ostdeutschland (östlich von Oder und Neiße) auch Staaten mit deutschen Minderheiten östlich und südöstlich davon. In diesem Gesamtgebiet lebten gegen Kriegsende mindestens 18 Mill. Deutsche, einschließlich ca. 1,5 Mill. in der UdSSR. Es kam zum größten Vertreibungsverbrechen  der Geschichte. Wenigstens 2,8 Mill. Zivilisten fanden dabei den Tod; denn die Vorgänge liefen zum Teil mit äußerster Brutalität ab. Gefallene Soldaten und Opfer des Bombenkrieges sind hier unberücksichtigt.

Nur ein Teil der ostdeutschen Bevölkerung floh vor dem Einmarsch der Roten Armee. Es gab Gemeinden, für die die Räumung zu spät oder überhaupt nicht angeordnet worden war. Auch konnten Menschen aus Städten nicht immer rechtzeitig fliehen, weil die Transportmöglichkeiten, vor allem der Bahn, begrenzt waren. Auch fiel es manchem Landbewohner schwer, den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb zu verlassen. Die  zahlreichen Verbrechen der Roten Armee wurden durch die politische Hasspropaganda  in Verbindung mit Straffreiheit für Plünderungen und Vergewaltigungen  gefördert.

Etwa 800.000 Deutsche wurden als Arbeitskräfte in Arbeitslager der UdSSR verschleppt. Darunter waren 300.000 Russlanddeutsche, die während des Krieges nach Deutschland gekommen waren und nun repatriiert wurden. Wahrscheinlich sind etwa 40 % der Zwangsarbeiter umgekommen. Eine besondere Gruppe bildeten 40.000 Deutsche aus dem Banat (Rumänien). Sie wurden erst 1951 in die UdSSR deportiert.

In Ostdeutschland richteten die eingedrungenen Polen zahlreiche Sammellager ein, wo es vielfach zu sadistischen Quälereien kam. Am bekanntesten ist das Lager Lamsdorf in Oberschlesien. Hier starben 6.000 Menschen.  Es gibt Berichte, dass sowjetisches Militär gegen Brutalitäten der Polen und Tschechen eingeschritten ist.  Für den Vorgang der Vertreibung ist der polnische Befehl für die Stadt Bad Salzbrunn in Schlesien vermutlich typisch:   „1) Am 14. Juli 1945 ab 6 bis 9 Uhr wird eine Umsiedlung der deutschen Bevölkerung stattfinden.   2) Die deutsche Bevölkerung wird in das Gebiet westlich des Flusses Neiße umgesiedelt. (Hinweis: Entfernung 80 Km Luftlinie).   3) Jeder Deutsche darf höchstens 20 Kg Reisegepäck mitnehmen.   4) Kein Transport (Wagen, Ochsen, Pferde, Kühe usw.) wird erlaubt.   5) Das ganze lebendige und tote Inventar in unbeschädigtem Zustande bleibt Eigentum der Polnischen Regierung.  …   11) Alle Wohnungen in der Stadt müssen offen bleiben, die Wohnungs- und Hausschlüssel müssen nach außen gesteckt werden.“

Die Corona Krise hat auch Freiburg fest im Griff

Von Benjamin / Derzeit gibt es im gesamten Bundesgebiet nur ein einziges Thema, um das alle Menschen reden: Corona. Zuallererst wollen wir kurz darauf eingehen, was Corona überhaupt ist. Die Coronaviren sind eine Familie von RNA-Viren, die sowohl Tiere als auch Menschen infizieren können und beim Menschen vor allem Erkrankungen des Respirationstrakts auslösen. Sie können wie harmlose Erkältungen verlaufen, aber auch tödlich sein.

Mehr als 15.000 Menschen sind in Deutschland inzwischen erkrankt, gut 244.500 Corona-Fälle hat es bisher weltweit gegeben. In Freiburg gibt es bisher 114 infizierte, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 101 infizierte.
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Angriffe auf „Rechte“ – Staatsschutz observiert – aber wen?

Von: Albrecht Künstle

– Hetzkampagnen sind kein alleiniges Prädikat der Rechten, auch der Staat kann‘s

– Schützt die Behörde die Regierung, statt das Grundgesetz – welche Verfassung?

– Der Blick auf die Homepage des „Verfassungsschutzes“ verrät Erstaunliches

Am 11. März konnte ich sogar in unserer badischen Regionalzeitung lesen, worüber alternative Medien bereits berichtet hatten. Dass auf Besitz von AfD-Politikern Anschläge verübt wurden. Nicht nur, dass auf deren Autos eingeschlagen und einige angezündet wurden, sogar Hausfassaden und anderes fingen Feuer. „Die Zahl der registrierten Sachbeschädigungen durch Linksextremisten in Berlin nahm im vergangenen Jahr um 54 Prozent auf 664 Fälle deutlich zu (2018: 432 Fälle). Gleichzeitig gab es 257 Gewaltdelikte, so die Polizei“. Die Überschrift war kein Zentimeter hoch, fast hätte ich die Meldung übersehen.
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